Zwei befreundete Künstlerfamilien im New Yorker Stadtteil Soho. Siri Hustvedt erzählt vom Aufbrechen und Ankommen, von Idealen und Lebensentwürfen, von Eltern und Kindern – und davon, wie ein tragischer Unfall ein sorgsam geplantes Glück jäh zerstört.
Der weiße Oleander blüht in Kalifornien im Hochsommer. Dann, wenn die Hitze unerträglich erscheint. Für die zwölfjährige Astrid beginnt zu dieser Zeit eine ruhelose und dramatische Odyssee von Pflegefamilie zu Pflegefamilie. Ihre Mutter, eine exzentrische Schriftstellerin, die zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt ist, vermag weiterhin einen dominanten Einfluss auf sie auszuüben. Erst allmählich gelingt es dem sensiblen und klugen Mädchen, einen eigenen Platz im Leben zu finden. Es zeigt sich, dass Astrid so stark wie der weiße Oleander ist, der selbst dann blüht, wenn man ihn immer wieder verpflanzt.
There were six of them. Professional men and their waiter. They gather at the Milano Restaurant once a month for good food and good conversation. But lately the Black Widowers have added a new entertainment to their meetings. They have begun to solve mysteries, murders, and conspiracies of seemingly impossible dimensions -- book cover
Von Anfang 1660 bis Ende Mai 1669 führte der englische Regierungsbeamte Samuel Pepys (1633-1703) sein persönliches Tagebuch, das zu den originellsten historischen Augenzeugenberichten gehört. Pepys dokumentierte akribisch seinen beruflichen Aufstieg, körperliche Beschwerden und familiäre Konflikte. Während dieser Zeit erlebte England die Restauration, den Krieg mit Holland sowie die Pest und den verheerenden Großbrand von London. Wenn Pepys nicht wegen gesundheitlicher Probleme im Bett lag, war er aktiv am Geschehen beteiligt. Ob als historische Quelle oder als ergreifendes Dokument menschlichen Lebens, dieses lange in einer Bibliothek verborgene Werk zählt zu den unsterblichen Schriften.
Der Text, eine Auswahl in einer gebundenen Reclam-Ausgabe, gehört zu den großen literarischen Werken ohne literarische Absichten. Freimütig und gelegentlich ironisch, zeigt er die Anfänge der Gewissenserforschung und eine moralische Buchführung über die Seele, deren Bezähmung oft schwerfällt. Die Innenansicht des Lebens eines höheren Angestellten im 17. Jahrhundert wird hier messerscharf präsentiert – es gibt nichts Besseres.
Anne Tyler ist bekannt für ihre Verbindung von Alltagsnähe und Humor, davon zeugen auch diese beiden hervorragenden Romane, in denen statt Helden ganz normale Menschen mit Fehlern, Sehnsüchten und kleinen Schwächen agieren. Sei es der sympathische Macon Leary, den das Schicksal gerade schwer bestraft hat, oder die liebenswerte Pearl in "Dinner im Heimweh-Restaurant", die verzweifelt versucht, ihre Familie zusammenzuhalten. Das macht ihre Geschichten so erfrischend und bei Millionen von Leserinnen so beliebt. Zwei Romane voller Humor und Melancholie, mit klugem Witz und Charme wurden in dieem Buch zusammengefaßt.
Four mothers, four daughters, four families, whose histories shift with the four winds depending on who's telling the stories. In 1949, four Chinese women, recent immigrants to San Francisco, meet weekly to play mahjong and tell stories of what they left behind in China. United in loss and new hope for their daughters' futures, they call themselves the Joy Luck Club. Their daughters, who have never heard these stories, think their mothers' advice is irrelevant to their modern American lives – until their own inner crises reveal how much they've unknowingly inherited of their mothers' pasts. With wit and sensitivity, Amy Tan examines the sometimes painful, often tender, and always deep connection between mothers and daughters. As each woman reveals her secrets, trying to unravel the truth about her life, the strings become more tangled, more entwined. Mothers boast or despair over daughters, and daughters roll their eyes even as they feel the inextricable tightening of their matriarchal ties. Tan is an astute storyteller, enticing readers to immerse themselves into these lives of complexity and mystery.
Die skandalöse Liebesgeschichte zwischen Lady Hamilton, der Frau des britischen Gesandten in Neapel, und Lord Nelson, dem britischen Seehelden, steht im Mittelpunkt dieses farbenprächtigen Romans vom Ende des 18. Jahrhunderts. Ein Tanz auf dem Vulkan. Ein figurenreiches Tableau am Anfang der Moderne. Ein Triumph des historischen Romans. Ein uneingeschränktes Lesevergnügen. »Man muß zugeben: Susan Sontag hat eine romantische Liebesaffäre be- und ebenso geschrieben. Ein spannendes, ein intelligentes und deshalb interessantes Buch.« Martin Lüdke, FRANKFURTER RUNDSCHAU
Tobias Hood, ein junger Engländer, der sein Studium in Oxford abgeschlossen hat, zieht als Verlagsvertreter nach Johannesburg. In seiner Heimat hat er sich als Fremdling gefühlt; hier "im afrikanischen Land ein Fremder unter lauter Menschen, die einander selbst fremd sind und bleiben", glaubt er, heimisch werden zu können. Er will nichts als leben, frei von allen doktrinären Bindungen. Doch in Johannesburg erlebt er die gespaltene Welt des heutigen Südafrika und führt bald das gefährliche Doppelleben des nicht rassistischen Weißen: seine weiße Freundin reitet und schwimmt in der feinen Vorstadtgesellschaft; sein bester Freund, ein selbstsicherer Schwarzer, führt ihn durch die Hintergassen der Zwangssiedlungen. Die Geliebte und der Freund gehören Lebenskreisen an, die einander nicht berühren dürfen. Die Grenze ist nicht allein zwischen den Wohnvierteln der Weißen und der Schwarzen gezogen, sie ist dem Vertrauen und der Gemeinsamkeit schlechthin gesetzt. Die Apartheid wird zum Gleichnis menschlichen Kommunikationsmangels und Verlassenseins.
»Was ist von größerem Nutzen für die Welt: ein guter, aber gewöhnlicher Mensch, oder ein außergewöhnlicher mit einem Herz aus Eis?« fragt einer der Protagonisten in Andrew Millers packendem historischen Roman, für den der Autor 1999 den IMPAC Preis bekommen hat. James Dyer wird im 18. Jahrhundert in eine Häuslerfamilie hineingeboren und hat von Geburt an weder Schmerzempfinden noch Gefühle. Erst auf einer Reise nach Rußland, wo der inzwischen bekannte und außergewöhnliche Chirurg Katharina die Große gegen Pocken impfen soll, lehrt ihn eine Frau mit Hilfe ungewöhnlicher Kräfte, was es heißt, Schmerzen zu empfinden.
Vinnie Miner, Amerikanerin, nach ironischer Selbsteinschätzung 'alt, klein, unattraktiv und nicht verheiratet', ein Mensch, den alle übersehen, reist mit einem Forschungsstipendium nach London. Dorthin ist auch ihr attraktiver junger Kollege Fred Turner - gerade von seiner Frau getrennt und pleite - unterwegs. Beide sind allein. Keiner der beiden ist auf eine 'Affäre' aus.
Een tienjarige weesjongen uit Edinburgh achterhaalt tijdens zijn verblijf bij zijn excentrieke oom in de Schotse Hooglanden de volledige waarheid omtrent zijn afkomst.