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Jürg Federspiel

    Massaker im Mond
    Die Ballade von der Typhoid Mary
    Museum des Hasses
    Geographie der Lust
    Die beste Stadt für Blinde und andere Berichte
    Suhrkamp Taschenbuch - 1529: Die Liebe ist eine Himmelsmacht. Zwölf Fabeln.
    • Geographie der Lust

      • 201 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Legenden sind selten erotisch, manchmal erbaulich – aber immer wunderbar: In Geographie der Lust, seiner bislang umfangreichsten Prosa, erzählt Jürg Federspiel eine märchenhafte Legende voller fabelhafter Erotik. Federspiels Geschichte beginnt damit, daß sich Primo Antonio Robusti, ein »mächtiger Mann« aus Mailand, zu seinem siebzigsten Geburtstag nicht nur in den eigenen Reichtum verliebt, sondern kurz darauf auch in ein neunzehnjähriges, kokett-naives Geschöpf namens Laura Granati. Und so nimmt Robustis Schicksal »eine scharfe Wende« ...

      Geographie der Lust
      3,7
    • Museum des Hasses

      • 220 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Geboren am 28.06.1931 in Kempthal (Kanton Zürich), wuchs Jürg Federspiel in Davos und Basel auf. Er begann als Journalist, bereiste Großbritannien, Frankreich, Deutschland und lebte lange Zeit in New York. Sein Werk umfasst über 20 Bücher - Romane, Erzählungen, Hörspiele, Dramen und Reportagen. Zu einem Welterfolg wurde sein Roman Die Ballade von der Typhoid Mary , in dem er die Geschichte des Mädchens Mary Mallon erzählt, die - selbst immun - mit dem Typhuserreger nach New York emigiriert. Anfang Februar 2007 wurde Jürg Federspiel in einem Stauwehr nahe Weil am Rhein tot aufgefunden.

      Museum des Hasses
      3,0
    • Die Ballade von der Typhoid Mary

      • 153 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Wie ein schöner Todesengel zieht Mary Mallon, alias Typhoid Mary, durchs Land, nachdem sie als einzige die Typhusepidemie auf dem Auswandererschiff LEIBNITZ überlebt hat, das 1868 von Hamburg nach New York segelte. Schon früh entdeckt sie ihre lebensbestimmenden Leidenschaften: das Kochen und das Lieben. Aber Mary Mallon muß mehr und mehr die Folgen ihres Tuns erkennen: Selbst immun, verbreitet sie die Krankheit überall, wo sie hinkommt.

      Die Ballade von der Typhoid Mary
      3,3
    • Böses

      • 135 Seiten
      • 5 Lesestunden
      Böses
    • Der Mann, der Glück brachte

      • 185 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Lukas Rossberg lag seit einem Kopf- und Lungendurchschuss, den er als Unbeteiligter bei einem Casinoüberfall erlitten hatte, sieben Jahre im Wachkoma. Als er nach der Reha ins Leben zurückkehrt, ist nichts mehr so, wie es war: Seine Freundin hat ihn verlassen, die Angestellten seiner IT-Firma sind ins Silicon Valley ausgewandert. Und die Folgen seiner schweren Verletzungen bleiben spürbar, er hat Gedächtnisausfälle und Depressionen. Sein alter Freund Robert Keller gibt ihm aus Mitleid einen Job bei der Lotteriegesellschaft. Fortan berät Lukas frischgebackene Lottomillionäre - er wird der Mann, der Glück bringt, aber selbst kein Glück hatte. Doch das eigenartige Verhalten des Lotteriechefs weckt schon bald sein Misstrauen. Der Verdacht, dass sich in der verhängnisvollen Casinonacht manches anders zugetragen hat, erhärtet sich. Als Lukas schließlich den Server der Lotteriegesellschaft hackt, kommt er Roberts Komplott auf die Spur. In seinem neuen Roman blickt Claude Cueni in die Seele eines nicht nur körperlich verletzten Menschen, der seinen Frieden finden will, aber stattdessen hinter ein Geheimnis kommt, das seine Rachegelüste weckt.

      Der Mann, der Glück brachte
    • Mike gerät in die Hinterseite unserer Hochhäuser-Welt: Der kleine Junge mit dem grossen Namen Mike O'Hara stürzt in die Unterwelt New Yorks, die wir uns bisher offensichtlich ganz falsch vorgestellt haben. Er trifft Ballbaloon und weitere merkwürdige Plunder- und Abfallfiguren. Am Kanal stehen sich grüne und weisse Alligatoren gegenüber. Die Weissen fühlen sich als Einheimische und beschimpfen die Grünen als Eindringlinge. Der Revierkampf ist laut und hässlich. Doch O'Hara - mit seinem Zaubernamen - gelingt es, den Konflikt zu überbrücken und die zerstrittene Kolonie zurück nach Florida transportieren zu lassen. Die einfache Geschichte mit dem grossen Interpretationsspielraum ist von P. Rappo erstklassig und prägnant illustriert worden. Ab 7 Jahren, gut, Ruedi W. Schweizer.

      Mike O'Hara und die Alligatoren von New York