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Höger Uwe

    Alternde Einfamilienhausgebiete:Bedeutung und Perspektive eines unerforschten Siedlungstyps
    • Alternde Einfamilienhausgebiete:Bedeutung und Perspektive eines unerforschten Siedlungstyps

      Demographische Analyse, ökonomische Prozesseund Entwicklungspotenziale suburbaner Wohngebiete

      • 354 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Die Hälfte des deutschen Wohnungsbestands befindet sich in Ein- und Zweifamilienhäusern. Diese Arbeit untersucht empirisch die Prozesse in Gebieten aus den 1960er bis 1980er Jahren, insbesondere den Generationswechsel und die mögliche soziale Entwertung, die auf Alterssegregation folgt. Der Wunsch, im Eigenheim zu wohnen, bleibt in Deutschland stark, was sich in der aktuellen Politik und der Baulandnachfrage zeigt. Dennoch gelten Einfamilienhausgebiete als unspektakulär und uninteressant für große Akteure des Wohnungsmarktes. Trotz ihrer Bedeutung in den alten Bundesländern sind die sozialen und demografischen Veränderungen in diesen Gebieten wenig erforscht, ebenso wie die Mechanismen des Generationenwechsels und des Verkaufs. Der Band kombiniert verschiedene Untersuchungen und Perspektiven, überprüft zentrale Begriffe der wissenschaftlichen Debatte und bietet Vorschläge zur planerischen Perspektive der Einfamilienhausgebiete aus der ersten Welle. Die Inhalte reichen von der Analyse des Lebens und Alterns im Eigenheim über Generationsumbruch und Segregationseffekte bis hin zu Strategien für den Umbruch alternder Quartiere. Abschließend werden offene Forschungsfragen thematisiert und die Bedeutung der Einfamilienhäuser in der heutigen Zeit reflektiert.

      Alternde Einfamilienhausgebiete:Bedeutung und Perspektive eines unerforschten Siedlungstyps