Dawn
- 96 Seiten
- 4 Lesestunden
Deals with the conflicts and thoughts of a young Jewish concentration-camp veteran as he prepares to assassinate a British hostage in occupied Palestine.






Deals with the conflicts and thoughts of a young Jewish concentration-camp veteran as he prepares to assassinate a British hostage in occupied Palestine.
In einem Dorf irgendwo in Afghanistan sitzt eine Frau am Bett ihres schwerverletzten Mannes, der im Koma liegt. Im Zimmer ist es still, draußen hört man Schüsse, die Frau betet. Dann beginnt sie zu reden. Sie erzählt ihm, was sie ihm vorher nie sagen konnte, sie berichtet dem reglos Daliegenden von dem Drama, das die Ehe für sie bedeutet. Wie dem magischen 'Stein der Geduld' aus der afghanischen Mythologie vertraut sie ihm ihren Schmerz an und beichtet ein Geheimnis, das sie seit langem bedrückt. Doch auch die Geduld eines Steins ist nicht unendlich. Atiq Rahimi hat ein großes, eindrucksvolles Buch geschrieben, erzählt in einer wunderbar klaren und poetischen Sprache.
In Kabul tötet ein verarmter junger Mann eine alte Frau. Der ehemalige Jurastudent Rassul hat es auf Schmuck und Geld der Wucherin abgesehen, denn er weiß nicht mehr, wovon er seine Familie ernähren soll. Doch während derTat kommt ihm plötzlich sein Gewissen in die Quere und erinnert ihn an das Schicksal des Mörders Raskolnikow aus Dostojewskis berühmtem Roman Verbrechen und Strafe. In Panik flieht er und lässt die Beute am Ort des Geschehens zurück. Da niemand die Frau vermisst, ist Rassul fortan allein mit seiner Schuld und wird, wie Dostojewskis Figur, nur von seinem Gewissen verfolgt. Im Afghanistan der Taliban findet sich jedoch kein Richter mehr, der ihn für den Mord an einer Frau zur Rechenschaft zieht. Rassul irrt durch die Stadt - bis eine burkaverhüllte Gestalt ihn in das zerstörte Gerichtsgebäude lockt.
Pas wanneer hij in Parijs woont, kan de verteller in Riem schrijven over het Arabische bergdorp waar hij is opgegroeid. De kinderen hebben er geen geboortejaar, alle jongens dragen een riem en een mes, poëzie en zang staan er in hoog aanzien. De wereld verandert echter snel door de komst van een school. Kinderen leren nieuwe woorden en begrippen. Ze gaan studeren in de stad, en velen vertrekken naar een ver buitenland. In het dorp is de oude Hizaam door zijn kennis van het verleden de ziel. De verteller wordt zijn verre opvolger. Deze heeft immers de wereld van twee kanten leren bezien: Arabisch, van achter naar voor, en Frans, van voor naar achter
Sacha Winter ist 14. Seine Mutter, eine Ex-68erin, verwöhnt ihn mehr, als dass sie ihn erzieht. Der Vater gibt sich bei seinen seltenen Auftritten erfolglos autoritär. Sacha gehört zu der coolen Clique in seiner Pariser Reiche-Leute-Schule, aber eigentlich langweilt ihn das alles. Da lernt er den charismatischen Augustin kennen. Mit ihm geht er Wodka klauen, raucht, snifft, beginnt Mädchen 'flachzulegen'. Aber es ist Augustin, in den er sich verliebt … Sperling erzählt mit subtiler Beobachtungsgabe und in einem geradezu filmischen Stil die immer wieder neue Geschichte vom Erwachsenwerden. Der besondere Ton dieses Romans – desillusioniert, luzide, beißend – zeugt von ganz ungewöhnlichem literarischen Talent.
Bereits als Kind stellte sich Catherine Millet die Frage, wie viele Ehemänner eine Frau haben könne und ob es nicht besser sei, mehrere Partner gleichzeitig zu haben. Diese Überlegungen setzte sie als junge Frau in die Tat um und lebte ihre Sexualität mit äußerster Konsequenz. Nach ihrem ersten Erlebnis mit 18 Jahren experimentierte sie in Lyon mit Gruppensex, was den Beginn eines Weges markierte, auf dem sie entschlossen war, herkömmliche Grenzen zu überschreiten und ihre Lust zu befreien. In den 70er Jahren, geprägt von sexueller Befreiung, sammelte sie vielfältige erotische Erfahrungen und frequentierte einen Zirkel, der die Pariser Sexclubs besuchte. Ihre Lust kannte keine Grenzen, und sie suchte stets neue Orte für ihre Erlebnisse, sei es im Bois de Boulogne, auf Parkplätzen oder in Museen. In einer Reihe von Bildern und Szenen schildert die Autorin mit beispielloser Offenheit die intimsten Details ihres Lebens. Die Radikalität ihres Berichts liegt nicht im Tabubruch, sondern in der gelassenen Selbstverständlichkeit, mit der sie ihre Erlebnisse beschreibt. Ob sie ihren eigenen Körper oder den ihrer Liebhaber betrachtet, stets beobachtet sie sich selbst wie durch eine Kamera. Die Rezension im SPIEGEL beschreibt treffend die unerhörte Gelassenheit ihres Berichts, der keine Scham kennt und somit auch nicht schamlos ist. Millets souveräner Umgang mit Sprache und ihre analytische Präzision machen dieses Werk zu einem einzi