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Therese Neuffer

    Behördliches Monitoring
    • Behördliches Monitoring

      Systematik und Effektivität behördlicher Monitoringverfahren anhand ausgewählter Referenzgebiete

      • 474 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Behördliche Monitoringverfahren sollen Verwaltungsprozesse, insbesondere im Umweltbereich, verbessern, indem sie die Umsetzung von Verwaltungsentscheidungen überprüfen. Die Untersuchung analysiert den Rechtsrahmen dieser Verfahren und systematisiert die unterschiedlichen Referenzregelungen aus dem Recht der Strategischen Umweltprüfung, dem Bau-, Lebensmittel- und Gentechnikrecht. Sie bewertet die Effektivität und den Rechtsrahmen anhand empirischer Erkenntnisse und der Möglichkeiten des Rechtsschutzes. Bereits seit den 1990er Jahren versprechen diese Verfahren, Verwaltungsabläufe zu optimieren, und werden zunehmend vom Umweltgesetzgeber reguliert. Sie fungieren häufig als „Frühwarnsystem“, um zu beobachten, ob Prognosen in komplexen Verwaltungsentscheidungen in der Praxis zutreffen. Die Arbeit umfasst empirische Erhebungen, die Auswertung von Erkenntnissen und eine umfassende Analyse des Rechtsschutzes im Umweltrecht, was eine Bewertung der Effektivität der Verfahren und des Rechtsrahmens ermöglicht. Die Untersuchung wurde mit dem Wissenschaftspreis der Osnabrücker Wissenschaftlichen Gesellschaft ausgezeichnet. Die Arbeit gliedert sich in verschiedene Abschnitte, die Regelungsaufbau, Vollzugsempirie, Ursachen für Erfolge und Defizite sowie Rechtsschutzmöglichkeiten behandeln und endet mit Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen für effektives behördliches Monitoring.

      Behördliches Monitoring