«Patria» heißt Vaterland, Heimat. Aber was ist Heimat? Die beiden Frauen und ihre Familie, um die es in Fernando Aramburus von der Kritik gefeierten und mit den größten spanischen Literaturpreisen ausgezeichneten Roman geht, sehen ihre Heimat mit verschiedenen Augen. Bittori sitzt am Grab ihres Mannes Txato, der vor über zwanzig Jahren von Terroristen erschossen wurde. Sie erzählt ihm, dass sie beschlossen hat, in das Haus, in dem sie wohnten, zurückzukehren. Denn sie will herausfinden, was damals wirklich geschehen ist, und wieder unter denen leben, die einst schweigend zugesehen hatten, wie ihre Familie ausgegrenzt wurde. Das Auftauchen von Bittori beendet schlagartig die vermeintliche Ruhe im Dorf. Vor allem die Nachbarin Miren, damals ihre beste Freundin, heute Mutter eines Sohnes, der als Terrorist in Haft sitzt, zeigt sich alarmiert. Dass Mirens Sohn etwas mit dem Tod ihres Mannes zu tun hat, ist Bittoris schlimmste Befürchtung. Die beiden Frauen gehen sich aus dem Weg, doch irgendwann lässt sich die lange erwartete Begegnung nicht mehr vermeiden...
Vít Kazmar Bücher





„Kvůli tomu, že člověk prohraje, ještě nutně nepřestává být hrdinou… Může se stát hrdinou porážky. To je podle mě pro Argentinu klíčové: Argentina je evropskou zemí Latinské Ameriky, zemí předurčenou k velikosti, zemí geograficky nejpříhodněji situovanou, s nejbohatšími přírodními zdroji a s veškerým Božím požehnáním… a je to chudá, žalostná a zapomenutá země třetího světa.“ Tak o své domovině uvažuje významný spisovatel Martín Kohan. Ve směru jeho myšlenek se ubírá monografie věnovaná argentinské literatuře a kultuře posledních tří desetiletí, a jak je patrno už z metafory v názvu knihy, toto hledání provázejí paradoxy. Hrdinství v porážce, snění následované deziluzí, touha po velikosti v marasmu malosti, paměť v boji se zapomněním, typičnost na okraji… Autoři sborníku nabízejí svůj pohled na nejvýraznější témata současné argentinské literatury. Obraz literárního světa je uveden kapitolou o složitém politickém vývoji v Argentině na přelomu tisíciletí a doplněn rozhovory o proměnách nakladatelského trhu, o estetice současné generace a o tématu paměti, souvisejícím s traumatem vojenské diktatury.
Als der erfolgreiche Geschäftsmann und Familienvater Ted McKay erfährt, dass er unheilbar krank ist, beschließt er, sich das Leben zu nehmen. Doch an dem Tag, den Ted für seinen Selbstmord vorgesehen hat, bekommt er überraschend Besuch von einem Fremden. Der Mann bittet ihn, einen Mord zu begehen – und verspricht, Ted im Gegenzug bei dessen Selbstmord zu helfen und sich danach um Teds Familie zu kümmern. Als Ted einwilligt und zu dem Mann fährt, den er umbringen soll, überkommt ihn ein seltsames Déjà-vu. Er erkennt, dass ihm sein Auftraggeber etwas verschweigt, und macht sich daran, das Geheimnis des Fremden zu ergründen. Doch wie findet man die Wahrheit, wenn die eigene Welt eine einzige Lüge ist?
Real and fictional characters, most of them are writers, exchange the role of narrator in this polyphonic novel. They recount contradictory versions of the plot, a series of femicides that began with the energy crisis. The central narrator is a psychiatrist who manipulates the accounts of his friend, an author writing a book titled The Night; and his patient, an advertising executive obsessed with understanding the world through word puzzles. This is a political novel about the financial crisis and socio-political division in Venezuela from 2008 to 2010.