Akzeptanz, Formation und Transformation
Eine empirische Studie zum islamischen Religionsunterricht an Grundschulen in Hessen
- 175 Seiten
- 7 Lesestunden
Die Studie bietet einen umfassenden Einblick in die Bedeutung und Wirkung des islamischen Religionsunterrichts auf Grundschüler*innen, Eltern und Lehrkräfte. Sie untersucht verschiedene Aspekte des Unterrichts und zeigt positive Ergebnisse hinsichtlich Akzeptanz, Bildung, Transformation und Integration. Der islamische Religionsunterricht wird von Eltern, Lehrkräften und Grundschüler*innen generell positiv aufgenommen und als wertvoll für die religiös-identitäre Bildung sowie für schulische und gesellschaftliche Integration wahrgenommen. Interaktive Unterrichtsmethoden und die Vielfalt des Islams wecken das Interesse der Grundschulkinder und schaffen einen Raum für Erfahrungen, Reflexionen und interaktiven Austausch. Lehrkräfte fördern die Kompetenzentwicklung der Schüler*innen, indem sie Denk- und Handlungsveränderungen anregen. Der islamische Religionsunterricht wird als besonderes Unterrichtsmodell betrachtet, das zur Bildung religiöser Mündigkeit beiträgt. Trotz anfänglicher Skepsis findet der Unterricht Akzeptanz, da die Lehrkräfte engagiert auf die verschiedenen Facetten des Islams eingehen. Zudem fördert der Unterricht den interreligiösen Austausch und stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl. Schüler*innen werden sensibilisiert, sich über ihre eigene Religion und andere Glaubensrichtungen auszutauschen, während der Unterricht in deutscher Sprache das Verständnis für andere Weltanschauungen fördert und Vorurteile abbaut.
