Denkt das Gehirn? Ist es der Schopfer der erlebten Welt, der Konstrukteur des Subjekts? Dieser verbreiteten Deutung der Neurowissenschaften stellt das Buch eine okologische Konzeption gegenuber: Das Gehirn ist vor allem ein Vermittlungsorgan fur die Beziehungen des Organismus zur Umwelt und fur unsere Beziehungen zu anderen Menschen. Diese Interaktionen verandern das Gehirn fortlaufend und machen es zu einem biographisch, sozial und kulturell gepragten Organ. Fazit: Es ist nicht das Gehirn fur sich, sondern der lebendige Mensch, der fuhlt, denkt und handelt. Mit der 4. Auflage legt der Autor eine erneut aktualisierte und erweiterte Fassung seines wegweisenden Werkes vor, das von der Fachwelt und Presse begeistert aufgenommen wurde. '''Eine Kritik der neuronalen Vernunft ... eine fesselnde Studie ... Fuchs hat das befreiende Wort gesprochen, auf das die neurowissenschaftliche Debatte hierzulande lange hat warten mussen.'' Frankfurter Allgemeine Zeitung ''Ein fundamentaler phanomenologisch-philosophischer Gegenentwurf einer Okologie des Gehirns, die das Gehirn wieder in den Korper und den Korper wieder in die Umwelt verlegt.'' Nervenheilkunde '''Mit seinem Buch ''Das Gehirn - ein Beziehungsorgan'' profiliierte sich Thomas Fuchs als ein fuhrender Vertreter in der Philosophie der Psychiatrie und Neurowissenschaften in Deutschland.''' Psychologie heute
Thomas Fuchs Bücher







Hemingway im Schwarzwald
Über den Fluss und in den Wald. Spanien und Kuba prägten Hemingway, doch die Schwarzwaldreise machte ihn zu dem Autor, den wir heute kennen. Eine kaum bekannte Reise Hemingways, vor genau 100 Jahren.
- 180 Seiten
- 7 Lesestunden
Im August 1922 bereist der damals 23-jährige Ernest Hemingway, seit einem Jahr als Europakorrespondent des Toronto Star in Paris, mit seiner Frau Hadley für drei Wochen den Schwarzwald. In einer Zeit der Hyperinflation und nur kurz nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg trifft er auf Armut, Ausländerfeindlichkeit, aber auch auf einsame Täler und die ersehnten Fischwasser. Seine Reise führt ihn von Straßburg über Freiburg nach Triberg und ins Elztal. Thomas Fuchs folgt Hemingways Trip genau 100 Jahre später und macht ihn für die Lesenden erfahrbar. »Hemingway gehörte jetzt zu den Intellektuellen der Moderne. Er prahlte mit seinen Naturerlebnissen, und für den Fall, dass jemand an seiner Kampfkraft zweifelte, hatte er immer Boxhandschuhe dabei.«
Offener Himmel
- 286 Seiten
- 11 Lesestunden
Das Leben bietet viele Möglichkeiten. Es kommt darauf an, was man daraus macht. Ab 13. Ein Ultimatum! Auf so eine blöde Idee kann auch nur Marks Vater kommen. Mark ist sitzen geblieben. Bis zum Ende der Ferien soll er endlich eine Entscheidung treffen, was er will im Leben. Aber Mark weiß nur eins: Er möchte auf keinen Fall ein langweiliger Spießer werden. Sein Idol ist Volkmar, sein cooler Onkel aus Berlin. Und bei dem verbringt er erst einmal seine Ferien. Schon als kleiner Junge hat Mark mit ihm an Autos herumgeschraubt. Bis in den Morgen hinein. Der hat keine Angst, dass Mark dabei etwas kaputtmachen könnte. Und Volkmar hat ihn sogar schon mal hinters Steuer gelassen! Doch in Berlin erwartet Mark eine große Überraschung. Denn hier gibt es allerhand zusammenzuschrauben: ein altes Cabrio, das Leben seines Onkels und nicht zuletzt sein eigenes, in dem nun auch Frederike eine Rolle spielt.
Der historische Roman erzählt das Leben des legendären Freiheitskämpfers Arminius, spannend und lehrreich, ähnlich einem Asterix & Obelix-Band für Erwachsene. Arminius, auch bekannt als Hermann der Cherusker, war der Germanenfürst, der im Teutoburger Wald drei römische Legionen besiegte und damit die vollständige Kolonisierung Germaniens durch das Römische Reich verhinderte. Sein Mythos beschäftigt das nationale Gedächtnis der Deutschen seit der Neuzeit, wobei die genaue Schlachtstelle lange unklar blieb. Dies minderte jedoch nicht das Interesse und die Verehrung. Die Heldenbeweihräucherung nahm teils absurde Formen an, wie die Namensgebung des Fußballklubs Arminia Bielefeld, der bislang kaum durch Erfolge aufgefallen ist. Der Roman schildert den Aufstieg, den Triumph und die Tragik des anti-römischen Rebellen auf originelle und zeitgemäße Weise. Der spannende Stoff steht Fantasy-Sagas wie „Game of Thrones“ in nichts nach und wird von überflüssigem Ballast befreit. Arminius bleibt historisch, wo es nötig ist, und bietet oft verblüffende Parallelen zur Gegenwart – ironisch und fesselnd.
"Ein Mann von Welt"
- 219 Seiten
- 8 Lesestunden
Die Profikicker
- 140 Seiten
- 5 Lesestunden
Kathy ist begeistert von Hockey, seit sie in Neuseeland gelebt hat. Zurück in Deutschland vermisst sie ihr Team, findet jedoch in Maxi, einer neuen Klassenkameradin und Hockeyspielerin bei den Moskitos, eine gute Freundin. "Die Moskitos" ist eine neue Reihe für sportbegeisterte Mädchen ab 10 Jahren.
Verkörperte Gefühle
Zur Phänomenologie von Affektivität und Interaffektivität
- 412 Seiten
- 15 Lesestunden
In diesem Buch untersucht Thomas Fuchs, wie Gefühle nicht nur mentale Zustände sind, sondern auch die Verbindung zwischen Selbst und Welt durch leibliche Resonanz herstellen. Er zeigt, dass Intersubjektivität aus Interaffektivität entsteht und analysiert Gefühle wie Empathie, Vertrauen und Trauer in diesem neuen Kontext.
Oskar und die Stadttierbande
- 108 Seiten
- 4 Lesestunden
Hase Oskar ist neugierig und büxt aus seinem Käfig aus. Doch als er jetzt allein im Stadtpark sitzt, wird ihm ganz schön mulmig. Zum Glück trifft er den Waschbären Luis, den Anführer der Stadttierbande. Mit diesem wilden, chaotischen Haufen erlebt Oskar ein einziges großes Abenteuer. Ab 6 Jahren. Bestens geeignet zum Vorlesen!



