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Michela Murgia

    3. Juni 1972 – 10. August 2023

    Michela Murgia war eine italienische Autorin, deren Werke sich häufig mit Themen wie Identität, sozialer Gerechtigkeit und weiblichen Perspektiven auseinandersetzten. Ihre Prosa ist bekannt für ihre intellektuelle Tiefe und ihre mutige Untersuchung gesellschaftlicher Normen. Sie erforschte die komplexen Beziehungen zwischen Tradition und Moderne und bot einen tiefgründigen Einblick in die zeitgenössische italienische Gesellschaft. Ihr Schreiben, das sich durch durchdachte Analyse und einen starken moralischen Kompass auszeichnet, hinterließ unauslöschliche Spuren in der Literaturszene.

    Michela Murgia
    Camilla im Callcenterland
    Chirú
    Elf Wege über eine Insel
    Murmelbrüder
    Faschist werden
    Accabadora
    • Wie Mutter und Tochter leben Bonaria Urrai und die sechsjährige Maria zusammen. Die Bewohner des sardischen Dorfes sehen den beiden verwundert nach und tuscheln, wenn sie die Straße hinunterlaufen. Dabei ist alles ganz einfach: Die alte Schneiderin hat das Mädchen zu sich genommen und zieht es groß, dafür wird Maria sich später um sie kümmern. Als vierte Tochter einer bitterarmen Witwe war Maria daran gewöhnt, 'die Letzte' und eine zuviel zu sein. Nun hat sie ein eigenes Zimmer in dem großen reinlichen Haus Bonarias, wo alle Türen offen stehen und sie jeden Raum betreten darf. Doch ein Geheimnis umweht die stets schwarz gekleidete, wortkarge Frau, die mitunter nachts, wenn Maria schlafen soll, Besuch erhält und dann das Haus verlässt. Es scheint, als würde Bonaria in zwei Welten leben. Das Mädchen spürt, dass sie nicht danach fragen darf. Erst sehr spät entdeckt sie die ganze Wahrheit. Michela Murgia erzählt in einer schnörkellosen, poetischen Sprache aus einer scheinbar fernen, doch kaum vergangenen Welt. Von zwei Generationen, zwei Frauenleben, von einem alten, lange verschwiegenen Beruf. Dieser Roman ist sinnlich, radikal und verblüffend gegenwärtig.

      Accabadora
      4,1
    • Faschist werden

      Eine Anleitung

      • 112 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Die Demokratie ist mühsam, fehlerhaft und instabil. Entscheidungsprozesse sind langwierig, kompliziert und teuer, politische Parteien kaum zu unterscheiden. Zu viele Beteiligte müssen gefragt, möglichst alle Minderheiten einbezogen werden. Wäre da eine volksnahe Führung mit mehr Entscheidungsfreiheit nicht wirkungsvoller? Ist der Faschismus nicht effizienter in der Durchsetzung zentraler Ziele für das gesellschaftliche Zusammenleben? Oder warum sonst wurden in jüngster Zeit so viele populistische Regierungen gewählt? »Faschist werden« beschreibt, wie man sich innerhalb der Demokratie in Position bringen kann, wie man über die sozialen Medien das demokratische Chaos vorführt und welche argumentativen Muster zu beachten sind. Michela Murgia hat eine provozierende Polemik über die italienische und europäische Gegenwart verfasst – und auch im deutschsprachigen Raum sollen politische Gegner, wenigstens rhetorisch, »gejagt« oder »entsorgt« werden. Geschichtsrevisionistische Vorstöße häufigen sich, sozial Schwache werden gegen Geflüchtete ausgespielt. Und der Grat zwischen solidarischem und reaktionärem Denken ist oft schmaler als gedacht – auch in uns selbst. Mit Faschistometer zum Selbsttest.

      Faschist werden
      4,1
    • Libellenjagd, Murmelspiele, aufgeschlagene Knie, geheime Erkundungstouren, Rituale einer Jungenfreundschaft – das sind die Sommerferien für Maurizio, Franco und Giulio. Und sie scheinen ewig wiederzukehren und unendlich lang zu sein. Aber dann geht ein Riss mitten durch das sardische Dorf, und alle, Kinder wie Erwachsene, müssen erkennen, wie brüchig ihr bisheriges friedliches Zusammenleben war. Ausgerechnet ein Priester ist es, der Feindschaft stiftet, indem er eine neue Kirchengemeinde gründet: Plötzlich gehören die Leute nicht mehr zusammen, und selbst die Kinder dürfen nicht mehr miteinander spielen. Wie soll das gehen, in einem Ort, der nur eine Piazza hat? An Ostern bei der alljährlichen festlichen Prozession kulminiert der Streit. Doch die Jungen schlichten ihn: Mit dem gleichen kühnen Witz, der zuvor ihre wilden Streiche motiviert hat, setzen sie sich jetzt über alle Konventionen hinweg und lassen die Osterprozession zum großen Versöhnungsfest werden. Michela Murgia überrascht uns mit einer neuen sardischen Geschichte, in der es um den Wert der Freundschaft geht, die dann besonders kostbar ist, wenn man sagen kann: »Wir haben zusammen gespielt.«

      Murmelbrüder
      3,4
    • Elf Wege über eine Insel

      Sardische Notizen

      Auf Sardinien gibt es Höhlen, in denen Hexen wohnen, es gibt Tote durch den Biss von Vampirfrauen und geheime Wasser, in denen der sich spiegelnde Mond die Zukunft und ihre Täuschungen enthüllt … Michela Murgia zeigt uns ihr Sardinien, das weit entfernt liegt von der Insel der Postkarten. Es ist ein fremdes, stolzes Land, mit dem uns Murgia vertraut macht, indem sie jeweils eine Gegend mit einem Stichwort verbindet: das Selbstbewusstsein der Sarden, die anders als alle sind – wie der uomo balente, ein Mann von ganz eigener Verwegenheit. Die Essgewohnheiten (man isst gemeinsam. Oder gar nicht). Die Grenzen der begehbaren Wege, die einerseits von den Küsten und andererseits von den Blei- und Zinkminen gebildet werden, in denen früher ein Großteil der sardischen Männer zur Arbeit verschwand. Nicht zuletzt reisen wir durch ein Sardinien der Klänge und der Kunst, wobei der Autorin ein großer Bogen gelingt aus der langen kulturellen Tradition in eine sardische Gegenwart mit aufregender Mode, einem bekannten Jazz- und einem erfolgreichen Literaturfestival – und jungen Autoren, die in der Welt von sich reden machen.

      Elf Wege über eine Insel
      3,8
    • Als Eleonora und Chirú einander zum ersten Mal begegnen, ist sie achtunddreißig und er achtzehn Jahre alt. Nichts scheint die beiden zu verbinden. Und doch nimmt die bekannte Theaterschauspielerin den schlaksigen Musikstudenten als Schüler an, um seinen Weg für eine Weile zu begleiten. Sie führt ihn in ihre schillernde Künstlerwelt ein. Aber was ist diese lebensgewandte Frau für den Jungen – Lehrerin, Mutter, Geliebte? Von allem etwas und nichts davon ganz. Wie »Accabadora« beginnt auch dieser Roman Murgias in Sardinien, führt seine Protagonisten dann aber durch ganz Europa. Michela Murgia erweist sich erneut als sensible Erzählerin – sie entwirft kraftvolle, autonome Charaktere, die sie meisterlich durch die Untiefen menschlicher Beziehungen führt.

      Chirú
      3,7
    • Ehe Michela Murgia zur gefeierten Romanautorin (Accabadora: 40.000 verkaufte Exemplare) wurde, verschlug es sie unter anderem in ein Callcenter, wo sie am Telefon überrumpelten Hausfrauen Kirby-Staubsauger verkaufen sollte. Dass Callcenter zu den prekärsten Arbeitsplätzen gehören, ist bekannt – Murgia beschreibt ihren sadistischen Alltag aber aus eigener Erfahrung: die stereotypen Telefonsätze, die halbseidenen Werbestrategien, die Hierarchien innerhalb der Firma und die billigen Motivationstechniken, mit denen zuerst die jungen Telefonistinnen und dann die möglichen Kundinnen der Firma auf den Leim gehen sollen. Alles höchst amüsant – freilich fügt Murgia in einem Nachwort hinzu, dass sie selbst kein bisschen darüber lachen kann. Ihr Buch sei aus der Wut über diese unwürdigen Arbeitsverhältnisse entstanden, und als Zeugnis dieser Wut möchte sie es verstanden wissen: eigentlich kein Roman, sondern ein Exorzismus.

      Camilla im Callcenterland
      3,6
    • Drei Schalen

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Eine Frau sucht einen Namen für ihren Tumor. Eine andere holt sich die Pappfigur eines Popsängers ins Haus, als der geliebte Sohn auszieht. Eine Kinderhasserin bietet sich ihren Freunden als Leihmutter an. Aus Angst, seiner Exfreundin zu begegnen, traut sich ein Mann kaum noch vor die Tür, und eine Verlassene kann die Trennung buchstäblich nicht verdauen. Die Protagonisten von Michela Murgias Geschichten erleben alle auf ihre Weise einen radikalen Umbruch: Sie verlieren sämtliche Gewissheiten – und finden die unterschiedlichsten Antworten auf das, was ihnen geschieht. Sie treffen ungewöhnliche Entscheidungen, kämpfen ums Überleben, erfinden sich neue Rituale oder wählen die kontrollierbare Katastrophe, um der unkontrollierbaren zu entgehen. Ausgehend von ihrer eigenen Erfahrung erzählt Michela Murgia in zwölf miteinander verflochtenen Geschichten von Krankheit und Tod, von Trauer und neuer Liebe, von der Kunst des Abschiednehmens und der des Weiterlebens. Ein Mut machendes Buch über Krisen und Neuanfänge, wahrhaftig und hell.

      Drei Schalen
      3,6
    • Wissenschaft - die neue Religion?

      Literarische Erkundungen

      • 255 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Zehn Autorinnen und Autoren aus sieben Ländern erforschten auf Einladung des Heidelberger Deutsch-Amerikanischen Instituts als literarische Kundschafter die Welt der (Natur)Wissenschaften. Ihre »Mission«: Antworten zu finden auf die Frage, ob es heute die Wissenschaften sind - und nicht länger die Religion -, die dem Menschen Orientierung bieten in einer Zeit immenser Beschleunigung, gravierender Veränderungen und drängender globaler Aufgaben. Leben die großen Fragen der Menschheit heute in den Wissenschaften fort, die einst unter dem Dach von Metaphysik und Religion ihren Anfang nahmen? Entsprechend der ganz unterschiedlichen Erfahrungs- und Temperamentswelten der Schriftstellerinnen und Schriftsteller sind Texte - Erzählungen, Reportagen, Essays - entstanden, die unterschiedlicher kaum sein könnten.

      Wissenschaft - die neue Religion?
    • Stai zitta

      • 128 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Parlare è considerato il gesto più sovversivo per le donne, e in Italia il linguaggio può essere letale. Questa "morte civile" influisce profondamente, poiché le parole ci escludono da spazi pubblici, professioni e dibattiti. Le ingiustizie quotidiane, alimentate da pregiudizi linguistici, minano la nostra identità. Ogni disuguaglianza di diritti subita dalle donne è sostenuta da un linguaggio che la giustifica. Questo si manifesta quando non ci si rivolge a noi con titoli professionali adeguati, quando il nostro lavoro viene sminuito da domande sulla maternità, o quando il nostro cognome viene omesso. Accade quando ci si sente spiegare ciò che già conosciamo, o quando ci viene detto di "calmarci" o di "sorridere" invece di esprimere le nostre opinioni. Il libro funge da strumento per mettere in luce il legame tra le ingiustizie vissute e le parole che ci circondano. La sua ambizione è che, tra dieci anni, le nuove generazioni possano trovare queste frasi obsolete e sorridere, riconoscendo che non vengono più pronunciate.

      Stai zitta
      4,3
    • Dare la vita

      • 128 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Si può essere madri di figlie e figli che si scelgono, e che a loro volta ci hanno scelte? Si può costruire una famiglia senza vincoli di sangue? La risposta è sì. La queerness familiare è ormai una realtà, e affrontarla una necessità politica, come lo è quella di un dialogo lucido e aperto sulla gestazione per altrə, un tema che mette in crisi la presunta radice dell’essere donne. Interrogarci, discutere intorno a questa radice significa sfidare il concetto di normalità e naturalità a cui siamo abituati. Michela Murgia lo ha fatto per anni, nei suoi libri e sui social, e nelle ultime settimane di vita ha raccolto i suoi pensieri per donarci questo pamphlet densissimo e prezioso, in cui ci racconta – partendo dall’esperienza personale – un altro modello di maternità, come si possa dare la vita senza generare biologicamente, come i legami d’anima possano sommarsi ai legami di sangue. Pagine straordinarie che ci permettono di entrare nelle infinite sfaccettature degli affetti e di comprendere come aprire all’altrə non riduce ma amplifica l’amore.

      Dare la vita
      4,2
    • "Credi che la corrispondenza mi preme molto: è il solo legame che mi unisce al mondo ed è ciò che rompe di tanto in tanto la mia segregazione e il mio isolamento" scriveva Antonio Gramsci (Ales, 1891 – Roma, 1937) alla cognata Tania nel maggio 1927 dal carcere. Gramsci era stato condannato a 20 anni nel 1926 per ordine del regime fascista. Durante la prigionia scrisse numerose lettere ad amici e familiari, fin quando gli fu concessa la piena libertà il 21 aprile 1937, per gravi problemi di salute che lo portarono alla morte una settimana più tardi. Questa raccolta comprende le lettere scritte tra il 1926 e il 1936, le quali offrono uno sguardo sul mondo intellettuale e privato di un personaggio chiave della storia italiana, tra aneddoti quotidiani e riflessioni morali, tra piccole gioie, come una rosa che fiorisce o un passerottino che si fa imboccare di briciole, e grandi dolori, come la malattia, l'isolamento o le incomprensioni e i rimproveri a coloro da cui Gramsci si sente sempre più abbandonato.

      Einaudi tascabili. Saggi - 1663: Lettere dal carcere
      4,1
    • Morgana

      Storie di ragazze che tua madre non approverebbe

      Controcorrente, strane, pericolose, esagerate, difficili da collocare. E rivoluzionarie. Sono dieci donne raccontate in questo libro, battezzate da una madrina d'eccezione, la Morgana del ciclo arturiano. Moana Pozzi, Santa Caterina, Grace Jones, le sorelle Brontë, Moira Orfei, Tonya Harding, Marina Abramovic, Shirley Temple, Vivienne Westwood, Zaha Hadid. Morgana non è un catalogo di donne esemplari; al contrario, sono streghe per le donne stesse, irriducibili agli schemi della donna emancipata e femminista. Il nemico simbolico di questa antologia è la "sindrome di Ginger Rogers", l'idea che le donne debbano fare tutto ciò che fanno gli uomini, ma all'indietro e sui tacchi a spillo. In questa narrazione non c'è posto per la dimensione oscura, aggressiva e egoistica che appartiene alle donne quanto agli uomini. Le Morgane di questo libro smontano il pregiudizio della natura gentile e sacrificale del femminile. Le loro storie sono educative e disegnano parabole individuali, spostando i margini del possibile per tutte le donne. In queste pagine si nasconde una speranza: ogni volta che la società ridefinisce la libertà femminile, arriva una Morgana a spostare i confini, finché non diventeranno la stessa cosa.

      Morgana
      4,1
    • Ave Mary

      E la chiesa inventò la donna

      • 172 Seiten
      • 7 Lesestunden

      La chiesa è ancora oggi, in Italia, il fattore decisivo nella costruzione dell'immagine della donna. Partendo sempre da casi concreti, citando parabole del Vangelo e pubblicità televisive, icone sacre e icone fashion, encicliche e titoli di giornali femminili, questo libro dimostra che la formazione cattolica di base continua a legittimare la gerarchia tra i sessi, anche in ambiti apparentemente distanti dalla matrice religiosa. Anche tra chi credente non è. Con la consapevolezza delle antiche ferite femminili e la competenza della persona di fede, ma senza mai pretendere di dare facili risposte, Michela Murgia riesce nell'impresa di svelare la trama invisibile che ci lega, credenti e non credenti, nella stessa mistificazione dei rapporti tra uomo e donna.

      Ave Mary
      4,0
    • Noi siamo tempesta

      • 128 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Storie senza eroe che hanno cambiato il mondoSventurata è la terra che ha bisogno di eroi, scriveva Bertolt Brecht, ma è difficile credere che avesse ragione se poi le storie degli eroi sono le prime che sentiamo da bambini, le sole che studiamo da ragazzi e le uniche che ci ispirano da adulti. La figura del campione solitario è esaltante, ma non appartiene alla nostra norma: è l’eccezione. La vita quotidiana è fatta invece di imprese mirabili compiute da persone del tutto comuni che hanno saputo mettersi insieme e fidarsi le une delle altre. È così che è nata Wikipedia, che è stato svelato il codice segreto dei nazisti in guerra e che la lotta al razzismo è entrata in tutte le case di chi nel ‘68 guardava le Olimpiadi. Michela Murgia ha scelto sedici avventure collettive famosissime o del tutto sconosciute e le ha raccontate come imprese corali, perché l’eroismo è la strada di pochi, ma la collaborazione creativa è un superpotere che appartiene a tutti. Una tempesta alla fine sono solo milioni di gocce d’acqua, ma col giusto vento.Disegnato da The World of DotCon un fumetto di Paolo Bacilieri

      Noi siamo tempesta
      3,8
    • God Save the Queer

      Catechismo femminista

      • 152 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Come fai a tenere insieme la tua fede cattolica e il tuo femminismo? È una domanda che Michela Murgia si sente rivolgere di continuo. È la stessa che si pongono le persone credenti LGBTIAQ+ e chiunque debba fare compromessi tra la propria coscienza e i precetti dottrinari, per esempio in merito ad aborto, eutanasia, fecondazione assistita. Per rispondere è necessario capire quali aspetti della vita e della fede siano davvero in contraddizione, e soprattutto se certi insegnamenti non siano semplicemente un’eredità storica da ridiscutere ogni giorno alla luce del Vangelo e della propria intelligenza. D’altronde, lo stesso Dio dei cristiani è contraddittorio: è divino ma anche umano, è uno ma anche trino, è onnipotente ma è morto in croce. Partendo dalla rilettura del Credo e attingendo alla propria esperienza personale – la sé bambina piena di dubbi, ma anche la nonna, la madre, la zia, le donne con le quali ha incontrato la fede – Michela Murgia fornisce gli strumenti per affrontare alcune di queste antinomie, e mostra come la pratica della soglia, che rigetta l’appartenenza a un unico recinto, cioè la queerness, sia una pratica cristologica. Accettarla come tale significa riconoscere che «il confine non ci circonda, ma ci attraversa, e che quel che avvertiamo come contraddizione è in realtà uno spazio fecondo di cui non abbiamo ancora compreso il potenziale vitale».

      God Save the Queer
      3,7
    • Presente

      • 304 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Quattro scrittori alle prese con un gioco passandosi il testimone della nostra tragicomica esistenza nazionale - e intrecciandola al loro privato - danno vita a un impasto unico, un diario a staffetta che racconta gli aspetti piú impensati di quello che chiamiamo «presente».Cosí, domandandosi se sia vero che i bambini amano leccare i pavimenti, scopriamo che nella lingua italiana i tempi verbali sono molti più di quelli che possiamo immaginare. E se qualcuno prova a elencare le infinite sfumature che può avere la mancanza, qualcun altro si interroga sul momento esatto in cui ha smesso di cercare di far bella figura. Intanto, fuori dalla finestra, scorrono le istantanee di un Paese che cerca la propria direzione all'interno di un mondo che cambia.Andrea Bajani, Michela Murgia, Paolo Nori e Giorgio Vasta raccontano il 2011, un anno della loro e della nostra vita. Ciascuno indaga con curiosità ogni fenomeno che vede (o sente) accadere, e ne distilla materiale narrativo incandescente. Attraverso una cronaca quotidiana, appassionata, ironica e sentimentale, un mese dopo l'altro si compone il disegno collettivo di un tempo intimo e civile. Presente diventa così un irresistibile diario pubblico che parla a e per tutti noi.

      Presente
      3,2
    • Stretnutie

      • 80 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Pôvabný román sardínskej autorky rozpráva príbeh o desaťročnom Mauriziovi, ktorý prichádza z mesta do dediny k starým rodičom, aby tam strávil vytúžené prázdniny so svojimi kamarátmi. Chlapec z mesta miluje hry na ulici, námorné bitky na jazere, hru na stroskotancov či neľútostných pirátov. Večer sa rád pridruží k stretnutiam dospelých na priedomí, kde sa rozprávajú strašidelné príbehy o bludných dušiach či nehodných kňazoch.

      Stretnutie