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Laura Frausin Guarino

    Die Familie Hardelot
    Der Uhrmacher von Everton
    Die Eisentreppe
    Die schielende Marie
    Die Sorge um sich
    Das tägliche Leben
    • Das tägliche Leben

      • 163 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Einzigartiges und außergewöhnliches Buch, "Das tägliche Leben" ist möglicherweise einer der besten Wege, um sich der imposanten Figur von Marguerite Duras (1914-1996) zu nähern. In seinen Seiten finden wir ihr authentischstes Wesen, ihre sehr menschlichen Schwächen, die zugleich ihre Stärken sind, ihren besonderen und stets anregenden Blick auf die Liebe, die Männer (hetero- und homosexuell), das Zuhause, die Frau und ihren Wert, das Kino, das Schreiben, den Alkohol... all das, was letztlich ihr Dasein ausmachte, das "tägliche Leben", das dem Band seinen Titel verleiht. Kontextualisiert durch die wertvollen Anmerkungen, die diskret ihrem Diskurs folgen, offenbart sich das Werk unter seiner scheinbaren Bescheidenheit, durch seine Authentizität und Tiefe, als eine der größten Schöpfungen der Autorin.

      Das tägliche Leben
      3,5
    • Die Sorge um sich

      • 315 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Warum ist das sexuelle Verhalten, warum sind die dazugehörigen Betätigungen und Genüsse Gegenstand moralischer Sorge und Beunruhigung? Wieso diese ethische Sorge, die – jedenfalls zu gewissen Zeiten, in gewissen Gesellschaften oder in gewissen Gruppen – wichtiger erscheint als die moralische Aufmerksamkeit, die man auf andere wesentliche Bereiche im individuellen oder kollektiven Leben verwendet, etwa das Ernährungsverhalten oder die Erfüllung der staatsbürgerlichen Pflichten?

      Die Sorge um sich
      4,1
    • Georges Simenon, geboren 1903 in Liège/Belgien, begann nach abgebrochener Buchhändlerlehre als Lokalreporter. Nach einer Zeit in Paris als Privatsekretär eines Marquis wohnte er auf seinem Boot, mit dem er bis nach Lappland fuhr, Reiseberichte und erste ›Maigret‹-Romane verfassend. Schaffenswut und viele Ortswechsel bestimmten 30 Jahre lang sein Leben, bis er sich am Genfersee niederließ, wo er nach 75 ›Maigret‹-und über 120 ›Non-Maigret‹-Romanen, statt Romane zu schreiben, ausgreifende autobiographische Arbeiten diktierte. Er starb am 4. September 1989 in Lausanne.

      Die schielende Marie
      3,0
    • Ein Roman über eine Amour fou, über Angst und quälende Eifersucht. Nicht zu bekommen, was man will, ist manchmal ein großer Glücksfall, heißt es. Doch Étienne Lomel schwebt mit der Frau seiner Träume auf Wolke sieben und hat für solche weisen Sprüche keine Verwendung. Denkt er. Doch seit einiger Zeit schon verspürt der junge Mann heftige Magenschmerzen, die er sich nicht erklären kann. Lomel hat Angst, und diese Angst steht in engem Zusammenhang mit seiner Frau Louise. Schon vor der Ehe hatte Lomel Angst: vor Louises Leidenschaft, den Liebesschwüren, die sie ihm entriss. Damals war Louise noch verheiratet gewesen."

      Die Eisentreppe
      3,9
    • Der Uhrmacher von Everton

      • 201 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Eines Abends, nach einer Partie Karten, entdeckt Dave Galloway, dass sein Sohn verschwunden ist, einfach so, ohne ein Wort des Abschieds – genau wie 15 Jahre zuvor die Mutter des Jungen. Erst als Ben und dessen schwangere Freundin Lillian von der Polizei durch halb Amerika gejagt werden, dämmert dem Vater, dass sein Sohn der Rebell geworden ist, der er selbst nicht werden durfte. Eine Vater-Sohn-Geschichte und eine Roadnovel aus dem amerikanischen Mittleren Westen.

      Der Uhrmacher von Everton
      3,9
    • Über den Niedergang einer Familie – das neue Meisterstück der Autorin von »Suite française« Satt, selbstzufrieden und in der wohligen Gewissheit, dass sich nie etwas ändern wird: Die Fabrikantenfamilie Hardelot aus der französischen Provinz wiegt sich vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs in trügerischem Glück. Doch innerhalb einer Generation wird ihre bürgerliche Welt für immer hinweggefegt. Im Frühjahr 1940 beginnt Irène Némirovsky die Arbeit an einem Buch, das ganz in der Tradition des großen europäischen Familienromans steht. Über Jahre hat sie die träge Selbstzufriedenheit der bürgerlichen Kreise, in denen sie verkehrte, beobachtet. Sie hat erlebt, wie diese Familien sich in Sicherheit wiegen und sich weigern, die Zeichen der Zeit zu erkennen. Nun will Némirovsky ihnen den Spiegel vorhalten. Der Roman, der unmittelbar vor »Suite française« entstand, wurde erst posthum 1947 veröffentlicht und ist der illusionslose Abgesang auf ein Bürgertum, das feige vor der Wirklichkeit die Augen verschließt. Ein großer Familienroman und zugleich ein Sittengemälde des französischen Bürgertums und seines Verfalls.

      Die Familie Hardelot
      4,0
    • Mitten aus einer Tischrunde im Pariser ›Grand Véfour‹ fällt ein Mann ins Koma und erwacht wieder in der Klinik von Bicêtre. Seine Umgebung hält ihn für besinnungslos. Er selber weiß es besser. Hört die Gespräche am Bett, erinnert sich seines Lebens – der Erfolge als mächtiger Verleger, der Misserfolge und Untergänge als Mensch.

      Die Glocken von Bicêtre
      3,9
    • Die Phantome des Hutmachers

      Roman

      • 288 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Der angesehene Hutmacher Léon Labbé und der kleine Schneider Kachoudas - viel haben die beiden nicht gemein, auch wenn sie in der Rue du Minage, einer Geschäftsstraße in der Hafenstadt La Rochelle, dicht beieinander leben und arbeiten. Nur durch einen Zufall findet der Schneider heraus, dass es der Hutmacher ist, der seit Wochen die Stadt in Angst und Schrecken versetzt: In fünf verregneten Nächten hat er, scheinbar wahllos, fünf Frauen ermordet. Die ausgesetzte Belohnung würde dem Schneider einige Sorgen nehmen, aber er weiß, dass man ihm, dem Einwanderer, nicht glauben wird. Und während sein Schweigen ihn zum Komplizen macht, schlägt der Mörder erneut zu.

      Die Phantome des Hutmachers
      3,9
    • Zwei 11jährige Jungen prügeln sich auf dem Schulhof, der eine schlägt mit dem Stock zu, der andere verliert zwei Schneidezähne. Unter zivilisierten Leuten, wie es die Eltern sind, spricht man die Sache gemeinsam durch, schließlich ist man nicht in der Banlieu, wo die Autos brennen. Daraus entwickelt sich ein Elternabend mit furiosem Verlauf, in dem die dünne Haut bürgerlicher Kultiviertheit erst sichtbar wird und dann auch auf erhellende Weise platzt.

      Der Gott des Gemetzels
      3,9
    • Bernard Foy, ein Invalide, hat Nelly, eine Frau, wie man sie sich kaum denken kann: sensibel, treu, hübsch und auch noch beruflich erfolgreich. Sie haben eine kleine zarte Welt miteinander, bis der Zeichner Mazaron ins Haus zieht. Auch er ist invalid, aber fröhlicher, geselliger, nicht so ängstlich besitzergreifend wie Bernard. ›Die Tür‹ ist der Roman einer lebensgefährlich glücklichen Ehe.

      Die Tür
      3,9
    • Das französische Testament

      • 332 Seiten
      • 12 Lesestunden

      In den Weiten der sibirischen Steppe will Aljoscha von seiner Großmutter alles über ihr versunkenes Atlantis hören, über Paris um die Jahrhundertwende.

      Das französische Testament
      3,9
    • Ankunft Allerheiligen

      • 258 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Am Abend vor Allerheiligen wird der junge Gilles Mauvoisin in La Rochelle krank von Bord geschmuggelt. Er weiß nicht, was ihn in der Heimatstadt seiner Eltern erwartet, erfährt aber schon bald, dass er, die mittellose Vollwaise, der Universalerbe eines kurz zuvor verstorbenen Onkels ist, den alle hassten. Nach einer unbeschwerten Jugend unter Zirkuskünstlern muss Gilles sich hier in einem Gestrüpp von Drohungen und Andeutungen zurechtfinden, schnell erwachsen werden und lernen, ein Unternehmen zu führen. Dem Zufall und seiner Ehrlichkeit verdankt er die Begegnung mit Colette, einem Mädchen, das von seiner Art ist. Eine Liebesgeschichte mit Happyend.

      Ankunft Allerheiligen
      3,8
    • Jesabel

      Roman

      Vom Verlangen nach immerwährender Schönheit Paris, in den 30er Jahren: Gladys Eysenach ist eine schöne Frau und seit ihrer Kindheit von einem einzigen Wunsch besessen: ihr Leben lang von allen Männern bewundert und begehrt zu werden. Für die ewige Jugend und Schönheit ist ihr kein Preis zu hoch. Nicht einmal das Leben ihrer Tochter.

      Jesabel
      3,8
    • Zu zweit

      • 256 Seiten
      • 9 Lesestunden

      „Wann würde man aufhören zu kämpfen, sich zu zerfleischen, und anfangen, einander Gutes tun zu wollen?“ – Irène Némirovskys Psychogramm einer Ehe Mit „Zu zweit“, Irène Némirovskys großem Roman über die Anatomie einer Ehe, wird die deutschsprachige Edition ihrer Werke abgeschlossen. Wie in „Suite française“ zeigt sich die Autorin auf der Höhe ihres schriftstellerischen Könnens. Mit scharfem Blick und emotionaler Klarsicht untersucht sie den schwierigen Übergang einer rauschhaften Liebe in erfüllten Ehealltag und erforscht die Bande, die zwei Menschen über die Jahre zusammenhalten.

      Zu zweit
      3,7
    • Maigret und die junge Tote

      Maigret

      • 208 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Sie trägt ein verschlissenes Abendkleid, sie ist jung, hübsch – und tot. Auf einem Platz in Montmartre wird die Leiche einer Frau gefunden. Niemand scheint sie zu kennen oder zu vermissen. Der immerzu schlecht gelaunte Inspektor Lognon geht von einem klassischen Prostituiertenmord aus, während Maigret spürt, dass die Dinge ganz anders liegen. Voller Mitgefühl für ihr Schicksal, will er mehr über die Vergangenheit der jungen Frau erfahren, die in Paris ein neues Leben beginnen wollte. Maigret ist überzeugt, dass er so den Mörder finden wird. Maigrets 45. Fall spielt im Pariser Vergnügungsviertel Montmartre.2022 wurde der Roman mit Gérard Depardieu als Commissaire Maigret neu verfilmt. 

      Maigret und die junge Tote
      3,7
    • Spencer Ashby, Lehrer in einer amerikanischen Kleinstadt, führt mit seiner Frau Christine ein ruhiges, pflichtbewusstes Leben, bis eines Morgens die junge Bella, ihr Hausgast, ermordet aufgefunden wird. Polizei, Freunde, Bekannte, Nachbarn, Kollegen – sie alle verdächtigen Ashby. Selbst seine Frau. Was wird aus einem Menschen, der zu Unrecht des Mordes verdächtigt wird?

      Bellas Tod
      3,6
    • Der Untermieter

      • 189 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Auf der Überfahrt von Istanbul nach Brüssel, wo er einen lukrativen Teppichhandel abzuschließen hofft, verliebt sich Elie in die Nachtklubtänzerin Sylvie. In Brüssel steigt das Paar im Palace ab, doch das große Geschäft findet nicht statt. Elie ist pleite. Als ein reicher Zimmernachbar den Nachtzug nach Paris besteigt, wittert er eine Chance, doch noch zu Geld zu kommen. Doch aus dem geplanten Raubüberfall wird durch ein Missgeschick Raubmord. Sylvie versteckt die Beute und den bald überall gesuchten Mörder bei ihrer Mutter, die in Südbelgien eine Studentenpension führt. Pierre Granier-Deferre verfilmte den Roman 1981 unter dem Titel ›L'Etoile du Nord‹ mit Simone Signoret und Philippe Noiret in den Hauptrollen."

      Der Untermieter
      3,6
    • Der Rechtsanwalt Hector Loursat lebt in einer französischen Kleinstadt wie ein Bär in seiner Höhle, seit ihm seine Frau vor 18 Jahren davongelaufen ist: Wein schlürfend, Bücher verschlingend und ohne Beziehung zu seiner Tochter. Als eines Nachts in dem großen alten Haus Schüsse knallen, kommt Loursat dann doch hervor … und findet in einer unbenutzten Mansarde einen Verletzten, der vor seinen Augen stirbt. Wer ist der Mörder? Und was quält seine Tochter, die der Vater fast genauso wenig kennt wie den Toten? Scham, Mitleid und ein uneingestandenes Bedürfnis nach Liebe bringen Loursat ins Leben zurück und dazu, den jungen Mann zu verteidigen, den seine Tochter liebt.

      Fremd im eigenen Haus
      3,6
    • A seguito di un terribile errore medico di cui si sente responsabile, il dottor Elie Bergelon fugge. Dalle spiagge corse ad Anversa, scappa dalla moglie e dai figli che, pensa, lo giudicano; fugge dal marito della sfortunata donna morta durante il parto a causa sua, che ha giurato di vendicarsi; fugge da una vita segnata dalla mediocrità e dal fallimento... Ma il piccolo dottore imparerà che arriva sempre un momento in cui bisogna affrontare e espiare, e scoprirà che a volte certe punizioni sono peggiori della morte.

      Biblioteca Adelphi - 730: Il dottor Bergelon
      3,5
    • Drei Zimmer in Manhattan

      • 231 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Sie treffen sich zufällig nachts in einer Bar in Manhattan: Kay, Ex-Botschaftersgattin und Mutter eines kleinen Mädchens, und François Combe, der große, alternde französische Schauspieler. Kay ist etwas über dreißig, mitellos, ein wenig verlogen, aber vor allem allein. Combe sucht ein neues Leben, nachdem er von seiner Frau, die auf Pariser Bühnen brilliert, verlassen wurde.

      Drei Zimmer in Manhattan
      3,4