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Alfred Engelander

    Galileos Tochter
    Mein erfundenes Land
    • Mein erfundenes Land

      • 201 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Ihre früheste Erinnerung an Chile ist die an ein nie gesehenes Haus: das »große Eckhaus«, in dem ihre Mutter geboren wurde. Es spielt eine zentrale Rolle in ihrem Roman und begegnet uns zu Beginn dieses Erinnerungsbuches, das uns in die Welt der großen Geschichtenerzählerin führt. Die unvergesslichen Figuren aus ihrem ersten Roman kehren ins Leben zurück. Die fiktive Sippe der Truebas ähnelt alarmierend ihrer eigenen Familie: „Solche Figuren hätte ich nicht erfinden können.“ Ein Schicksal wie ihres bringt Heimweh mit sich, und sie erzählt von ihrem geliebten, aber fremden Land, das sie vor dem Militärputsch von 1973 verließ. Vor der Kulisse grandioser Landschaften beschreibt sie den Stolz, die Großzügigkeit und Borniertheit ihrer Landsleute, die Machos und unermüdlichen Frauen – all das, was ihr Heimatland liebenswert und unerträglich macht. Sie reflektiert über die gewaltsame Geschichte Chiles und darüber, was es bedeutet, als Hispanic in den USA ein neues Zuhause zu finden. Dieses Zuhause ist nicht auf Karten verzeichnet: „Ich kann fast überall leben und schreiben. Jedes Buch trägt zu diesem ›Ort in meinem Kopf‹ bei.“ Im langsamen Prozess des Schreibens hat sie mit ihren Dämonen gerungen, Erinnerungen erforscht und aus diesen Rohstoffen einen Ort geschaffen, den sie Heimat nennt. Dort kommt sie her.

      Mein erfundenes Land2003
      3,9
    • Galileos Tochter

      • 431 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Maria Celeste, die Tochter von Galileo Galilei, war nicht nur seine geliebte Tochter, sondern auch eine kluge Ratgeberin und treue Begleiterin in seinem Leben und Werk. Galilei, der das christliche Dogma herausforderte, war ein gläubiger Christ, der Maria mit dreizehn Jahren ins Kloster San Matteo in Arcetri bei Florenz gab, wo sie bis zu ihrem frühen Tod 1634 blieb. Ihre 124 erhaltenen Briefe an ihren Vater sind einzigartige Zeugnisse ihrer Intelligenz und Loyalität. Dava Sobel präsentiert Galileo in einem neuen Licht: mutig, menschlich, gläubig und seiner Familie, insbesondere seiner ältesten Tochter, treu ergeben. Sobel verwebt meisterhaft die Stimmen von Galileo und Maria Celeste in ihre Erzählung und beleuchtet die dramatische Konfrontation zwischen Kirche und Wissenschaft. Die Briefe zeigen unerschütterlichen Glauben und unterstützen Galileo während seines Prozesses durch die Inquisition 1633, der ihn vor dem Scheiterhaufen bewahrte. „Dava Sobel schildert mit liebevoller Passion für das historische Detail den Sieg des wissenschaftlichen Geistes über den religiösen Dogmatismus.“ – Peter M. Hetzel, Schweizer Illustrierte „Das ebenso farbige wie klare Bild einer Epoche im Umbruch.“ – Kölnische Rundschau „Dava Sobel ist eine meisterhafte Erzählerin.“ – New York Times Book Review

      Galileos Tochter2000
      3,8