Bookbot

Adriana Motti

    Madre e Figlio
    Ehrengard
    Sargassomeer
    Auf der Suche nach Indien
    Der Fänger im Roggen
    • Der sechzehnjährige durch New York irrende Holden Caulfield ist zu einer Kultfigur ganzer Generationen geworden. „Der Fänger im Roggen“ war J. D. Salingers erster Roman, mit dem er weltweit berühmt wurde. Allein im Rowohlt Taschenbuch wurden anderthalb Millionen Exemplare verkauft.

      Der Fänger im Roggen
      3,8
    • Eine junge Britin reist in den 1920er Jahren zu ihrem Verlobten nach Indien und taucht ein in eine ihr gänzlich fremde Welt. Englisches Kolonialdenken trifft hier auf indisches Unabhängigkeitsstreben – ein Zwischenfall entlarvt schließlich die Verlogenheit und Brutalität der britischen Herrschaft.

      Auf der Suche nach Indien
      3,7
    • Jamaika, Anfang des 19. Jahrhunderts: In einem alten Herrenhaus wächst Antoinette Cosway in einer Zwischenwelt heran. Auf der einen Seite die schwarzen Dienstboten, ihre Lieder und Rituale, auf der anderen Seite die weißen Plantagenbesitzer. Es ist eine Zeit des Umbruchs, die Sklaverei wurde gerade abgeschafft, die schwarze Bevölkerung begehrt erstmals gegen die ehemaligen Herren auf. Antoinette heiratet einen jungen Engländer, den Mr Rochester aus Charlotte Brontës Klassiker JANE EYRE, doch die Beziehung wird durch Gerüchte über den Wahnsinn in ihrer Familie, durch seine hohen Ansprüche und ihre innere Zerrissenheit überschattet. Schließlich zwingt ihr Mann sie, die Insel zu verlassen und mit ihm nach England zu gehen. Dort lebt Antoinette als Gefangene in seinem großen Herrenhaus und verliert zunehmend den Verstand. Sie wird zu der verrückten Frau auf dem Dachboden. Jean Rhys’ DIE WEITE SARGASSOSEE ist eine außergewöhnliche Studie über Leidenschaft und Eifersucht und ein Meisterwerk der modernen Literatur.

      Sargassomeer
      3,7
    • »Ehrengard«, die letzte Erzählung, die Tania Blixen geschrieben hat, hätte, wie Tania Blixen kurz vor ihrem Tod verraten hat, auch den Titel »Tagebuch des Verführers« tragen können: wie Søren Kierkegaards berühmtes Buch von 1843. Ein ironischer Unterton wäre dabei aber nicht zu überhören gewesen, denn die raffiniert inszenierte Verführung steht bei Tina Blixen unter einem ganz anderen Zeichen, einer anderen Bedeutung. Was erzählt wird, läßt sich nicht skizzieren, ohne die überraschenden Wendungen zu verraten, die den Leser und die Leserin bei der Lektüre rasch in eine unerwartete, ständig wachsende Anteilnahme versetzten. Nur so viel sei verraten: Im Kern der Handlung geht es um den Wunsch des Malers Johann Wolfgang Cazotte, des »unwiderstehlichsten Don Juan seiner Zeit«, das junge Mädchen Ehrengard zu verführen: sie zur Erkenntnis ihrer selbst zu bringen. Aber Tania Blixen hat mit ihren Gestalten etwas anderes vor, als Cazotte es sich ausgemalt hat, und doch – in tieferem Sinne – eben dasselbe: Formung eines Schicksals.

      Ehrengard
      3,6