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Wolfgang Lührs

    Naumburg und die Düsseldorfer Malerschule (1819 - 1918)
    Vom Wispern der Wälder und vom Wesen des Wanderns: 1.200 Kilometer zu Fuß durch Deutschland
    • Naumburg und die Düsseldorfer Malerschule (1819 - 1918)

      Brudermord im Schwurgericht

      • 288 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Das in der Tradition der Berliner Schinkelschule 1859 nach Plänen von Reinhold Persius erbaute Schwurgerichtsgebäude bildet innerhalb der Naumburger Stadtplanung einen markanten Bezugspunkt. 1864 erhält seine repräsentative Innenausstattung mit dem Monumentalgemälde „Der Tod Abels“ von Eduard Bendemann einen künstlerischen Höhepunkt, der nach Jahrzehnten der Vereinnahmung als Gefängnis 2015 im Zentrum eines außergewöhnlichen Ausstellungsprojekts steht. Vor dem Original veranschaulichen Zeichnungen von Eduard Bendemann aus dem Kupferstichkabinett Berlin und der Kunstsammlung der Universität Göttingen den Entstehungsprozess des Monumentalgemäldes. Eine Auswahl von 65 Gemälden aus der Dr. Axe-Stiftung sowie die Gemälde von Wilhelm von Schadow aus Naumburg und Schulpforte stellen den Zusammenhang mit der Düsseldorfer Malerschule her, deren Direktor Bendemann von 1859 bis 1867 war. Der Begleitband zur Ausstellung enthält Essays von Autoren, die aus unterschiedlichen Perspektiven den Blick auf das Naumburger Schwurgericht und die Düsseldorfer Malerschule werfen. Aspekte der Stadtplanung sowie der Architektur- und Rechtsgeschichte kommen dabei ebenso zum Tragen wie Betrachtungen zur Monumental-, Landschafts- und Porträtmalerei. Großformatige Abbildungen verschaffen dem Band seine besondere Attraktivität.

      Naumburg und die Düsseldorfer Malerschule (1819 - 1918)2015
    • Mit 59 Jahren erfüllt sich Wolfgang Lührs einen lang gehegten Traum: eine Wanderung längs durch Deutschland, von Lüneburg nach Füssen, 1.200 Kilometer in sechs Wochen. Er durchquert mit einem Bekannten die Lüneburger Heide, den Harz und den Thüringer Wald, die Fränkische Schweiz, das Altmühltal und erreicht schließlich durchs Voralpengebiet das Allgäu. Davon berichtet er in seinem Buch: unaufgeregt, als ein angenehmer Erzähler mit Blick für das Wesentliche und Sinn für feine Situationskomik. Dabei geht es immer sowohl um das Äußere, die Landschaft und deren Menschen, wie auch um das Innere: seine Gedanken, Assoziationen, seine neuen Erfahrungen. Lührs gelang ein Buch, das über den Reiz des Wanderns sehr viel mehr verrät als mancher moderne Pilgerbericht.

      Vom Wispern der Wälder und vom Wesen des Wanderns: 1.200 Kilometer zu Fuß durch Deutschland2011