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Elie Wiesel

    30. September 1928 – 2. Juli 2016

    Elie Wiesel, Friedensnobelpreisträger, ist vor allem als Erzähler der Schrecken des Holocaust bekannt. Seine Werke tauchen tief in die Themen Erinnerung, Verlust und die Suche nach Menschlichkeit angesichts unvorstellbaren Leids ein. Wiesels Prosa, die oft aus seinen eigenen erschütternden Erfahrungen schöpft, dient als eindringliches Zeugnis und als Aufruf zu Frieden und Menschenwürde. Seine Botschaft hallt über Generationen hinweg nach und fordert die Leser zu Reflexion und Mitgefühl auf.

    Elie Wiesel
    Der fünfte Sohn
    ... und das Meer wird nicht voll
    Die Nacht
    Die Nacht zu begraben, Elischa
    Gesang der Toten
    Gezeiten des Schweigens. Roman
    • Der Zuschauer sieht, ohne gesehen zu werden. Er ist da, ohne sich bemerkbar zu machen. Das Rampenlicht schützt ihn. Er klatscht nicht Beifall, er erhebt keinen Einspruch: seine Gegenwart weicht aus und verpflichtet ihn weniger als seine Abwesenheit. Er sagt weder ja noch nein, auch nicht vielleicht. Er sagt nichts. Er ist da, handelt aber so, als sei er nicht da. Noch schlimmer: er handelt, als seien wir nicht da. Das ist er.

      Gezeiten des Schweigens. Roman
    • „Verlangen Sie nicht, dass ich spreche. Versuchen Sie nicht zu wissen. Weder wer ich bin, noch wer Sie sind. Ich bin ein Erzähler. Meine Legenden lassen sich nur in der Abenddämmerung erzählen. Wer sie hört, stellt sein Leben in Frage.“ Das ist der Dichter Elie Wiesel. Sein erschütterndes Buch ist eines der wichtigsten Bücher eines Überlebenden. Der erste Teil dieser Trilogie, „Nacht“, zählt zu den eindrücklichsten literarischen Dokumentationen des Holocaust. Die Bücher Elie Wiesels, vor allem die vorliegende, weitgehend autobiografische Trilogie, sind der Versuch, mit einem unmenschlichen Schicksal existenziell und gedanklich fertig zu werden und eine Lebensmöglichkeit jenseits von Terror und Gewalt zu finden. Fünfzehnjährig wird Elischa mit seiner Familie und Freunden nach Auschwitz und Buchenwald gebracht. Er allein überlebt diese schreckliche Zeit. Nach Kriegsende steht er auf der anderen Seite: in Palästina, als Mitglied einer jüdischen Terrorgruppe. Der dritte Teil spielt in New York. Elischa versucht dort zum Leben zurückzufinden, doch auch die Kraft der Liebe einer Frau vermag nicht zu siegen. Die Vergangenheit und die Erinnerung daran sind stärker und verdrängen immer wieder die Gegenwart. Der Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel begreift sein Schreiben als Herausforderung an die Menschheit und auch als Bewältigung des Unfassbaren.

      Die Nacht zu begraben, Elischa
    • Atemlos, bewusst karg im Stil erzählt Elie Wiesel seine Erfahrung als Kind in Auschwitz. Jeder Satz ist ein Testament, jede Zeile spricht uns unmittelbar an. Das wichtigste Werk Elie Wiesels und Bezugspunkt all seiner anderen Bücher. Ein Grundbuch zu einem unauslöschlichen Kapitel deutscher Geschichte und ein zeitloses menschliches Dokument. »> Wo ist Gott?< Und ich hörte eine Stimme in mir antworten: > Wo er ist? Dort - dort hängt er, am Galgen ...<«

      Die Nacht
    • Die Lebensgeschichte des jüdischen Friedensnobelpreisträgers, Autors, Journalisten und Literaturprofessors in Boston (Jg. 1928).

      ... und das Meer wird nicht voll
    • Der fünfte Sohn

      • 191 Seiten
      • 7 Lesestunden
      4,3(42)Abgeben

      30 Jahre lang glaubt der Jude Tamiroff, den Mord an seinem Sohn gerächt zu haben.

      Der fünfte Sohn
    • Der Friedensnobelpreisträger erzählt von seiner Kindheit im jüdischen Schtetl, Deportation, Ermordung seiner Familie und Überleben in Ausschwitz bis zu seiner Suche nach Identität in Europa, Israel und Amerika

      Alle Flüsse fliessen ins Meer
    • Gedanken zwischen Leben und Tod

      Mein inneres Tagebuch

      1,0(1)Abgeben

      »Ich weiß – und ich spreche aus Erfahrung –, dass wir selbst in der Finsternis Licht schaffen und Träume des Mitfühlens nähren können.« Diese Zeilen schreibt der jüdische Friedensnobelpreisträger und Holocaust-Überlebende Elie Wiesel, als er im Alter von 82 Jahren von der Nachricht eines akuten Herzleidens überrascht wird. Der lebensbedrohliche Eingriff am offenen Herzen, der Wiesel zur Erkundung seiner tiefsten Beziehungen und Überzeugungen bewegt, wird zu einer Metapher für sein Credo als Mensch und Glaubender. Eine positive Bilanz Wiesels – mit sich selbst und seinem Jahrhundert. Die Summe seines großen Schaffens.

      Gedanken zwischen Leben und Tod
    • Ein New Yorker Psychotherapeut erkrankt und verliert sein Gedächtnis. In der verbleibenden Zeit versucht er, seinem Sohn von seiner dramatischen Vergangenheit zu berichten. Malkiel, der Sohn, reist nach Rumänien, um das Geheimnis seines Vaters zu entdecken.

      Der Vergessene. Roman