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Cinzia Poli

    Der kleinste Kuss der Welt
    Die Mechanik des Herzens
    Una sirena a Parigi
    Die Eleganz des Igels
    Der Klang der Fremde
    • Der Klang der Fremde

      • 155 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Die Erfahrungen von Einwanderern sind oft von Herausforderungen geprägt, doch sie beinhalten auch wunderbare, lustige und bewegende Momente. Kim, ein zehnjähriges Mädchen, flieht mit ihrer Familie aus Vietnam und begibt sich auf eine abenteuerliche Odyssee. Sie überqueren das Meer, leben in überfüllten Flüchtlingslagern und finden schließlich im fernen Kanada eine neue Heimat. Der Schock der Fremdheit ist überwältigend, und die Welt wird über die Sinne erschlossen. Klänge, Farben und Gerüche entfalten Erinnerungsbilder, die Kim Thúy dreißig Jahre später auf ihrer Lebensspur verfolgt – eine lose Kette zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Krieg und Frieden, Verstörung und Glück. Die Kindheit in einer wohlhabenden Familie in Saigon, die Flucht im dunklen Unterdeck eines maroden Schiffs, ein Kinderarmband, in dem Edelsteine geschmuggelt werden, und der erste Anblick von Schnee in Québec sind prägende Erlebnisse. Missverständnisse erzeugen Komik, während die Rückkehr in die alte Heimat als Fremde neue Perspektiven eröffnet. Mit Meisterschaft erzählt Thúy von Flucht, Vertreibung und Neubeginn, von der Schmerzhaftigkeit und Freude der Erinnerung und dem täglichen Glück, das Leben zu wagen.

      Der Klang der Fremde
      3,9
    • Renée ist 54 Jahre alt und lebt seit 27 Jahren als Concierge in der Rue de Grenelle in Paris. Sie ist klein, hässlich, hat Hühneraugen an den Füßen und ist seit längerem Witwe. Paloma ist 12, hat reiche Eltern und wohnt in demselben Stadtpalais. Hinreißend komisch und zuweilen bitterböse erzählen die beiden sehr sympathischen Figuren von ihrem Leben, ihren Nachbarn, von Musik und Mangas, Kunst und Philosophie. Die höchst unterhaltsame und anrührende Geschichte zweier Außenseiter, ein wunderbarer Roman über die Suche nach der Schönheit in der Welt.

      Die Eleganz des Igels
      3,8
    • Una sirena a Parigi

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Una pioggia ininterrotta si abbatte su Parigi. La Senna è in piena, un'atmosfera apocalittica e surreale avvolge la città. I dispersi sono sempre più numerosi e il fiume trascina oggetti di ogni tipo. D'un tratto un canto ammaliante e misterioso attira l'attenzione di Gaspard Snow che, incredulo, sotto un ponte scopre il corpo ferito e quasi esanime di una sirena. Decide di portarla a casa per prendersene cura e guarirla, ma ben presto tutto si rivela più complicato di quanto non sembri. La creatura gli spiega che chiunque ascolti la sua voce si innamora di lei perdutamente fino a morire, e nemmeno chi, come Gaspard, si crede immune all'amore può sfuggire. Inoltre, come può un essere marino vivere a lungo lontano dall'oceano? Gaspard non si dà per vinto e trova nell'ingegno, nell'estro e nel potere dell'immaginazione gli strumenti per affrontare questa mirabile avventura e difendere un altro grande sogno: salvare il Flowerburger, il suo locale a bordo di una chiatta, un regno di musica, arte e libera espressione.

      Una sirena a Parigi
      3,5
    • Edinburgh, 1874. Die Alten fragen sich, ob dies die kälteste Nacht sei, die die Welt je erlebt hat. In dieser eisigen Finsternis wird Jack geboren – mit einem Herz, das einfach nicht schlagen will. Die alte Hebamme Dr. Madeleine setzt ihm ein mechanisches Herz in Form einer Kuckucksuhr ein. Um zu überleben, muss Jack fortan jeden Tag aufgezogen werden und heftige Emotion vermeiden. Vor allem darf er sich aber niemals, absolut niemals verlieben. Doch dann trifft Jack die bezaubernde Tänzerin Miss Acacia …

      Die Mechanik des Herzens
      3,5
    • Leseprobe: Ich hatte den kleinsten Kuss der Welt im Théâtre du Renard verloren. Er war mir mitten in der Nacht beim Tanzen von den Lippen geglitten, als mein Blick auf ein blaues Petticoatkleid mit großen weißen Tupfen fiel. Anmut, Sinnlichkeit und Verlockung. Ein Hauch von Geheimnis. Immer, wenn ich mich ihr nähern wollte, entwischte sie mir. Nach einem getänzelten Slalom stand ich endlich der Frau gegenüber, die mich magnetisierte. Ich brachte kein Wort heraus. Aus Angst, die Flut könnte sie abermals davonspülen, küsste ich sie. Der Anflug eines Kurzschlusses. Wir berührten einander kaum. Der kleinste Kuss der Welt. Ein grelles Licht, und dann nichts. Sie war fort. Als wäre ihr Mund ein magischer Schalter – wenn man ihn umlegt, löst sie sich in Luft auf. Ich hörte sie davongehen, hörte ihre Schritte verklingen. Sie war also gar nicht verschwunden, sie war bloß unsichtbar geworden! Wir hatten einander den kleinsten Kuss der Welt gegeben, und sie hatte sich verflüchtigt, abrupt wie ein Stromausfall. Ich musste sie unbedingt wiederfinden.

      Der kleinste Kuss der Welt
      3,4