Isabelle Eberhardt (1877-1904) reisde zeven jaar door het onherbergzame Noord-Afrika. Gehuld in mannenkleren maakte ze lange trektochten door de woestijn, ze had een verhouding met een Arabische officier en bekeerde zich tot de Islam. Vol liefde beschrijft ze de natuur, de Arabische bevolking en haar avonturen in haar brieven, dagboeken en verhalen. De antropologe Eglal Errera verzamelde de nagelaten manuscripten van Isabelle Eberhardt en vulde ze aan met feiten en achtergrondinformatie over haar leven.
Marie Luyten Bücher



Am Ende ihrer Tage hält eine indische Bauernfrau Rückschau auf ihr Leben. Drei Schwestern wurden vor ihr verheiratet, und als die Reihe an sie kam, war als Mitgift nicht einmal mehr ein diamantener Nasenschmuck übrig. Aber auch der Pachtbauer Nathan, an den die Eltern sie verheirateten, hat nichts zu geben als Liebe und Sorge. In seiner Lehmhütte mit dem Palmblätterdach, bei der Arbeit auf den kleinen Reisfeldern scheint eine glückliche Zeit zu beginnen. Aber eines Tages fahren in langen Kolonnen Karren mit Backsteinen im Dorf ein, staubbedeckte Männer kommen und beschmutzen das sanfte Grün. Ihr Lärm zerreißt die Stille. Eine Gerberei wird gebaut, das Dorf verändert sich. Einige wenige kommen in die Höhe, andere werden zu Boden gedrückt. Eine Stadt wächst heran, eine Bestie, die die Schwächsten verschlingt.