Dies sind die originellsten und lustigsten Anekdoten aus dem berühmten Ritter-Roman des weltbekannten spanischen Autors Er schickt seinen verträumten und verliebten Helden auf einem alten Pferd namens Rosinante in Abenteuer, die sich jeder Möchtegern-Ritter nur wünschen kann. Da sind größter Mut und Geschick angesagt, um allerorten in gefährlichsten Kämpfen gegen überlegene (allesamt nur einbildete) Gegner siegreich zu sein. Wäre da nicht sein vermeintlich so dummer Knappe, Beschützer und Retter Sancho Pansa – Don Quichote wäre noch heute mit Holzschwert und müdem Gaul unterwegs, um seiner geliebten Dulcinea zu imponieren.
Peter Anthony Motteux Bücher
Dieser Autor ist vor allem für seine übersetzerische Tätigkeit bekannt, insbesondere für die Vollendung eines monumentalen satirischen Werkes, das ein anderer begonnen hatte. Während seine Übersetzungen von Bedeutung waren, stießen sie nicht immer auf allgemeine Anerkennung, und einige seiner Bemühungen zogen erhebliche Kritik wegen ihrer Ausführung nach sich. Nichtsdestotrotz erarbeitete er sich eine literarische Nische, indem er sich bemühte, klassische Texte einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Sein Ansatz bei der Übersetzung spiegelt den Ehrgeiz wider, die Essenz der Originalwerke einzufangen, auch wenn er damit gelegentlich auf Kontroversen bei zeitgenössischen Rezensenten stieß.


Gargantua und Pantagruel
- 525 Seiten
- 19 Lesestunden
Gargantua und Pantagruel ist ein Romanzyklus, der aus fünf Bänden besteht und zwischen 1532 und 1564 erschien. Gekonnt durchmischt der Schriftsteller sein Werk mit Witz, Ironie, Sarkasmus, Wortspielereien und Komik - was ihn prompt zur Zielscheibe der konservativen Sorbonne-Theologen seiner Zeit machte.