Stockholm, im November. Es ist vier Uhr nachmittags, nasser Schnee fällt vom Himmel und Dunkelheit senkt sich über Schwedens Metropole. Ein Mann steigt in die U-Bahn und lässt sich auf einen freien Platz nieder. Er betrachtet die grauen, erschöpften Gesichter um sich herum. Ist er hier der Einzige, der mit seinem Leben zufrieden ist? Ein angenehmer Arbeitstag liegt hinter ihm, und nun freut er sich auf zu Hause. Warum aber starrt ihn der Typ, der sich im Fenster spiegelt, unverwandt an? Stört es ihn, dass es ihm gut geht? Nicht mein Problem, denkt er, und vertieft sich in die Zeitung. Als er an der nächsten Station aussteigt, merkt er nicht, dass der Mann ihm folgt ... In den folgenden Wochen erschüttert eine Reihe von Morden das Land. Kommissar Conny Sjöberg, glücklich verheirateter Familienvater, muss einen Serienmörder jagen ...
Kim Snoeijing Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)






Die Präsidentin
- 400 Seiten
- 14 Lesestunden
Bis auf diese schreckliche Notiz hat Kommissar Yngvar Stubø nichts, worauf er sich stützen könnte: Die amerikanische Präsidentin hält sich zum Staatsbesuch in Norwegen auf. Nun ist sie entführt worden. Politischer Terror oder private Hintergründe? Stubø bleibt wenig Zeit, das herauszufinden – unerwartet kommt ihm seine Kollegin Hanne Wilhelmsen zu Hilfe …
Norwegen in den Sechzigern: Das Leben des fünfzehnjährigen Aksel Vinding gerät aus den Fugen, als seine Mutter bei einem Badeausflug vor seinen Augen ertrinkt. In Erinnerung an sie, die ihm die Liebe zur Musik vermittelte, beschließt er, die Schule abzubrechen und sich ganz dem Klavierspiel zu verschreiben. Er taucht in ein ehrgeiziges Milieu junger Künstler ein und verliebt sich in die sensible und hochbegabte Anja Skoog. Einfühlsam und mit wunderbar sinnlicher Sprache zeichnet Ketil Bjørnstad das Porträt eines jungen Pianisten, der einen Halt im Leben sucht, erzählt von seinen musikalischen und erotischen Obsessionen. Ein Roman über die Schwierigkeiten, erwachsen zu werden – und eine Liebeserklärung an die Musik.
Nachtzuschlag
- 285 Seiten
- 10 Lesestunden
Die nächtliche Fahrt in einem Taxi, das sie nach Hause bringen soll, wird für eine Schriftstellerin zur Höllenfahrt, die sie nur mit der Kraft ihrer Fantasie und ihrem Überlebenswillen zu überstehen vermag.
Ein Roman über zwei ungleiche Mädchen und einen geheimnisvollen Briefeschreiber, ein Kriminal- und Abenteuerroman des Denkens, ein geistreiches und witziges Buch, ein großes Lesevergnügen und zu allem eine Geschichte der Philosophie von den Anfängen bis zur Gegenwart. Ausgezeichnet mit dem Jugendliteraturpreis 1994. Bis zum Sommer 1998 wurde Sofies Welt 2 Millionen mal verkauft. DEUTSCHER JUGENDLITERATURPREIS 1994
Sonderausgabe zum Film:„Das Orangenmädchen ist ein starker und wunderschöner Film.“Jostein Gaarder. Georg ist 15 und lebt mit seiner Mutter, seinem Stiefvater und der kleinen Miriam in Oslo. An seinen Vater kann er sich kaum noch erinnern; er ist gestorben, als Georg vier war. Doch nun, elf Jahre später, greift Georgs Vater wieder in sein Leben ein -– mit einem langen Brief, der all die Jahre versteckt war. Die Lektüre dieses Abschiedsbriefes ist für Georg eine Reise in die Vergangenheit. Doch bald begreift er, dass es darin auch um seine Zukunft geht, zum Beispiel um die Frage, wie er es mit der Liebe hält. Und dem Leben. Sein Vater konnte ihm keine Antworten mehr geben. Aber er konnte seinem Sohn die richtigen Fragen stellen. Eine Ode an das Leben, die Liebe, das Glück.
Maya oder Das Wunder des Lebens
- 432 Seiten
- 16 Lesestunden
Im Zentrum des Romans steht die Geschichte des Biologen Frank Andersen, dessen Ehe nach dem Tod seiner Tochter zerbricht. Am Ende einer Forschungsreise beschließt er, auf der Fidschiinsel Taveuni Halt zu machen, wo er mit vielen interessanten Menschen über das Wunder des Lebens spricht. Jeder hat eine eigene Sichtweise, doch keine Deutung – sei sie naturwissenschaftlich, philosophisch, ökologisch oder magisch – kann vollständig überzeugen. Diese zentrale Schilderung wird durch weitere Geschichten aus wechselnden Perspektiven ergänzt, wodurch sich reale und imaginäre Welten vermischen. Am Ende bleibt nur eines klar: Es gibt keinen Anfang und kein Ende. Gaarder stellt grundlegende Fragen wie "Was sind wir?", "Woher kommen wir?" und "Wohin gehen wir?", ohne abschließende Antworten zu geben. Diese Fragen sind der Motor allen Lebens und tragen zur Faszination des Lesers bei, während sie ein tieferes Verständnis für das Wunder des Lebens fördern. Der Roman ist sowohl wissenschaftlich-evolutionsgeschichtlich als auch philosophisch angelegt und plädiert für Liebe und Fantasie als treibende Kräfte des Lebens. Humorvolle Elemente, wie das groteske Zwiegespräch zwischen Frank und einem Gecko, sowie zeitgeschichtliche Anspielungen, bereichern die Erzählung. Gaarder verwendet eine einfache, aber prägnante Sprache, die für Leser ab 16 Jahren geeignet ist.
