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Tino Morgenstern

    Untersuchung der Eignung von Methoden zur Schlingenverschleißanalyse bei der transurethralen Resekti
    • Die transurethrale Resektion der Prostata (TURP) ist eine elektrochirurgische Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung, bei der sehr selten gebrochene Resektionsschlingen auftreten. Die Ursachen dieser Brüche sind in der Literatur unzureichend dokumentiert. Diese Arbeit untersucht die Eignung von Methoden zur Schlingenverschleißanalyse bei der TURP und klärt offene Fragen, wie den Schlingenverschleiß, dessen mögliche Rolle bei Schlingenbrüchen während Operationen und den Einfluss auf den Leistungseintrag ins Prostatagewebe sowie die Temperaturverteilung. Vier experimentelle Methoden zur Verschleißanalyse werden erstmals kombiniert angewandt. Die gemessenen Geometrieänderungen stehen in Zusammenhang mit einer verschleißbedingten Impedanzänderung, die hier erstmals in situ erfasst wird und Informationen über Defekte in nicht sichtbaren Bereichen der Resektionsschlingen liefert. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass der Schlingenverschleiß aufgrund üblicher Nutzungsdauern sehr wahrscheinlich nicht die Ursache für Schlingenbrüche während einer Operation ist. Durch Finite Elemente Simulationen werden Informationen über den Leistungseintrag ins Prostatagewebe gewonnen. Die Auswertung der simulierten Temperaturverteilung zeigt keinen Anstieg der Temperatur in den betroffenen Gewebearealen aufgrund von Verschleiß.

      Untersuchung der Eignung von Methoden zur Schlingenverschleißanalyse bei der transurethralen Resekti