On the occasion of a major exhibition, performance, and film premiere, this book explores Matthew Barney's seven-year project, an odyssey of death and its mythologies. It documents the ambitious new work, the first major series since the Cremaster cycle. Inspired by Norman Mailer's Egyptian novel, the project chronicles a narrator's journey through death and reincarnation. Through unique live performances, massive sculptures, and a marathon-length opera in cinematic form, created with composer Jonathan Bepler, Barney constructs a complex universe where mythology, iconography, narrative, sex, and death intertwine. Organized by the film's narrative structure, the book features sculptures made from elemental materials like iron, sulfur, bronze, lead, salt, and copper, alongside drawings, stills from film and live performances, storyboards, and original scores by Bepler. A comprehensive essay by Okwui Enwezor provides an overview of the exhibition and film project. Additionally, contributions from literary theorist Homi K. Bhabha and critic Hilton Als enrich the text, while facsimiles of playbills from related performances offer further context. This volume encapsulates the depth and complexity of Barney's latest artistic endeavor.
Homi K. Bhabha Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)
Homi K. Bhabha ist eine Schlüsselfigur der zeitgenössischen postkolonialen Studien und konzentriert sich darauf, wie kolonisierte Völker der Macht des Kolonisators widerstanden haben. Seine theoretische Arbeit hat zahlreiche Neologismen und Schlüsselkonzepte des Fachgebiets geprägt, darunter Hybridität, Mimikry, Differenz und Ambivalenz. Diese Begriffe beschreiben die komplexen Wechselwirkungen und den Widerstand, die in kolonialen Beziehungen entstehen. Bhabha analysiert diese Themen mit Tiefe und Nuancen und beleuchtet die Dynamik von Macht und Identität.







Über kulturelle Hybridität
- 88 Seiten
- 4 Lesestunden
Homi K. Bhabha ist einer der bedeutendsten Literaturtheoretiker der Gegenwart und neben Edward Said, Gayatri Ch. Spivak und Stuart Hall einer der maßgeblichen RepräsentantInnen der Postcolonial Studies. Der in Indien geborene Wissenschaftler entwickelte eine Reihe von Grundkonzepten für diese Disziplin. Begriffe wie Hybridität, Mimikri, Dritter Raum, Ambivalenz sollen die Formen beschreiben, in denen kolonisierte Völker in der Lage waren (und sind), der Gewalt und der Macht der Kolonisatoren zu widerstehen. Diesem Text liegt sein im Festsaal der Universität Wien gehaltener Vortrag »On Cultural Hybridity – Tradition and Translation« zugrunde.
A collection of essays celebrating the fact that English is no longer just an English' language. Contributors include Gillian Beer, Rachel Bowlby, Doris Sommer and Sneja Gunew.
Schwarze Haut, weisse Masken
- 161 Seiten
- 6 Lesestunden
Eva Moldenhauer, 1934 in Frankfurt am Main geboren, war seit 1964 als Übersetzerin tätig. Sie übersetzte Literatur und wissenschaftliche Schriften französischsprachiger Autoren ins Deutsche, u. a. von Claude Simon, Jorge Semprún, Marcel Mauss, Mircea Eliade, Gilles Deleuze und Lévi-Strauss. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Helmut-M.-Braem-Übersetzerpreis und dem Paul-Celan-Preis. Eva Moldenhauer verstarb am 22. April 2019.
Aga Khan Award for Architecture - 10: Intervention Architecture
Building for Change
- 192 Seiten
- 7 Lesestunden
Across a range of settings - from the dry river valleys of Yemen to tropical high-rise fabric of Singapore - the projects selected for the 10th cycle of the Aga Khan Award for Architecture match the cutting-edge design with a deep commitment to place. Resolutely contemporary and yet firmly local, they respond to the challenges of their environments with imagination and skill. "Intervention Architecture" brings these works vividly to life through understanding photographs as well as drawings and descriptions. Texts by leading thinkers and practitioners explore the broader issues raised by the projects, from ecological urbanism to cosmopolitanism in architecture.
Die Verortung der Kultur
Deutsche Übersetzung von Michael Schiffmann und Jürgen Freudl. Mit einem Vorwort von Elisabeth Bronfen
Mit diesem Band liegt das Hauptwerk von Homi K. Bhabha erstmals komplett in deutscher Übersetzung vor. Kein Denker hat die Problematik der Verortung der Kultur so prägnant auf den Punkt gebracht wie dieser „anglisierte postkoloniale Migrant, der zufällig ein Literaturwissenschaftler mit leicht französischem Einfluß ist“ – so Bhabhas Selbstcharakterisierung. In einer virtuosen, beziehungsreichen Sprache legt er dar, daß in postkolonialen Zeiten das „Wesen“ oder der „Ort“ der Kultur nicht mehr als einheitlich, geschlossen verstanden werden kann. Derartigen Vorstellungen hält der Theoretiker der Hybridität sein Konzept des „Dritten Raumes“ entgegen, das über die geläufigen Polaritäten wie Ich – Anderer, Dritte Welt – Erste Welt weit hinausgeht. Die in der Verortung der Kultur versammelten Texte zählen zu den innovativsten und einflußreichsten Arbeiten der aktuellen Literaturtheorie und Kulturwissenschaft. Eine ernstzunehmende Beschäftigung mit postkolonialen oder multikulturellen Fragen ist – wie Toni Morrison einmal sagte – ohne eine Lektüre von Homi K. Bhabhas Werk schlicht undenkbar.
