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Lynn Margulis

    5. März 1938 – 22. November 2011

    Lynn Margulis war eine herausragende Wissenschaftlerin, deren Arbeit unser Verständnis des Lebens auf der Erde maßgeblich prägte. Sie beschäftigte sich mit Evolutionsbiologie und stellte bahnbrechende Ideen über die Entstehung und Entwicklung von Organismen vor. Ihre Forschung betonte symbiotische Beziehungen als entscheidenden Motor der Evolution. Margulis' Vermächtnis liegt in ihren mutigen Infragestellungen etablierter Theorien und der Förderung einer ganzheitlichen Betrachtung der Natur.

    Lynn Margulis
    Microcosmos
    Symbiosis as a Source of Evolutionary Innovation
    Die andere Evolution
    Geheimnis und Ritual
    Die fünf Reiche der Organismen
    Leben
    • Gaia and Philosophy

      • 88 Seiten
      • 4 Lesestunden

      The Gaia theory states that on Earth, life interacts with and eventually becomes its own environment. Gaia is a holistic perspective asserting that the Earth is a self-regulating complex system, resonant with the ancient magico-religious understanding that all is one. Innovated by the atmospheric chemist James Lovelock, supported by microbiologist Lynn Margulis and named by novelist William Golding, Gaia states that the temperature and composition of the Earth's atmosphere are actively regulated by the sum of life on the planet, which, seeking a physical and chemical environment optimal for contemporary life, influences the physical attributes of Earth on a planetary scale. In the way that the human mind extends DNA, the atmosphere is an extension of the biosphere: as above, so below. Fusing science, mathematics, philosophy, ecology and mythology, Gaia and Philosophy challenges the anthropocentrism of Western rationalist thought to propose a symbiotic planet. In its striking philosophical conclusion - that the cybernetic control of the Earth's surface by its organisms calls into question the alleged uniqueness of human intelligent consciousness - the revolutionary Gaia paradigm holds important implications not only for understanding life's past but for shaping its future.

      Gaia and Philosophy2023
      3,9
    • Mind, Life, and Universe

      Conversations with Great Scientists of Our Time

      Through Punset’s skillful questions, readers meet one scientist who spends her waking hours to assure the freedom of African primates, another passionate about his idea that his wife’s choice of husband was determined when she was a fetus, and another who explains the evidence for more than the standard four dimensions of length, width, height, and time. In captivating conversations with such science luminaries as Richard Dawkins, Sheldon Glashow, Jane Goodall, James E. Lovelock, Lisa Randall, Robert Sapolski, Oliver Sacks, and E.O. Wilson, the editors reveal a unique, hidden world of intellectual interest, verve, and humor.

      Mind, Life, and Universe2007
      4,0
    • Die andere Evolution

      • 180 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Obwohl Darwins Evolutionstheorie der modernen Biologie das Fundament gegeben hat, bleibt sie in manchen Aspekten unvollständig. Im „Ursprung der Arten“ wird der Ursprung der Arten nur unzureichend behandelt. Darwin und seine Nachfolger haben überzeugend gezeigt, wie vererbte Variationen der natürlichen Selektion unterliegen, jedoch bleibt die Frage, wie neue Organismentypen entstehen, unbeantwortet. Lynn Margulis argumentiert, dass Symbiose - das Zusammenleben verschiedener Arten in engem Kontakt - entscheidend für evolutionäre Innovationen ist. Sie erklärt die symbiontische Herkunft vieler bedeutender evolutionärer Neuerungen, beginnend bei den Zellen, die aus verschiedenen Bakterienformen entstanden. Sexualität entwickelte sich aus misslungenen Kannibalismusversuchen, die in saisonale Zusammenschlüsse unserer kleinsten Vorfahren mündeten. Alle Lebewesen, die im selben Wasser und in der gleichen Atmosphäre existieren, sind Teil einer symbiontischen Union. Gaia, das komplexe Ökosystem der Erde, ist aus einer symbiotischen Perspektive zu betrachten. Eng verbunden mit dieser alternativen Sicht der Evolution ist Margulis' persönliche Erzählung über ihren Weg in die Wissenschaft, die Bedeutung der Artenklassifikation und die Herausforderungen des wissenschaftlichen Fortschritts durch „akademische Apartheid“. Ein enthusiastisch und autoritär geschriebenes Werk.

      Die andere Evolution1999
      4,0
    • Leben

      • 208 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Was ist Leben? Diese ebenso alte wie faszinierende Frage wird sich wohl nie abschließend beantworten lassen, doch hat die Naturwissenschaft Wesen, Ursprung und Entwicklung des Lebens inzwischen in beeindruckender Breite und Tiefe ergründet. Lynn Margulis und Dorion Sagan nehmen uns in ihrem ungewöhnlichen Buch auf eine spannende, im wahrsten Sinne denkwürdige Reise durch die Evolution mit. Der Bogen spannt sich dabei von der Entstehung des Lebens vor dreieinhalb Milliarden Jahren bis zur heutigen Vielfalt der Lebensformen auf unserem Planeten. Als ein Leitmotiv in dieser langen Geschichte, die auch unsere eigene ist, erweist sich die allmähliche Zunahme der Komplexität. Die großen Etappen der biologischen Evolution sind in den einzelnen Kapiteln des Buches dokumentiert, an deren Ende sich die Autoren der Frage „Was ist Leben?“ immer wieder neu stellen. Im klugen Aufbau des Textes, in der kraftvollen, bildreichen Sprache und im ästhethischen Zusammenspiel von Text und Illustration entsteht so ein weitgefaßtes Panorama der Geschichte, Eigenheiten und Formenvielfalt des Lebens auf der Erde.

      Leben1997
      4,4
    • Die Autoren verfolgen die Entwicklung des menschlichen Sexualverhaltens und unsere komplexen Gefühle über Sex, gestützt auf Psychoanalyse, Philosophie, Religion, Linguistik und Politik. Lynn Margulis ist eine führende Evolutionsbiologin.

      Geheimnis und Ritual1993
      4,5
    • Symbiosis as a Source of Evolutionary Innovation

      Speciation and Morphogenesis

      • 470 Seiten
      • 17 Lesestunden

      This collection features original contributions from symbiosis biologists and evolutionary theorists who challenge the adequacy of the neo-Darwinian concept of evolution. They present growing evidence that hereditary symbiosis, alongside gradual heritable mutations, plays a crucial role in the emergence of new species and morphological innovations. The concept of symbiosis, particularly the genetic and metabolic interactions of bacterial communities that evolved into the earliest eukaryotes, has garnered increasing interest among scientists. The contributions explore various topics, including the evolutionary implications of symbiosis, the prolonged physical associations between different species, and the significance of symbiosis in cell evolution, ecology, and morphogenesis. Key issues discussed include individuality, microbial symbioses, and animal-bacterial interactions. Lynn Margulis, a distinguished professor at the University of Massachusetts at Amherst, is recognized as the modern originator of the symbiotic theory of cell evolution, which has transitioned from being viewed as heretical to becoming integral to the microbiological revolution. The volume includes insights from notable contributors in the field, reflecting a shift in understanding evolution through the lens of symbiotic relationships.

      Symbiosis as a Source of Evolutionary Innovation1991
      4,5
    • Die dritte Auflage dieses Werkes behandelt alle Gruppen lebender Organismen und enthält neue prägnante Einführungsabschnitte zu den allgemeinen Merkmalen jeder der fünf Gruppen: Bakterien; Protoctista; Tiere; Pilze; und Pflanzen - einschließlich Hintergrundinformationen und Definitionen. Fotografien, einige von Karlene Schwartz, Zeichnungen und kurze Essays beschreiben repräsentative Mitglieder jedes Stammes. Es sollte für Studierende der Biologie, Botanik, Zoologie und anderer Lebenswissenschaften sowie für Fachleute von Interesse sein.

      Die fünf Reiche der Organismen1988
      4,4
    • Microcosmos

      Four Billion Years of Evolution from Our Microbial Ancestors

      • 301 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Margulis, Lynn, Investigator, Non-NASA Center: U MA, Amherst.

      Microcosmos1986
      4,1