Transformation und Werden
Eine Kritik des transformatorischen Bildungsverständnisses nach Koller mit der Ereignisphilosophie von Deleuze
- 270 Seiten
- 10 Lesestunden
Bildung ist ein zentrales Thema in öffentlichen Diskursen, das mit Teilhabe, Chancengerechtigkeit, Verantwortung und Fortschritt verbunden ist. Die Auffassung von Bildung variiert stark und hängt von grundlegenden Fragen zur Wirklichkeit und zwischenmenschlichen Begegnungen ab. Das Buch untersucht kritisch das Bildungsverständnis von Hans-Christoph Koller und diskutiert es im Kontext philosophischer Konzepte von Gilles Deleuze und Félix Guattari. Der erste Teil bietet eine Einführung und thematische Annäherung. Im zweiten Teil wird Bildung als Transformation betrachtet, wobei Kollers Reformulierung des Bildungsbegriffs und dessen Beziehung zu Poststrukturalismus und Subjektivierung analysiert wird. Kritische Einwände an Kollers Ansatz, wie die fehlende Normativität und die Rolle von Macht, werden ebenfalls thematisiert. Im dritten Teil wird das Denken von Deleuze und Guattari behandelt, einschließlich ihrer Konzepte von Virtualität, Immanenz und dem organlosen Körper. Kritische Perspektiven auf ihre Philosophie und deren normative Implikationen werden erörtert. Der vierte Teil verbindet Deleuzes und Guattaris Philosophie mit Kollers Bildungstheorie und beleuchtet transformative Aspekte von Bildung. Abschließend werden bildungsphilosophische Überlegungen und praktische Implikationen in Bezug auf Deleuze und Guattari erörtert. Ein Literaturverzeichnis rundet das Werk ab.
