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Johan Huizinga

    7. Dezember 1872 – 1. Februar 1945
    Johan Huizinga
    Biografische Schriften
    Im bann der Geschichte
    Erasmus
    Holländische Kultur im siebzehnten Jahrhundert
    Homo Ludens
    Herbst des Mittelalters
    • Das Gesamtporträt nordischer Spätgotik zählt zu den bedeutendsten Werken der Kulturgeschichtsschreibung, an wissenschaftlichem Rang, Glanz der Darstellung und der Weite des Blicks nur mit den klassischen Werken Jacob Burckhardts vergleichbar. In packender Anschaulichkeit schildert Huizinga Mensch und Gesellschaft, Geist und Leben, Kunst und Literatur, Frömmigkeit und Glaube der burgundisch-flämisch-niederländischen Welt des 14. und 15. Jahrhunderts. Die höchst suggestive Darstellung der Spannung zwischen asketischer Weltabgewandtheit und Lebensgier, der Flucht in die schöne Illusion, die das ausgehende Mittelalter von der Aristokratie bis zu den unteren Ständen bestimmten, prägt bis heute unsere Vorstellung vom Spätmittelalter. In der 12. Auflage präsentiert sich das Werk neu gesetzt und mit einer neuen Bildauswahl. Eine ausführliche Einleitung von Birgit Franke und Barbara Welzel erleichtert den Zugang und erschließt die Bedeutung des Werks für die Sicht des Mittelalters in der gegenwärtigen Geschichte, Kultur- und Kunstgeschichte.

      Herbst des Mittelalters
      4,1
    • Ein klassischer Essay der Kulturgeschichte und Anthropologie Ein grundlegendes Element unserer Kultur ist das Spiel. Der Mensch ist ein Spieler – und ohne seine Lust und Fähigkeit zum Spielen hätten sich ganze Bereiche seiner Kultur nicht entwickelt: die Dichtung, das Recht, die Wissenschaft, die bildende Kunst, die Philosophie und viele andere. Johan Huizinga, der große holländische Historiker und Kulturphilosoph, hat in diesem Buch eine Theorie der Kultur entworfen, in der er dem Denker (homo sapiens) und dem Tätigen (homo faber) den Menschen als Spieler (homo ludens) an die Seite stellt. Mit einem Nachwort von Andreas Flitner.

      Homo Ludens
      4,0
    • Johan Huizingas Kulturgeschichte des Goldenen Zeitalters der Niederlande ist eines der Meisterwerke des berühmten Kulturhistorikers. Mit seinem bekanntesten Buch, Herbst des Mittelalters, teilt dieses knappe Porträt die beeindruckende Weite des Blicks und den literarischen Glanz der Darstellung. Wie konnte es in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts zu der Blüte der Kultur kommen, die wir etwa in den Bildern Vermeers oder Rembrandts noch heute bestaunen? Huizinga beleuchtet ihre sozialen, wirtschaftlichen, politischen und militärischen Voraussetzungen und schildert das religiöse Leben des Landes. Vor diesem Hintergrund läßt er ein facettenreiches Bild von Literatur und Kunst der Zeit entstehen. Huizingas charmantes Epochenporträt wird hier nach langer Zeit endlich wieder in deutscher Sprache zugänglich gemacht. Ein neues Nachwort von Bernd Roeck erläutert die bleibende Bedeutung des Werkes.

      Holländische Kultur im siebzehnten Jahrhundert
      3,9
    • Johan Huizinga wurde am 7. Dezember 1872 in Groningen (Niederlande) geboren. Schon während der Schulzeit zeichnete er sich durch eine ungewöhnliche Sprachbegabung aus. Zunächst studiert er orientalische Sprachen, um nach seiner Promotion (1897) sich der Geschichtswissenschaft zuzuwenden. Er war dann Geschichtslehrer in der Schule in Harlem. 1903 habilitierte er sich an der Universität Amsterdam für altindische Kultur- und Religionsgeschichte. 1905 wurde er auf den Lehrstuhl für niederländische Geschichte an der Universität Groningen berufen, den er zehn Jahre später mit dem für allgemeine Geschichte an der Universität Leiden tauschen konnte. Dort lehrte er bis 1940, als die Universität durch die deutsche Besatzung geschlossen wurde. 1942 wurde der siebzigjährige Huizinga, der durch seine kulturhistorischen Schriften dem Nazi-Regime unbequem geworden war, für mehrere Monate in ein Konzentrationslager verschleppt. Auch nach seiner Entlassung durfte er nicht nach Leiden zurückkehren; er starb am 1. Februar 1945 in einem Landhaus in De Steeg, das ihm als Wohnsitz zugewiesen worden war. – Johan Huizinga war Präsident der Abteilung «Letterkunde» der Königlichen Akademie der Wissenschaften (1929-1942) und Ehrendoktor der Universitäten Tübingen und Oxford.

      Erasmus
      3,8
    • Biografische Schriften

      "Erasmus" und "Jan Veth. Sein Leben und Schaffen". Aus dem Niederländischen von Annette Wunschel

      • 453 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Die Studie über Erasmus von Johan Huizinga beleuchtet den geistigen Wandel in Europa während der politischen und sozialen Krisen der Weltkriege. Ursprünglich 1924 für die Reihe "Great Hollanders" verfasst, wird das Werk nun in deutscher Neuübersetzung präsentiert. Begleitet wird es von einer erstmals in eine andere Sprache übersetzten Analyse über den niederländischen Maler und Dichter Jan Veth, mit dem Huizinga eine enge Freundschaft pflegte. Diese Kombination bietet einen tiefen Einblick in die kulturellen Strömungen der Zeit.

      Biografische Schriften
    • Holländische Kultur im siebzehnten Jahrhundert

      Eine Skizze

      • 208 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Johan Huizingas Kulturgeschichte des Goldenen Zeitalters der Niederlande ist eines der Meisterwerke des berühmten Kulturhistorikers. Mit leichten Strichen zeichnet Huizinga ein Porträt der Epoche: ihrer Kunst, die wir etwa in den Werken Rembrandts und Vermeers bis heute bewundern, ihrer Literatur sowie der politischen, sozialen und wirtschaftlichen Voraussetzungen, die die kulturelle Blüte erst ermöglichten. Das Werk wird hier nach langer Zeit zum ersten Mal wieder in deutscher Sprache veröffentlicht.

      Holländische Kultur im siebzehnten Jahrhundert
    • Erasmus von Rotterdam

      • 235 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Als Martin Luther zu Beginn des 16. Jahrhunderts mit seinen Reformbestrebungen an die Öffentlichkeit trat, war Erasmus von Rotterdam (1466–1536) schon viele Jahre lang eine der prägenden Persönlichkeiten im Zeitalter des Humanismus. Er prägte nicht nur das Denken der europäischen Intellektuellen, sein Einfluss reichte bis in die Fürstenhäuser und höchste klerikale Kreise seiner Zeit. Die Reformation ist ohne diese herausragenden Renaissance-Gelehrten folglich nicht zu verstehen. Seine humanistischen Schriften, seine Herausgaben der Kirchenväter, seine Satiren wie das »Lob der Torheit« und seine theologischen Texte haben breite Wirksamkeit entfaltet. Seine umfassende Revision des Neuen Testaments, sein »Novum testamentum«, kann als ein Begründer der modernen Bibelexegese gelten. Die Biographie dieses großen humanistischen Gelehrten aus der Feder des niederländischen Kulturhistorikers Johan Huizinga (1872–1945) ist ein »Klassiker« der geschichtswissenschaftlichen Literatur. Sie liegt nun in einer zweiten Auflage der Übersetzung von Hartmut Sommer vor.

      Erasmus von Rotterdam
    • Huizinga Schriften

      In sieben Bänden. Aus dem Niederländischen von Annette Wunschel

      • 2984 Seiten
      • 105 Lesestunden

      Die Reihe der „Huizinga Schriften“, die Brill | Fink seit 2011 in Neu- und Erstübersetzungen vorlegt, findet ihren Abschluss mit dem siebten Band, der mit „Homo Ludens“ den Referenztext aller modernen Spieltheorien enthält. Dank Annette Wunschel, die für ihre Übersetzung von Huizingas „Kultur- und zeitkritischen Schriften“ 2016 mit dem Else-Otten-Preis ausgezeichnet wurde, liegen jetzt nicht nur Huizingas Hauptwerke „Herbst des Mittelalters“, „Erasmus“ und „Homo Ludens“ in einer gänzlich neuen Übersetzung vor, die durch ihre intendierte Nähe zum Originaltext dessen Lebendigkeit und Pointenreichtum bis in kleinste Nuancen zu erhalten vermag. Mit den erstmals übersetzten Briefen, den „Amerika“-Büchern und der Biographie des Künstlers Jan Veth eröffnet sich ein umfassender Blick auf das Werk des großen niederländischen Kulturhistorikers.

      Huizinga Schriften
    • Briefe 1

      • 437 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Zwischen 1989 und 1991 erschien in den Niederlanden die Erstausgabe des Briefwechsels von Johan Huizinga (1872–1945). Über Jahre hatten die Herausgeber Léon Hanssen, Wessel E. Krul und Anton van der Lem die fünf Jahrzehnte umfassende Korrespondenz des bedeutenden niederländischen Kulturhistorikers aus internationalen Archiven zusammengetragen und lesefreundlich kommentiert. Huizingas Briefwechsel ist für die kulturwissenschaftliche Forschung weltweit von Interesse. Der Autor von Mensch und Masse in Amerika und Herbst des Mittelalters, den zeit- und kulturkritischen Schriften Im Schatten von morgen und Verratene Welt und dem Referenztext aller modernen Spieltheorien, Homo Ludens, wird in seinen Briefen auf vielfältige Weise sichtbar: als einflussreiche Persönlichkeit und als Knotenpunkt eines internationalen intellektuellen Netzwerks in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In diesem Netzwerk begegnen sich bekannte und weniger bekannte, aber einflussreiche Wegbegleiter Huizingas: von Henri Pirenne bis Bronislaw Malinowski, von Menno ter Braak bis Fritz Saxl, von P. S. Allen bis Jaap Kunst, von Richard Koebner bis George Sarton, um nur wenige zu nennen. Die Briefe werden erstmals in deutscher Sprache zugänglich gemacht. Diese Ausgabe ist Teil der von der Niederländischen Stiftung für Literatur geförderten Reihe Huizinga Schriften, die Fink seit 2011 in Neu- und Erstübersetzungen vorlegt.

      Briefe 1
    • Úvahy o příčinách krize evropské společnosti a osudech evropské kultury jsou dnes stejně aktuální jako byly v roce vydání (1935). Tázání se po kořenech antihumanistických ideologií a totalitního amorálního státu neztratilo nic na své naléhavosti. Ani dnes nelze zapomínat na onu tradicí evropského myšlení o podstatných věcech, jejíž přehlížení vedlo nakonec ke katastrofám 20. století. A ani dnes se nelze beztrestně zbavovat jádra kultury. Přeložil Antonín Šimek.

      Ve stínech zítřka
      4,2
    • Kultúrnohistorické eseje

      • 200 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Nizozemský kultúrny historik Johan Huizinga (1872-1945) sa preslávil najmä dvoma knihami, medievistickou prácou Jeseň stredoveku (1919) a kultúrnofilozofickou štúdiou Homo ludens (1938). Okrem toho je však aj autorom mnohých ďalších kníh a esejí z oblasti ranomoderných európskych dejín (napr. Erasmus, Kultúra Nizozemska v 17. storočí), z dejín USA (Človek a dav v Amerike, Amerika ako žije a myslí), z indickej literatúry (Vidušaka) a takisto kritických diel o úpadku modernej západnej civilizácie v 20. storočí (V tieňoch zajtrajška, Zhanobený svet). Vo všetkých týchto dielach sa prejavil nielen ako brilantný mysliteľ, ale aj ako skvelý literát. Súčasný výber jeho esejí približuje túto veľkú osobnosť európskej vzdelanosti prvej polovice minulého storočia ako vnímavého kultúrneho historika, ktorý mal nielen presné predstavy o základoch európskej civilizácie a kultúrnom jestvovaní jednotlivca i spoločnosti, ale aj o poslaní modernej historickej vedy.

      Kultúrnohistorické eseje
      4,0
    • Amerika

      • 328 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Dve klasické kultúrnohistorické diela slávneho nizozemského mysliteľa. Slávny nizozemský historik Johan Huizinga (1872-1945), autor dnes už klasických, do mnohých jazykov preložených prác Jeseň stredoveku (1919), Erasmus (1924), Homo ludens (1938), Nizozemská kultúra v 17. storočí (1933/41), V tieňoch zajtrajška (1935) či Zhanobený svet (1945), patrí ku kľúčovým postavám európskeho kultúrnohistorického a antropologického myslenia prvej polovice 20. storočia. Jeho záujem pritom ďaleko presahoval Európu, od mladosti sa totiž zaujímal takisto o Indiu ale aj o Rusko. Ako profesor histórie na univerzite v severonizozemskom Groningene pochopil počas prvej svetovej vojny ako jeden z prvých európskych intelektuálov budúci globálny význam Spojených štátov amerických a pre svojich krajanov napísal o USA originálne a pútavé kultúrnohistorické dielo s názvom Človek a dav v Amerike (1918). O osem rokov neskôr, keď po prvý (a posledný) raz vstúpil na americkú pôdu, napísal o USA svoju druhú, oveľa osobnejšiu knihu s názvom Amerika, ako žije a myslí (1926). Obe autorove diela, ktorých myšlienkovú kvalitu preveril čas, vychádzajú v prvom slovenskom preklade.

      Amerika
    • Kultúra a kríza

      • 320 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Výber z esejistických prác Johana Huizingu (1872 – 1945) predstavuje tohto slávneho nizozemského historika ako kultúrneho kritika. Huizinga je autorom veľkých esejí, v ktorých zaujal stanovisko k nacionalizmu, totalitarizmu, etickej kríze, ku kríze vied a umení a k aktuálnej kultúrnej situácii v Európe. Huizinga sa v tejto publikácii prezentuje ako skeptický pozorovateľ, ktorého víziu sveta určuje pohľad a skúsenosti erudovaného odborníka na históriu.

      Kultúra a kríza