Bookbot

Hilde Pach

    Gute Leute
    Stichwort: Liebe
    Judas
    Der Kindheitserfinder
    Ein schönes Attentat
    Eine Geschichte von Liebe und Finsternis
    • Im letzten Kapitel seines neuen, monumentalen Romans berichtet Amos Oz vom Selbstmord von Fania Klausner, seiner Mutter, im Januar des Jahres 1952. Er ist zu diesem Zeitpunkt zwölf Jahre alt. Die möglichen Gründe für diesen Akt der Verzweiflung sucht Amos Oz, der Erzähler, aufzuhellen durch eine Vergegenwärtigung der Geschichte seiner Familie, die sich zu einem Panorama des Lebens osteuropäischer Juden, der Situation der Einwanderer in Palästina und in einem immer gefährdeten Staat ausweitet

      Eine Geschichte von Liebe und Finsternis
      4,3
    • Fulminanter, witziger, poetisch sehr inkorrekter Roman über den Wahnsinn im Nahen Osten unserer Tage Eitan Einoch, ein erfolgreicher Yuppie in einer Hightech-Firma in Tel Aviv, entgeht in kürzester Zeit drei Attentaten und wird zur nationalen Berühmtheit. Er hat überlebt, aber sein Leben ist zerstört: Er wird von den Medien vereinnahmt, verliert Job und Freundin. Als er nach den Hintergründen der Anschläge sucht, begegnet er einem Palästinenser und freundet sich mit ihm an – ohne zu wissen, dass dieser Mann der Drahtzieher der Attentate auf ihn war …

      Ein schönes Attentat
      3,7
    • Der Kindheitserfinder

      • 496 Seiten
      • 18 Lesestunden

      Aaron Kleinfeld, immer ein bisschen langsamer und kleiner als seine Freunde, verfügt über eine bewundernswerte Beobachtungsgabe und eine blühende Phantasie. Beide halten ihn in seiner Abenteuerwelt, die er um keinen Preis gegen die der Erwachsenen eintauschen möchte. Denn die gerät doch irgendwie aus den Fugen ... »»Ich beneide jeden, der dieses Buch noch vor sich hat.«« The New Yorker

      Der Kindheitserfinder
      3,5
    • Judas

      Roman

      Im Winter 1959 kommt der junge Schmuel Asch nach Jerusalem, um seine Magisterarbeit zu schreiben. Allein und ohne finanzielle Unterstützung, braucht er dringend eine Nebenbeschäftigung. Eine Anzeige führt ihn ins Haus eines eigentümlichen alten Mannes namens Wald; nachts liest er ihm vor und unterhält sich mit ihm – über die Ideale des Zionismus, über die jüdisch-arabischen Konflikte. Und dort trifft er auf die geheimnisvolle Atalja Abrabanel, deren verstorbener Vater einer der maßgeblichen Anführer der zionistischen Bewegung war. Sogleich ist Schmuel gefesselt von der Schönheit und Unnahbarkeit dieser Frau. Nach und nach gelingt es Schmuel, ihr Geheimnis zu enthüllen – und damit auch das des alten Wald. Amos Oz hat einen Liebesroman geschrieben und zugleich ein Buch über das geteilte Jerusalem vor dem Sechs-Tage-Krieg, eine Geschichte seines Landes mit all seinen Konflikten, seinen Hoffnungen und seiner Verzweiflung.

      Judas
      3,7
    • Stichwort: Liebe

      • 613 Seiten
      • 22 Lesestunden

      Alle haben geglaubt, Großvater Anschel sei von einer »Nazi-Bestie« umgebracht worden, doch eines Tages steht er, aus einer Irrenanstalt entlassen, vor der Tür: ein alter, frierender Mann, der unverständliches Zeug vor sich hin murmelt. Als müßte er immer wieder (wie damals im Lager) dem Obersturmbannführer neue Abenteuer der berühmten Kinderbande erzählen, Geschichten, die ihn als Schriftsteller berühmt gemacht haben. Eine schier unglaubliche Geschichte - und doch nur die Hälfte dieses mit mehreren internationalen Preisen ausgezeichneten Romans. Die andere gehört ganz dem neunjährigen Momik, der herauszufinden versucht, was der Großvater denn da murmelt, erzählt, erlebt haben könnte.

      Stichwort: Liebe
      3,5
    • Gute Leute

      • 464 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Verantwortung und Moral Thomas Heiselberg, ein deutscher Werbefachmann, berät die Nazi-Regierung, die russische Jüdin Alexandra Weißberg arbeitet für den russischen Geheimdient, den NKWD. Wie viele andere »gute Leute« werden sie, obwohl an Politik kaum interessiert, zu Wegbereitern größter Verbrechen. Von Ehrgeiz getrieben, erstellt Heiselberg ein Profil über den Volkscharakter der Polen. Weißberg wie-derum verrät in der Illusion, ihre Brüder zu retten, die regimekritischen Freunde ihrer Eltern. Bei einem Sonderauftrag treffen die beiden 1941 in Brest unter dramatischen Umständen zusammen und erkennen zu spät die Folgen ihres Tuns.

      Gute Leute
      3,4