Vasily Grossman wrote three novels about the Second World War, each offering a distinct take on what a war novel can be, and each extraordinary. A common set of characters links Stalingrad and Life and Fate, but Stalingrad is not only a moving and exciting story of desperate defense and the turning tide of war, but also a monumental memorial for the countless war dead. Life and Fate, by contrast, is a work of moral and political philosophy as well as a novel, and the deep question it explores is whether or not it is possible to behave ethically in the face of overwhelming violence. The People Immortal is something else entirely. Set during the catastrophic first months of the German invasion of the Soviet Union, this is the tale of an army battalion dispatched to slow the advancing enemy at any cost, with encirclement and annihilation its promised end. A rousing story of resistance, The People Immortal is the novel as weapon in hand.
Claudia Zonghetti Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)



Leben und Schicksal
Roman
"Wassili Grossmans Jahrhundertepos Leben und Schicksal gilt mit gutem Recht als Krieg und Frieden der Stalin-Hitler-Ära." Der Spiegel "Wer die Wahrheit sucht im Lesen, Lebendigkeit, Liebe und Geschichte, der muss dieses Buch lesen." FAS Als Anfang Februar 1943 die 6. deutsche Armee in StalingÌad kapituliert, bedeutet dies nicht nur die Wende im Zweiten Weltkrieg, für die Sowjets ist Stalingrad auch ein Wendepunkt in ihrem Verhältnis zu Diktatur und Terror. Mit großer Anteilnahme beschwört Wassili Grossman Episoden aus dem Kampf an der Wolga, erzählt vom Häftlingsleben und -sterben in deutschen KZ, Gefangenenlagern und in den sowjetischen Gulags, wobei die frappierende Verwandtschaft von Nationalsozialismus und Sowjetregime offengelegt wird. Ob der Physiker Strum, die weitverzweigte Stalingrader Familie Schapownikow und der in einem deutschen Lager inhaftierte Michail Mostoskoi, oder die deutschen und sowjetischen Militärs, Wissenschaftler und Bürger - Wassili Grossman hat die vielen Einzelschicksale zu einem groß angelegten Erzählkosmos verwoben, der trotz der Schrecken des Totalitarismus von der einen Hoffnung nicht lässt: der einfachen menschliche Güte, die selbst dann ihre Wirkung zeigt, wenn die äußeren Ereignisse gleichgültig und brutal über sie hinweggehen.
Wladimir Putin hat seit seinem Amtsantritt im März 2000 Russland radikal verändert. Ob Pressefreiheit oder Unabhängigkeit der Justiz - ein autoritäres, „neo-sowjetisches“ Russland ist entstanden: Putins Russland. Auf der Grundlage eines einmaligen Informantennetzes, anhand von konkreten Fällen und unter Auswertung zahlreicher Prozessakten beschreibt Anna Politkowskaja die Entwicklungen ihres Landes. 'Der Mord an Anna Politkowskaja ist der letzte Beweis dafür, dass Präsident Putin nicht mehr als eine ganz gewöhnliche Diktatur etabliert hat, mit all der dazugehörigen üblichen Missachtung der Gesetze.' Die Welt 'Politkowskajas Buch ist viel persönlicher als alles, was bisher in Deutschland über Putins Russland erschienen ist - weil sie von Menschen berichtet, deren Leben auch in diesem neuen Russland nicht zählt.' Der Tagesspiegel