Suhrkamp Taschenbuch - 1529: Die Liebe ist eine Himmelsmacht. Zwölf Fabeln.
- 88 Seiten
- 4 Lesestunden






Legenden sind selten erotisch, manchmal erbaulich – aber immer wunderbar: In Geographie der Lust, seiner bislang umfangreichsten Prosa, erzählt Jürg Federspiel eine märchenhafte Legende voller fabelhafter Erotik. Federspiels Geschichte beginnt damit, daß sich Primo Antonio Robusti, ein »mächtiger Mann« aus Mailand, zu seinem siebzigsten Geburtstag nicht nur in den eigenen Reichtum verliebt, sondern kurz darauf auch in ein neunzehnjähriges, kokett-naives Geschöpf namens Laura Granati. Und so nimmt Robustis Schicksal »eine scharfe Wende« ...
Geboren am 28.06.1931 in Kempthal (Kanton Zürich), wuchs Jürg Federspiel in Davos und Basel auf. Er begann als Journalist, bereiste Großbritannien, Frankreich, Deutschland und lebte lange Zeit in New York. Sein Werk umfasst über 20 Bücher - Romane, Erzählungen, Hörspiele, Dramen und Reportagen. Zu einem Welterfolg wurde sein Roman Die Ballade von der Typhoid Mary , in dem er die Geschichte des Mädchens Mary Mallon erzählt, die - selbst immun - mit dem Typhuserreger nach New York emigiriert. Anfang Februar 2007 wurde Jürg Federspiel in einem Stauwehr nahe Weil am Rhein tot aufgefunden.
For forty years she roamed New York like an angel of death. A typhoid carrier - herself immune but lethal to her unsuspecting victims - Mary Mallon bore her disease over the thresholds and into the kitchens of the elite homes, hotels and hospitals of nineteenth century New York. Always moving on before the authorities could catch up with her, she bought death to untold thousands. Yet her only crime was her refusal to give up her sole - and deadly- source of pleasure: cooking. From the Typhoid Mary, JF Federspiel has created this bizarre and haunting novel.
Lukas Rossberg lag seit einem Kopf- und Lungendurchschuss, den er als Unbeteiligter bei einem Casinoüberfall erlitten hatte, sieben Jahre im Wachkoma. Als er nach der Reha ins Leben zurückkehrt, ist nichts mehr so, wie es war: Seine Freundin hat ihn verlassen, die Angestellten seiner IT-Firma sind ins Silicon Valley ausgewandert. Und die Folgen seiner schweren Verletzungen bleiben spürbar, er hat Gedächtnisausfälle und Depressionen. Sein alter Freund Robert Keller gibt ihm aus Mitleid einen Job bei der Lotteriegesellschaft. Fortan berät Lukas frischgebackene Lottomillionäre - er wird der Mann, der Glück bringt, aber selbst kein Glück hatte. Doch das eigenartige Verhalten des Lotteriechefs weckt schon bald sein Misstrauen. Der Verdacht, dass sich in der verhängnisvollen Casinonacht manches anders zugetragen hat, erhärtet sich. Als Lukas schließlich den Server der Lotteriegesellschaft hackt, kommt er Roberts Komplott auf die Spur. In seinem neuen Roman blickt Claude Cueni in die Seele eines nicht nur körperlich verletzten Menschen, der seinen Frieden finden will, aber stattdessen hinter ein Geheimnis kommt, das seine Rachegelüste weckt.
Mike gerät in die Hinterseite unserer Hochhäuser-Welt: Der kleine Junge mit dem grossen Namen Mike O'Hara stürzt in die Unterwelt New Yorks, die wir uns bisher offensichtlich ganz falsch vorgestellt haben. Er trifft Ballbaloon und weitere merkwürdige Plunder- und Abfallfiguren. Am Kanal stehen sich grüne und weisse Alligatoren gegenüber. Die Weissen fühlen sich als Einheimische und beschimpfen die Grünen als Eindringlinge. Der Revierkampf ist laut und hässlich. Doch O'Hara - mit seinem Zaubernamen - gelingt es, den Konflikt zu überbrücken und die zerstrittene Kolonie zurück nach Florida transportieren zu lassen. Die einfache Geschichte mit dem grossen Interpretationsspielraum ist von P. Rappo erstklassig und prägnant illustriert worden. Ab 7 Jahren, gut, Ruedi W. Schweizer.
German
De levens van drie vrienden en een meisje raken verbonden door een gemeenschappelijke fascinatie voor een labiele apothekersvrouw.
Berichte und Gedichte
Dieser Textauszug aus Die beste Stadt für Blinde von Jürg Federspiel ist ein Text eines Schriftstellers aus Basel über die Beuys-Ausstellung in Basel in 1970 und damit auch sehr gut zu unserem Verlag in Basel passend, den wir zudem sehr direkt, originell, unique, authentisch und für sprachlich brillant halten. Die Bilder im Buch stammen von der Auslieferung des Sprayers Harald Naegeli von deutschen an schweizer Behörden am 24. April 1984 bei der Grenze in Lörrach/Basel.00This text excerpt from Die beste Stadt für Blinde by Jürg Federspiel is a text by a writer from Basel about the Beuys exhibition in Basel in 1970 (and thus very well suited to our publishing house in Basel), which we also consider to be very direct, original, unique, authentic and linguistically brilliant. The pictures in the book are from the extradition of the sprayer Harald Naegeli from German to Swiss authorities on 24 April 1984 at the border in Lörrach/Basel.