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Hanna Szajowska

    Der Teufel trägt Prada
    Sklavin Gefangen - Geflohen - Verfolgt
    • „Als Kind hatte ich nicht einen Tag ohne Liebe und Zuwendung erlebt. Doch dann, nach all den Jahren, hatte Salma mich komplett zerstört, jedes Gefühl für mein eigenes Selbst. Ich glaubte, dass ich ihre Sklavin war und sie meine Herrin. Ich glaubte an ihre absolute Kontrolle über mich. Ich glaubte, sie hätte die Macht über Leben und Tod.“ Man nannte sie „yebit“ - das arabische Wort für jemand, der es nicht wert ist, einen Namen zu tragen. Sie schlief eingesperrt in einem Verschlag, sie arbeitete Tag und Nacht, sie wurde geschlagen und bekam keinen Pfennig Lohn. Und das Schlimmste: Sie durfte nicht einen Schritt nach draußen tun... Dies ist die Geschichte der jungen Nubafrau Mende Nazer, die nicht etwa vor 200 Jahren spielt, sondern heute, im 21. Jahrhundert. Mendes Geschichte ist durchaus kein Einzelfall. Und sie endet nicht im tiefen Afrika, sondern bei unseren Nachbarn in Europa: Denn am Tiefpunkt einer jahrelangen erniedrigenden Sklavenexistenz in Khartoum wird Mende nach England verschickt - als Sklavin der sudanesischen Botschafterfamilie in London... “Mit ihrer Geschichte hat Mende die Qualen all unserer afrikanischen Schwestern sichtbar gemacht und ihnen dringend notwendige Aufmerksamkeit verschafft. Und bei allem, was Mende durchgemacht hat, sind ihre Kraft und ihre Schönheit ungebrochen.“ Waris Dirie

      Sklavin Gefangen - Geflohen - Verfolgt
      4,3
    • Die Ampel am Broadway war gerade auf Grün umgesprungen, als ich in einem gelben Taxi quer durch New York die rechte Spur blockierte. Inmitten des chaotischen Mittagsverkehrs kämpfte ich mit der Kupplung und dem Schalthebel, während mein Herz raste. Nach einem turbulenten Bremsmanöver, bei dem ich mir den Absatz meiner 700-Dollar-Schuhe abbrach, war ich erleichtert, dass der Motor abgewürgt war – ich konnte meine Manolos ausziehen und die schweißnassen Hände an meiner Gucci-Hose abwischen. Plötzlich läutete mein Handy: Miranda Priestly, meine Chefin, wollte wissen, wo ihr Wagen war. Ich versuchte, beruhigend zu antworten, während ich den Porsche abholen sollte, den sie in der Werkstatt hatte. Nach einigen Anrufen fand ich heraus, dass es sich um ein dunkelgrünes Sportwagencabrio handelte. Ich bestellte eine Limousine zur Werkstatt, wo ich mit einer gefälschten Vollmacht den Wagen abholte. Doch beim Fahren hatte ich massive Schwierigkeiten mit der Gangschaltung und war kurz davor, einen Unfall zu verursachen. Schließlich musste ich auch noch Mirandas französische Bulldogge Madelaine abholen, die beim Tierarzt war. Mit dem Hund auf dem Beifahrersitz und dem Porsche in Bewegung, war ich nervlich am Ende. Nach einer chaotischen Fahrt gelang es mir, alles heil abzuliefern, nur um dann von Miranda gerügt zu werden, weil ich nicht alles wie gewünscht erledigt hatte.

      Der Teufel trägt Prada
      3,8