Ziel dieser wissenschaftlichen Dokumentation war der Verbleib der Gold-, Silber- und Diamantbestände des Dritten Reiches sowie anderer europäischer Notenbanken zum Kriegsende. Erschreckend ist, dass die heutigen Verbündeten und früheren Alliierten nur einen Teil ihrer wertvollen Kriegsbeute zurückgegeben haben. Unveröffentlichte amtliche Geheimpapiere und Verhörprotokolle von Zeitzeugen, darunter Beamte der Reichsbank, berichten von den Schwierigkeiten, den Reichsschatz vor den anrückenden alliierten Truppen in Sicherheit zu bringen. Die verschollenen Goldakten der Reichsbank liefern viele neue Erkenntnisse, während die Tarnfirmendatei zeigt, wie deutsche Konzerne rechtzeitig ihr Vermögen ins Ausland retten konnten. Eine geheime Bank wurde bereits 1943 in Monaco für den Wiederaufbau gegründet, deren Leiter später Bundesfinanzminister wurde. Die Verwicklungen des Vatikans verdeutlichen, dass der Einfluss des Papstes im Krieg von der deutschen Abwehr unterschätzt wurde. Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR belegen die Plünderung von Banktresoren im Jahr 1962 auf der Suche nach NS-Gold. Gerüchte um den Toplitzsee und andere Legenden werden mit amtlichen Ermittlungen abgeglichen. Die enge Zusammenarbeit zwischen Reichsbankpräsident Dr. Walther Funk und Adolf Hitler belegt die Ausplünderung der Juden zur Kriegsfinanzierung. Zudem wird auf die Reparationsleistungen aus Ost- und Westdeutschland eingegangen, währen
Karl Bernd Esser Bücher
