»Bomber« Rems, der ehemalige Afghanistan-Kämpfer, liegt tot in seiner versifften Wohnung, elf Messerstiche in der Brust. Zunächst glaubt Hauptkommissar Grewe an Drogen, Suff, Milieu. Doch irgendwas stimmt daran nicht. Denn alle, die mit Bombers Tod in Verbindung stehen, kommen früher oder später in Berührung mit einem übermächtigen Feind: den eigenen gewalttätigen Aggressionen. Die Fallschirmjäger sind immer die ersten, die in Auslandseinsätze geschickt werden, die ersten, auf die geschossen wird, die ersten, die zurückschießen, töten, getötet werden. Es sind mutige Männer, harte Schweine. Lars »Bomber« Rems, 31 Jahre, knappe 1,90 groß, 96 Kilo schwer, war einer von ihnen. Mit Leib und Seele. Bis zu seinem letzten Afghanistaneinsatz, wo eine Explosion ihm beide Beine abriss. Obwohl ihn die Kameraden auch in der Heimat nicht fallenlassen, kriegen sie ihn nicht mehr zurück in die Spur. Mit seinem Rollstuhl rast er auf die Hölle zu und wird, als er endlich tot ist, erst recht zum unkontrollierbaren Sprengsatz für ein Gemeinwesen, das Krieg und Gewalt nur aus dem Fernsehen kennt. Auf einmal geht es für Hauptkommissar Grewe um viel mehr als nur um einen Mord. Der erste Spannungsroman von »Tatort«-Ermittler Gregor Weber spielt in einer neuen deutschen Wirklichkeit: Die Soldaten der einstigen Verteidigungsarmee Bundeswehr müssen töten, mit allen Konsequenzen.
Gregor Weber Bücher
Gregor Weber ist ein deutscher Schauspieler, Autor und Koch, der auch als Reserveoffizier bei der Bundeswehr dient. Sein Schreiben schöpft aus seinen vielfältigen Lebenserfahrungen und konzentriert sich auf Themen wie Identität und Dienst. Webers einzigartige Weltsicht zeigt sich in seinen fesselnden Erzählungen.






Gregor Weber, der in Kolja Kleebergs 'VAU' zum Koch ausgebildet wurde, macht sich auf die Suche nach der Liebe zum Essen und der Essenz des Kochhandwerks in Deutschland. Der ungeheure Kochboom hat den Berufsstand ins Licht der Öffentlich-keit gestellt wie kaum einen anderen, doch davon, wie es tatsächlich am Herd zugeht, haben die meisten keine Vorstellung. Und den Dienst am Bauch kann man sehr unterschiedlich verstehen: Es gibt Köche, die haben schon in Hongkong und Dubai gekocht und andere, die seit zwanzig Jahren keinen Fisch mehr in der Hand hatten, der nicht tiefgekühlt war. Die einen arbeiten zwei Tage an der Herstellung einer Kalbssauce, die anderen schütten 1,5 Kilo Pulver auf achtzig Liter kochendes Wasser und rühren das Ganze zweimal um.
Ein brutaler Polizistenmord und die dunklen Machenschaften des Verfassungsschutzes Der fanatische Hass von Extremisten. Geheimdienste, die darauf mit nichts als unfassbarer Paranoia reagieren. Zwei Männer, die seit langem eine Rechnung offen haben und deren Gier auf Vergeltung alles mit sich reißt. Es sieht nur so aus, als wären wir sicher… Der neue Kriminalroman des langjährigen „Tatort“-Ermittlers Gregor Weber verspricht höchste Spannung und meisterhafte Einblicke in die Abgründe unserer Gesellschaft. Kurt Grewe und sein Kripo-Team unter Schock: Bei einer routinemäßigen Verkehrskontrolle sind zwei Polizeibeamte kaltblütig erschossen worden. Ein elender Tod, im Regen irgendwo auf einer Landstraße. Die Ermittler haben so gut wie keine Anhaltspunkte: zwei tote Kollegen und ein anonymer Anruf, das ist alles. Dabei hat gerade der neue Dienststellenleiter, ein ehemaliger Staatsschützer, angefangen und macht Druck. Als es kurz darauf bei einem Überfall zu einer Schießerei kommt, schaltet sich das Bundesamt für Verfassungsschutz ein, Abteilung Rechtsextremismus. Und auf einmal wird die Stadt, in der sie alle leben, zum Schlachtfeld außer Kontrolle geratener Verschwörer. Sind Grewe und Svoboda die Einzigen, die noch in der Lage sind, Recht von Unrecht und Gut von Böse zu unterscheiden?
Die Bundeswehr kämpft in Afghanistan gegen den Terrorismus. Gregor Weber will wissen, was die deutschen Soldaten dort erleben, ob sie ihrer Aufgabe gerecht werden, was es bedeutet, die Sicherheit der Kaserne gegen Feldbett, Sturmgewehr und Taliban einzutauschen. Er hängt die Schauspielerei für zwei Jahre an den Nagel und lässt sich reaktivieren. In Kunduz erlebt er einen permanenten Ausnahmezustand, Lebensgefahr, die zur Gewohnheit wird, beobachtet Kameradschaft, deutsche Bürokratie in der Dritten Welt, Kämpfe und Hilfsaktionen und die Suche nach einem Sinn in diesem ersten Kriegseinsatz nach 1945.
Sie müssen diesen Bullen nicht mögen - aber Ruben Rubeck ist einer von den Guten! »Mein Name ist Ruben Rubeck. Ich bin siebenundvierzig, sehe aus wie siebenundfünfzig und fühle mich manchmal wie siebenundachtzig. Geschieden, kinderlos und Kriminalkommissar, was in meinem Alter ein lächerlich niedriger Dienstgrad ist, aber das geht mir am Arsch vorbei. Ich komme zurecht. Das Frankfurter Bahnhofsviertel ist mein Revier. Viele denken, ich würde da wohnen, weil es bei mir für mehr nicht reicht, weil ich mich im Dreck wohlfühle und mit meinem Gesicht sowieso nirgends sonst in Frankfurt eine Wohnung bekäme, aber das stimmt nicht. Ich hab’s einfach gerne nah zur Arbeit.«
Ein Roman über Freundschaft, Liebe und die pure Lust am EssenEndlich: Erfolgsautor Gregor Weber („Kochen ist Krieg“) kehrt zurück in die Küche, aber anders als gedacht! In seinem neuen Roman, einer rasanten Mischung aus Retro-Science-Fiction à la Jules Verne, Steampunk und märchenhafter Parallelwelt, erzählt er mit überbordender Fantasie von Intrigen und Gaunereien in einer Welt, in der Kochen eigentlich verboten ist, Köche aber mit Gold aufgewogen werden. Atemlos verfolgt der Leser die Abenteuer von Carl Juniper, der sich nach einem Schiffsbruch vor Kap Hoorn in einer fremden Welt wiederfindet…
Die Monarchie prägt die Hellenistische Epoche und steht im Fokus neuer Forschung. Der Band beleuchtet verschiedene Aspekte des Königtums, wie die Zeit Alexanders, königliche Gerechtigkeit und die Ptolemäer. Die Beiträge regen an, bestehende Hypothesen zu überprüfen und Zusammenhänge neu zu betrachten.
Kulturgeschichte des Hellenismus
- 503 Seiten
- 18 Lesestunden
Hellenistische Königreiche
- 191 Seiten
- 7 Lesestunden
Die Epoche des Hellenismus ist vor allem durch eine Neuerung gekennzeichnet, die sich als ungemein folgenreich erweisen sollte: die Monarchien. Die Herrscher mussten nicht nur auf die Sicherung des Territoriums mit militärischen Mitteln bedacht sein, sondern widmeten sich auch der Dynastiebildung und pflegten verschiedene Formen der herrscherlichen Selbstdarstellung. Der Band verbindet in origineller Weise drei verschiedene thematische Aspekte: Zum einen werden die wichtigen Dynastien und Herrschaftsbereiche präsentiert, und zwar nicht nur die großen und bekannten, sondern auch Randgebiete und Sonderfälle wie Sparta, Judäa und Syrakus. Zum anderen werden einige signifikante Einzelpersönlichkeiten herausgegriffen und in ihrem Agieren auf der Folie der jeweiligen Dynastie eigens gewürdigt. Schließlich sind mit der Monarchie herausragende Monumente, Einzelzeugnisse und typische Quellengattungen verbunden, die vorgestellt werden.


