Im Zuge eines Austauschsemesters wechseln der kauzige, steife und häusliche Philip Swallow aus Rummidge in der britischen Provinz und sein wissenschaftlicher Kollege von der amerikanischen Westküste, der erfolgreiche Selfmademan Morris Zapp, nicht nur die Standorte, sondern auch gleich die Ehefrauen und Beziehungen... Intelligent, ironisch, unterhaltsam - eine nostalgisch- witzige Reminiszenz an die sechziger Jahre.
Maurice Couturier Bücher
Maurice Couturier war ein herausragender Literaturwissenschaftler und Übersetzer, dessen Werk sich vor allem auf die moderne englische und amerikanische Literatur konzentrierte. Er war bekannt für seine tiefgehende Auseinandersetzung mit dem Werk von Vladimir Nabokov, dem er seine wegweisende Doktorarbeit und zahlreiche Publikationen widmete. Couturiers Ansatz zeichnete sich durch eine interdisziplinäre Ausrichtung aus, verband Literaturtheorie mit kritischer Analyse und trug zur Rehabilitierung des Autors als zentrale Figur im literaturkritischen Diskurs bei. Neben seiner akademischen Laufbahn, die Universitäten in Frankreich und den Vereinigten Staaten umfasste, war er auch als Übersetzer tätig und spielte eine aktive Rolle bei der Veröffentlichung angesehener literarischer Editionen.



Dieses ruhm- und skandalumwitterte Buch zählt zu den wenigen großen Liebesromanen der modernen Weltliteratur. Es ist die Geschichte einer unseligen Leidenschaft, geschrieben von einem magistralen Erzähler, der das Ungeheuerliche mit dem Zarten, das Kühne mit dem Diskreten zu verbinden weiß. Aus einem psychischen Zwang verfällt der vierzigjährige Humbert Humbert einem grazilen kindhaften Nymphchen, einem von Natur aus verderbten elbischen Wesen, das ihn zum Sklaven der Liebe, zum Mörder werden läßt und ihn schließlich zerstört. Humberts Leidenschaft für Lolita ist morbid und pervers, aber er gehört zu den großen, tragisch Liebenden, deren unstillbare Passion in den Tod führt, ja der Tod ist, weil sie auf Erden kein Genüge findet.
Rivages poche / Bibliothèque étrangère: Hors de l'abri
- 441 Seiten
- 16 Lesestunden
Hors de l'abri est le plus autobiographique des romans de David Lodge. Le Blitz de Londres en 1940, l'évacuation à la campagne, puis les années d'austérité dans une banlieue londonienne et le collège catholique. Mais David Lodge ne fait pas œuvre d'historien : Il raconte avec sa verve et son humour habituels les aventures de Timothy, seize ans - son double - pendant les vacances de l'été 1951, chez sa sœur qui travaille pour l'armée américaine à Heidelberg. Dans ce milieu, il découvre la vie, la fête, les premiers jeux de séduction. Ses rencontres seront pour lui le rite de passage entre enfance et vie adulte. Hors de l'abri est à la fois un " roman d'apprentissage " et un " roman international ". Dedalus de James Joyce et Les Ambassadeurs de Henry James sont les modèles littéraires évidents de David Lodge pour ce roman.