Deutsche und italienische Verwaltungssprache im digitalen Zeitalter
Textlinguistische Untersuchungen zu kommunikativen Praktiken der öffentlichen Verwaltung in der Schweiz
- 547 Seiten
- 20 Lesestunden
Bürgernähe, Verständlichkeit, Transparenz und Digitalisierung sind zentrale Prinzipien, nach denen öffentliche Verwaltungen heute agieren. Der Band untersucht Dokumente von Schweizer Behörden in Deutsch und Italienisch und fokussiert die kommunikativen Aufgaben der Verwaltungen im komplexen Umfeld von Rechtsetzung und Politik. Dabei wird der allgemein als unbefriedigend bezeichnete Forschungsstand aufgearbeitet. Der Schwerpunkt liegt auf der Einbürgerung in der Schweiz, einem Prozess, der verschiedene Verwaltungsebenen berührt. Der Band identifiziert relevante Texte und Textsorten in ihren Relationen und Vernetzungen und leistet einen wichtigen Beitrag zu intra- und interlingualen Vergleichen von Texten, die das öffentliche Leben und den Alltag der Bürgerinnen und Bürger beeinflussen. Diese systematische Erforschung hat bisher nur in geringem Maße stattgefunden. Der Inhalt umfasst Ansätze zur Erforschung der Verwaltungssprache, eine Einführung in die Verwaltungssprache, textlinguistische Theorie sowie empirische Studien zur Einbürgerung in der Schweiz, einschließlich Methodik und Analysen verschiedener Subkorpora. Abschließend bietet der Band eine Zusammenfassung, ein Verzeichnis der Abkürzungen, Korpustexte, Literatur sowie ein Namen- und Sachregister.
