Revolutionen, Kriege, Ereignisse … und was man daraus lernen kann
Dieses Buch behandelt in 20 Kapiteln ausgewählte Strukturen, Prozesse und Akteure der Weltpolitik. Ziel der Darstellung ist es, neben dem inhaltlichen Überblick dem Leser auch die spezifische Problematik des jeweiligen Konflikts zu vermitteln. Die Lehren, die man aus diesen Ereignissen für zukünftiges politisches Handeln ziehen kann, werden am Ende jedes Kapitels herausgearbeitet.
In diesem Buch werden die unterschiedlichen Wahlsysteme der westlichen Demokratien vorgestellt sowie die wichtigsten Begriffe und Probleme im Zusammenhang mit Wahlen und Wahlsystemen systematisch untersucht.
Die weltpolitische Realität hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend gewandelt. Dies bringt neue Herausforderungen für alle mit sich, die sich mit internationaler Politik beschäftigen – und erhöht den Bedarf nach ‚Orientierungswissen’. Das „Handwörterbuch Internationale Politik“ vermittelt in völlig neu bearbeiteter, 13. Auflage grundlegendes Wissen im Bereich der Politik jenseits staatlicher Grenzen und analysiert in verständlicher und doch substantieller Weise Begriffe, Prozesse, Theorien und Herausforderungen.
Dieses Buch bietet die Grundlagen zu allen wichtigen Aspekten des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland und eignet sich sowohl für politikwissenschaftliche Einführungskurse als auch zum Nachschlagen. Das Standardwerk wurde für die 6. Auflage komplett überarbeitett und erweitert.
Mit der Einführung des Euro als gesetzliches Zahlungsmittel am 1. Januar 2002 wagen zwölf Staaten der Europäischen Union ein umfassendes und risikoreiches Integrationsexperiment. Nach mehreren gescheiterten Versuchen, die Währungspolitik in den Integrationsprozess einzubeziehen, wurde mit dem Vertrag von Maastricht 1992 ein entscheidender Schritt unternommen. In einem Drei-Stufen-Plan wurde die Europäische Währungsunion gegründet, wobei das Europäische Währungsinstitut ab 1994 die Aufgabe hatte, die dritte Stufe vorzubereiten. Diese Vorbereitung umfasste vor allem die Gewährleistung der Unabhängigkeit der nationalen Zentralbanken. Mit dem Beginn der dritten Stufe im Jahr 1999 wurde der „Quantensprung“ vollzogen, indem die Wechselkurse der beteiligten Mitgliedstaaten unwiderruflich festgelegt wurden. Die geldpolitische Verantwortung wurde auf das Europäische System der Zentralbanken übertragen. In einer dreijährigen Übergangszeit konnten nationale Währungen in Euro umgestellt werden, wobei Kontoauszüge und Preisangaben sowohl in Euro als auch in der nationalen Währung erfolgten. Seit 1999 werden auch Aktien an den Börsen der Mitgliedstaaten in Euro gehandelt. Die neue Gemeinschaftswährung hat nicht nur ökonomische, sondern auch erhebliche politische Bedeutung.
Diese Einführung behandelt die gesamte Außenpolitik Frankreichs von 1945 bis zur Gegenwart. Sie bietet einerseits eine historisch-systematische Längsschnittanalyse zu den Präsidenten der V. Republik. Andererseits vermittelt sie systematisch das Grundwissen zu den wichtigen Feldern der französischen Außenpolitik: zum Verhältnis zu den wichtigen Partnerländern - etwa Deutschland, Großbritannien, die USA und Russland -, zur Europapolitik, zur Militär- und Sicherheitspolitik und zur nachkolonialen Politik in Afrika und Asien. Das Buch bietet somit eine solide und unentbehrliche Grundlage für das Verständnis französischer Politik.
Vom 15. bis 18. Juni 1989 finden die dritten Direktwahlen zum Europäischen Parlament statt, und die Rahmenbedingungen sind deutlich günstiger als vor fünf Jahren. Mit dem Beitritt Spaniens und Portugals zur Europäischen Gemeinschaft 1986 verdoppelte sich die Mitgliederzahl. Weitere Beitrittskandidaten haben bereits Anträge eingereicht oder diskutieren eine Mitgliedschaft. 1987 trat die Einheitliche Europäische Akte (EEA) in Kraft, die der EG neue verbindliche Zuständigkeiten in Bereichen wie Umweltschutz, Forschung, Sozial- und Währungspolitik zuweist. Zudem wurde die Einrichtung eines EG-Binnenmarkts zum 1. Januar 1993 beschlossen, was eine außergewöhnliche Dynamik in den Mitgliedsländern erzeugte. Politiker, Parteien, Gewerkschaften, Unternehmen, Wissenschaftler, Journalisten und Bürger beschäftigen sich intensiv mit dem Thema. Die als "Eurosklerose" bezeichnete Lethargie ist überwunden; der Binnenmarkt wird als Symbol für den neuen Selbstbehauptungswillen in Europa wahrgenommen und weckt auch international Bedenken über eine "Festung Europa". Mit den Beschlüssen des Europäischen Rats im Februar 1988 in Brüssel, die Reformen in der Agrarpolitik, die Haushaltskonsolidierung und die Verdopplung des Regional- und Sozialfonds umfassen, hat die Europäische Gemeinschaft die Herausforderungen erfolgreich angegangen.
Großmächte, Mittelmächte und Regionen und ihre Außenpolitik nach dem Zweiten Weltkrieg
341 Seiten
12 Lesestunden
Die internationale Politik wird täglich in den Medien in verschiedenen Formen dargestellt. Berichte über internationale Konferenzen, Analysen außenpolitischer Handlungen von Regierungen, Kommentare zu Konflikten zwischen Staaten und Informationen über innere Auseinandersetzungen in strategisch wichtigen Ländern bieten nur einen Teilaspekt des komplexen Themas. Die zunehmende Komplexität und Globalität der internationalen Politik stellen sowohl interessierte Laien als auch Experten vor große Herausforderungen. Es gilt, aus der Vielzahl an Informationen die Strukturen der internationalen Politik zu erkennen, Zusammenhänge zu verstehen und Entwicklungen hinsichtlich ihrer Bedeutung und Auswirkungen auf das internationale System zu analysieren. Der vorliegende Band bietet eine Orientierungshilfe, insbesondere in Bezug auf die von wichtigen Akteuren praktizierte Politik. Zunächst wird eine Strukturanalyse des internationalen Systems nach dem Zweiten Weltkrieg präsentiert, gefolgt von einer Analyse der beiden dominierenden Konfliktformationen: dem Ost-West-Konflikt und dem Nord-Süd-Konflikt. Anschließend werden die Außenpolitiken der ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats sowie die Politiken Japans und der beiden deutschen Staaten sowie der Länder Afrikas, Asiens und Lateinamerikas untersucht.
Die NATO steht vor einer mehrfachen Bewährungsprobe. Vor dem Hintergrund des neuen strategischen Konzeptes vom April 1999 und im Kontext der Erfahrungen des Kriegseinsatzes im Kosovo vom Frühjahr 1999 versteht sich der vorliegende Band der „Analysen“-Rei he als eine von der Tagesaktualität abstrahierende Bestandsaufnahme dieser wichtigen internationalen Organisation zu Beginn des dritten Jahrtausends, indem die neue Rolle der „neuen NATO“ in einem sich wandelnden internationalen Umfeld analysiert wird. Wir bemühen uns dabei um die verständliche Darstellung komplexer Sachverhalte und wenden uns damit - in guter Tradition der „Analysen“-Reihe - an ei nen breiten Leserkreis aus Politik, Wissenschaft, Journalismus, politi scher Bildung und interessierter Öffentlichkeit. Die erste Auflage ist im Frühjahr 1999 unter dem Titel „NATO 2000“ erschienen und auf eine höchst erfreuliche Resonanz gestoßen, so dass wir schon früher als erwartet eine Neuauflage vorlegen kön nen. Dass es sich weniger um eine zweite Auflage, als um ein in we sentlichen Teilen neu geschriebenes und erweitertes Buch handelt, kommt in dem neuen Titel „Die Zukunft der NATO“ zum Ausdruck. Für wertvolle Anregungen danken wir unseren Mitarbeitern Hen drik Hartenstein (DGAP Berlin) und Sven Pastoors (Universität Mün ster), die sich der Mühe des Korrekturlesens unterzogen haben.