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Bookbot

Andrew Miller

    29. April 1960

    Andrew Miller erschafft Erzählungen, die sich mit tiefgreifenden menschlichen Erfahrungen auseinandersetzen und oft Themen der Vergangenheit und Gegenwart verweben. Sein unverwechselbarer Stil zeichnet sich durch reiche Prosa und tiefgründige Einblicke in die Psychologie seiner Charaktere aus. Miller erforscht die Komplexität des Lebens und moralischer Dilemmata mit einer einzigartigen Sensibilität. Leser werden seine Fähigkeit schätzen, fesselnde und zum Nachdenken anregende literarische Welten zu erschaffen.

    Nachts ist das Meer nur ein Geräusch
    Die Korrektur der Vergangenheit
    Die Gabe des Schmerzes
    Nach dem großen Beben
    Die Meisterin der magischen Karten
    Die Optimisten
    • So beginnt Andrew Millers neuer Roman: „Nach dem Massaker bei der Kirche von N. flog Clem Glass heim nach London.“ Aber weder kann der Fotoreporter das, was er in Afrika gesehen hat, vergessen, noch findet er sich in seinem früheren Leben zurecht. Er lässt sich treiben, trinkt zu viel, sucht Streit. Da meldet sich Clems Vater, der in einer klosterähnlichen Gemeinschaft lebt, und bittet ihn, sich um die unter schweren Depressionen leidende Schwester, eine Kunsthistorikerin, zu kümmern. Nach einem gemeinsamen Sommer auf dem Land erfährt Clem, dass sich der Anstifter des Massakers in Brüssel aufhalten soll. Knapp und eindringlich wird in Andrew Millers Roman von einem Mann erzählt, der das Grauen mit eigenen Augen gesehen hat und es dennoch schafft, seinem Leben neuen Sinn und Richtung zu geben.

      Die Optimisten
      3,7
    • Die Meisterin der magischen Karten

      • 320 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Das Mädchen mit dem magischen Gespür für Schnee Olga ist fasziniert von den Abenteuern der Kartografen, sie liebt es, sich in Bücher und Landkarten zu vertiefen. Doch ihre Leidenschaft wird ihr fast zum Verhängnis, als sie merkt, dass sie raue Berge und kalten Schnee fühlen kann, mehr noch, ganze Landschaften erstehen lassen kann. Niemand darf von Olgas magischen Fähigkeiten erfahren! Denn die Hexen des Zarenreichs sind genau wegen dieser Gaben aus Zarezwo verbannt worden. Doch als ihre Schwester von den feindlichen Vögeln entführt wird, ist Olgas Magie vielleicht das Einzige, das Mira retten kann.

      Die Meisterin der magischen Karten
      3,6
    • Zwischen Geschichte, Kunst und Leben Das Erdbeben, das Tokio 1923 erschütterte, ist kollektive Erinnerung. Yuji, fünfundzwanzig, träumt mitunter davon. Wegen seiner schwachen Gesundheit ist er vorläufig vom Militärdienst befreit. Und so vertreibt er sich die Zeit mit französischer Literatur. Dann fällt sein Vater politisch in Ungnade, und am Vorabend des Zweiten Weltkriegs geht überdies ein politisches Beben durch Japan: Ausländer und der Westen gelten plötzlich als verdächtig. Yuji nimmt von seiner geliebten Alissa, seinem Sohn Emile und allen Zukunftsträumen Abschied: Er muss sich zwischen Kunst und Lebensverantwortung entscheiden.

      Nach dem großen Beben
      3,5
    • »Was ist von größerem Nutzen für die Welt: ein guter, aber gewöhnlicher Mensch, oder ein außergewöhnlicher mit einem Herz aus Eis?« fragt einer der Protagonisten in Andrew Millers packendem historischen Roman, für den der Autor 1999 den IMPAC Preis bekommen hat. James Dyer wird im 18. Jahrhundert in eine Häuslerfamilie hineingeboren und hat von Geburt an weder Schmerzempfinden noch Gefühle. Erst auf einer Reise nach Rußland, wo der inzwischen bekannte und außergewöhnliche Chirurg Katharina die Große gegen Pocken impfen soll, lehrt ihn eine Frau mit Hilfe ungewöhnlicher Kräfte, was es heißt, Schmerzen zu empfinden.

      Die Gabe des Schmerzes
      3,6
    • Der neue große historische Roman von Andrew Miller – „Millers Schreiben ist eine Quelle des Staunens und der Freude.“ Hilary Mantel In einer Februarnacht 1809, zur Zeit der Napoleonischen Kriege, kehrt John Lacroix halb tot von einem Feldzug bei La Coruña nach England zurück. Er glaubt, das Schlimmste gesehen zu haben, was Menschen einander antun können. Allmählich gewinnt Lacroix seine Gesundheit zurück. Um auch seinen Seelenfrieden wiederzugewinnen, macht er sich auf den Weg zu den Hebriden, jedoch ohne zu wissen, dass ihm zwei Männer nach dem Leben trachten. Nicht nur er, auch die Frau, in die er sich verliebt, ist in äußerster Gefahr. „Die Korrektur der Vergangenheit“ ist ein atemberaubender historischer Roman, ein vielschichtig fesselndes Historiengemälde, geschrieben in einer klaren, leuchtenden Prosa.

      Die Korrektur der Vergangenheit
      3,1
    • Nachts ist das Meer nur ein Geräusch

      Roman

      • 368 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Maud stürzt in Tims Leben. Sieben Meter tief stürzt sie vom Deck des aufgebockten Segelschiffs auf zerbröckelte Ziegelsteine. Der Schlaks aus guter Familie und die eigenwillige Naturwissenschaftlerin werden ein Paar. Doch als ihre Tochter bei einem Autounfall ums Leben kommt, bricht ihr Leben auseinander. Maud verkriecht sich auf dem alten Segelboot; und obwohl sie vorher noch nie über heimische Gewässer hinausgesegelt ist, macht sie sich von England aus allein mit der „Lodestar“ über den Atlantik auf die Reise. Andrew Miller entwickelt aus einem Familienroman das Drama einer Frau, das von der Liebe erzählt, von Mutterschaft, vom Abenteuer der Einsamkeit und immer wieder vom Meer.

      Nachts ist das Meer nur ein Geräusch
      3,6
    • Frankreich, Ende des 18. Jahrhunderts: Im Schloss von Versailles wird dem jungen Ingenieur Jean-Baptiste Baratte von höchster Stelle ein Auftrag erteilt. Er soll den Friedhof der Unschuldigen demolieren, der, mitten in Paris gelegen, Hunderttausende von Toten beherbergt und dessen Ausdünstungen die Stadt langsam vergiften, so dass der Wein in den Kellern zu Essig wird, Fleisch binnen Minuten verfault. Aber es soll möglichst unauffällig geschehen, der Pöbel ist abergläubisch und will die Totenruhe nicht gestört sehen. Miller erzählt diese Geschichte vom Vorabend der Revolution und den widerstreitenden Kräften des Alten und des Neuen in einer kühnen, eleganten Prosa.

      Friedhof der Unschuldigen
      3,5
    • Alice Valentine, die resolute und geliebte Direktorin einer Schule im Westen Englands, ist unheilbar krank und kämpft darum, ihr Leben in Würde zu beenden. Alec, ihr jüngerer Sohn, fühlt sich als Versager, besonders im Vergleich zu seinem Bruder Larry, der als Tennisstar nach Amerika gegangen ist und immerhin eine Hauptrolle in einer „soap opera“ gespielt hat. Dass er inzwischen in schmuddeligen Pornofilmen spielt und seine Familie auseinanderzubrechen droht - davon wissen Mutter und Bruder nichts. Mit diesem Familienroman erweist sich Andrew Miller einmal mehr als einzigartiger Chronist des menschlichen Herzens und der menschlichen Seele.

      Zehn oder fünfzehn der glücklichsten Momente des Lebens
      3,3
    • Nikolaus Stingl, geb. 1952 in Baden-Baden, übersetzte unter anderem William Gaddis, William Gass, Graham Greene, Cormac McCarthy und Thomas Pynchon. Er wurde mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Übersetzerpreis, dem Literaturpreis der Landeshauptstadt Stuttgart, dem Paul- Celan-Preis und dem Straelener Übersetzerpreis der Kunststiftung NRW ausgezeichnet.

      Eine kleine Geschichte, die meist von der Liebe handelt
      3,2
    • Nick dachte, er kennt die Stadt. Seit vier Jahren arbeitet der junge, erfolgreiche Londoner Anwalt in Moskau. Abends trinkt er mit reichen Geschäftspartnern Wodka und führt ein etwas zielloses Leben. Doch mit Mascha verändert sich alles. Sie zeigt ihm, wie dunkel und glitzernd, berauschend und zynisch die Welt sein kann. Schäbige Nachtclubs und verlassene Datschas im eisigen Winter, das Leben als Drahtseilakt. Ein krimineller Mix aus Armut und Dekadenz, Sex, Enttäuschung und Betrug. Nick bemerkt nicht, wie er unaufhaltsam abgleitet in eine fatale Selbsttäuschung. Alles hat seinen Preis. Vor allem die Liebe. A. D. Miller erzählt stilvoll und fesselnd, mit Blick für Details und einem unvergesslichen Gespür für Stimmungen, die nuancierte Charakterstudie eines Mannes im freien Fall. Geheimnisvoll schillernd, cool und brennend. Und sehr gefährlich. 'Ein elektrisierendes Debüt! Lässt einen überwältigt und süchtig zurück.' The Independent Nominiert für den Booker Prize 2011

      Die eiskalte Jahreszeit der Liebe
      3,2
    • Das Drehbuch der Natur

      • 12 Seiten
      • 1 Lesestunde

      Ein Kinderbuch aus dem Südwesten mit 6 doppelseitigen, farbigen Schaubildern und Drehmechanik.

      Das Drehbuch der Natur
    • Between Dog and Wolf

      • 200 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Dogs are dogs and wolves are wolves. Except when they aren't Most scientists now agree that the dog is a subspecies of wolf Canis lupus familiaris. And while most wolves look and act differently from most dogs, it can be very hard to make accurate identifications, especially since wolves and dogs can and do interbreed and certain breeds of dogs look and act a lot like wolves. Having spent years employed at Wolf Park, in Indiana, authors Jessica Addams and Andrew Miller have encountered hundreds of so-called wolves that turned out to be dogs, hybrids that exhibit the characteristics of both wolves and dogs, and even pure wolves that act like dogs. Between Dog and Wolf takes a fascinating look at how wolves and dogs are related, why they can be so hard to tell apart and what rescue organizations need to know when they encounter a canine of unknown origins.You will learn:How and why there are so many misconceptions about wolf behavior.What evolutionary forces turned "good social

      Between Dog and Wolf
      4,4
    • The Slowworm's Song

      • 276 Seiten
      • 10 Lesestunden

      By the Costa Award-winning author of PURE, a profound and tender tale of guilt, a search for atonement and the hard, uncertain work of loving.

      The Slowworm's Song
      4,2
    • December 1962, the West Country.In the darkness of an old asylum, a young man unscrews the lid from a bottle of sleeping pills.In the nearby village, two couples begin their day. Local doctor, Eric Parry, mulling secrets, sets out on his rounds, while his pregnant wife sleeps on in the warmth of their cottage.Across the field, in a farmhouse impossible to heat, funny, troubled Rita Simmons is also asleep, her head full of images of a past life her husband prefers to ignore. He's been up for hours, tending to the needs of the small dairy farm he bought, a place where he hoped to create a new version of himself, a project that's already faltering.There is affection - if not always love - in both homes: these are marriages that still hold some promise. But when the ordinary cold of an English December gives way to violent blizzards - a true winter, the harshest in living memory - the two couples find their lives beginning to unravel.Where do you hide when you can't leave home? And where, in a frozen world, could you run to?A masterful, page-turning examination of the minutiae of life, The Land in Winter is a masterclass in storytelling - proof yet again that Andrew Miller is one of Britain's most dazzling chroniclers of the human heart.

      The Land in Winter: the 2025 Booker Prize-shortlisted 'word-of-mouth favourite' - Financial Times
      4,0
    • The alternate self is a persistent theme of modern culture. From Robert Frost to Sharon Olds, Virginia Woolf to Ian McEwan, poets and novelists-and readers- are fascinated by paths not taken. In an elegant and provocative rumination, Andrew H. Miller lingers with other selves, listening to what they have to say about our stories and our lives.

      On Not Being Someone Else
      3,5
    • Patronage, Power, and Masculinity in Medieval England

      A Microhistory of a Bishop's and Knight's Contest over the Church of Thame

      • 246 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Focusing on a significant historical conflict in thirteenth-century England, the narrative delves into the struggles over church property and ecclesiastical patronage. Through thorough documentation, it uncovers the complexities of the disputes, highlighting the interplay between religious authority and societal power dynamics during this tumultuous period.

      Patronage, Power, and Masculinity in Medieval England
    • Keeping Downwind

      • 204 Seiten
      • 8 Lesestunden

      The protagonist is a feared bounty hunter within the Federation, renowned for targeting pirates, criminals, and corrupt executives. Her reputation as a relentless pursuer has instilled terror among those who exploit the vulnerable. The Overone of the Fey views her as a significant threat, perceiving her as a catalyst for rebellion against its oppressive telepathic control over enslaved species. This sets the stage for a gripping conflict between individual agency and systemic oppression.

      Keeping Downwind