Kausalität und Schaden in der Organhaftung.
Eine Untersuchung anhand der aktienrechtlichen Vorstandsinnenhaftung.
- 236 Seiten
- 9 Lesestunden
Die Entwicklung der Organhaftung von einem theoretischen Konzept zu einem praktischen Steuerungsinstrument ist seit den 1990er Jahren zu beobachten und hat durch die dynamische Gesetzgebung und Rechtsprechung an Bedeutung gewonnen. Die Fragestellungen zu Kausalität und Schaden sind zentrale Elemente eines jeden Ersatzanspruchs und stehen im Fokus der Untersuchung. Die Arbeit analysiert die spezifischen Herausforderungen bei der haftungsrechtlichen Inanspruchnahme von Organmitgliedern und erfordert eine eigenständige Betrachtung dieser zivilrechtlichen Begriffe im Kontext des gesellschaftsrechtlichen Organhaftungsrechts. Der Autor erläutert die Grundlagen der Organhaftung und beleuchtet relevante Fallgruppen der aktienrechtlichen Vorstandsinnenhaftung hinsichtlich Kausalität und Schaden, während er diese mit der aktuellen Rechtsprechung verknüpft. Die Gliederung umfasst eine Einführung in die Thematik, eine Propädeutik zur Haftung von Organen, eine detaillierte Betrachtung der Kausalität und des Schadensbegriffs sowie deren Implikationen für die Haftung. Zudem werden Aspekte wie die Durchsetzung von Ansprüchen, die Ersetzbarkeit von Verbandsgeldbußen und Reputationsschäden behandelt. Abschließend wird der wesentliche Ertrag in Thesenform zusammengefasst, ergänzt durch ein Quellen-, Literatur- und Sachwortverzeichnis.
