Dem Problem des prekären, gefährdeten Lebens kommt in Judith Butlers Werk eine zentrale Stellung zu. Dabei wird es stets im Zusammenhang mit den sozialen, diskursiven und geschlechtlichen Normen verhandelt, die das menschliche Leben bis in seine intimsten Facetten prägen und die für abweichende Körper und Lebensformen mitunter tödlich sein können. Auch Frédéric Worms berührt mit seinen Überlegungen zum kritischen Vitalismus, zu Fürsorge und Care-Arbeit aktuelle gesellschaftliche Debatten wie jene zum politischen Umgang mit Geflüchteten. In diesem Band erkunden die beiden Philosophen die Aporien und Ambivalenzen in ihrer Erörterung der Fragen: Was ist ein erträgliches Leben? Unter welchen Umständen lässt sich ein Leben (nicht mehr) aufrechterhalten? Wann wird ein gefährdetes Leben unmöglich?
Judith Butler Bücher
Judith Butler ist eine einflussreiche poststrukturalistische und feministische Philosophin, deren Werk sich mit Feminismus, Queer Theory, politischer Philosophie und Ethik befasst. Ihre Forschung taucht tief in die Literaturtheorie, moderne philosophische Fiktion und Studien zur Sexualität ein. Butler beschäftigt sich auch mit europäischer Literatur und Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts, Kafka sowie Themen wie Verlust, Trauer und Krieg. Neuere Arbeiten befassen sich mit jüdischer Philosophie und Kritik staatlicher Gewalt.







Sinn und Sinnlichkeit des Subjekts
- 250 Seiten
- 9 Lesestunden
In "Sinne des Subjekts" untersucht Judith Butler, wie Trauer, Liebe und Hass das Selbst prägen. Sie analysiert die Rolle sozialer Kräfte und Sprache in der Handlungsmacht des Subjekts. Durch den Dialog mit Denkern wie Spinoza und Freud entwickelt sie eine Ethik, die auf der Affizierbarkeit des Körpers basiert.
Gewaltlosigkeit wird häufig als eine Praxis der Passivität verstanden, welche die ethische Einstellung sanftmütiger Einzelpersonen gegenüber existierenden Formen von Macht reflektiert. Dieses Verständnis ist falsch, wie Judith Butler darlegt. Denn Gewaltlosigkeit kann durchaus eine aktive, ja aggressive Form annehmen. Mit Freud und Benjamin macht sie deutlich, dass wir grundsätzlicher fragen müssen: Wer sind wir und in welcher Welt wollen wir leben? Butlers kraftvolle Antwort lautet: in einer Welt radikaler sozialer Gleichheit, die getragen ist von der Einsicht in die Abhängigkeiten und Verletzlichkeiten menschlicher Existenz. Diese Welt gilt es, gemeinsam im politischen Feld zu erkämpfen – gewaltlos und mit aller Macht.
Kritik der ethischen Gewalt
- 120 Seiten
- 5 Lesestunden
Judith Butler, geboren 1956, ist Maxine Elliot Professor für Komparatistik, Gender Studies und kritische Theorie an der University of California, Berkeley. 2012 erhielt sie den Adorno- Preis der Stadt Frankfurt am Main.
Gefährdetes Leben
Politische Essays
Neben ihren bahnbrechenden Arbeiten zur Gender-Theorie und zur Philosophie hat Judith Butler immer auch als kritische Intellektuelle in die politischen Debatten eingegriffen. Ob sie die neue Form des Antisemitismus diskutiert, die rechtlich-politische Lage der Gefangenen in Guantanamo Bay oder die amerikanischen Reaktionen auf die Anschläge vom 11. September, immer erweist sie sich als ebenso subtile wie engagierte Denkerin, die zu differenzieren weiß und dadurch erst den Kern der Probleme freilegt. So wird der theoretische Entwurf einer Ethik, wie sie ihn zuletzt in Kritik der ethischen Gewalt entwickelt hat, auf die aktuelle politische Praxis bezogen. Butler zeigt, wie in jedem öffentlichen Diskurs scharfe Grenzen gezogen werden zwischen dem, was gesagt, und dem, was nicht gesagt werden darf.
Anmerkungen zu einer performativen Theorie der Versammlung
- 312 Seiten
- 11 Lesestunden
Occupy Wall Street. Gezi-Park, Tahrir, Majdan. Ferguson und Hongkong. Tea Party. Pegida. Die »Politik der Straße« hat Hochkonjunktur, wirft aber auch Fragen auf. Sind solche Versammlungen als Ausdruck der Souveränität des Volkes aus radikaldemokratischer Perspektive zu begrüßen oder geben sie Anlass zur Sorge vor der Herrschaft des »Mobs«? Und wer ist überhaupt »das Volk«? Judith Butler geht den Dynamiken und Taktiken öffentlicher Versammlungen unter den derzeit herrschenden ökonomischen und politischen Bedingungen auf den Grund. In Erweiterung der sprechaktzentrierten Theorie der Performativität und gegen Hannah Arendts »körperlose« Konzeption politischen Handelns unterstreicht sie die Bedeutung der physischen Präsenz kollektiver Akteure im öffentlichen Raum und arbeitet an aktuellen Beispielen die Effekte dieser Ausdrucksdimension heraus sowie die Inklusions- und Exklusionsmechanismen, die dabei am Werk sind. Der kollektive Schrei »Wir sind das Volk!« zieht eben auch eine Grenze und lässt die Frage, wer wirklich das Volk ist, umso deutlicher hervortreten. Fluchtpunkt dieses hochpolitischen Buches ist eine Ethik des gewaltlosen Widerstands in einer gefährdeten Welt, in der die Grundlagen solidarischen Handelns allmählich zerfallen oder zerstört werden.
Die Macht der Geschlechternormen und die Grenzen des Menschlichen
- 414 Seiten
- 15 Lesestunden
In ihrer epochemachenden Studie entwickelt Judith Butler die These der Performativität des Geschlechts: unser Geschlecht wird nicht nur biologisch bestimmt, sondern entsteht durch unser Sprechen und Handeln. Was wir sind, hängt von unserem Handeln ab, das oft nicht in unserer Macht liegt. In ihrem neuen Buch untersucht sie die Reglementierungen und Einschränkungen unseres Handelns und erforscht, wie bestehende Muster und Regeln demontiert werden können, um neue Handlungsspielräume und Identitätsgestaltungen zu ermöglichen. Das Werk vertieft und bilanziert Themen aus Butlers früheren Arbeiten: die Materialität des Körpers, die Beziehung zwischen Macht und Psyche, die politischen Dimensionen der Psychoanalyse und die Auswirkungen des juristischen Diskurses auf nicht autorisierte Personen. Die Essays thematisieren Verwandtschaft im Kontext der Infragestellung der Lebensform Familie und die Bedeutung des Inzesttabus. Sie hinterfragen die Pathologisierung von Intersexualität und Transsexualität und analysieren die sexuelle und ethnische Panik in der Kunstzensur kritisch. Der Band schließt mit einem grundlegenden Essay über den Status der Philosophie und deren Möglichkeiten, das „Andere der Philosophie“ zur Sprache zu bringen.
Das Entstehen von Bewußtsein und Subjektivität ist nicht unabhängig zu denken von gesellschaftlichen Machtstrukturen. Denn, so Judith Butler, Subjekt zu werden (subjection) heißt auch, sich diesen zu unterwerfen. Identität, auch die geschlechtliche, beruht mithin auf der Verortung im Kraftfeld gesellschaftlicher Implikationen. Butler spürt diesem paradoxalen Zusammenhang zwischen dem Gesellschaftlichen und dem Psychischen nach, indem sie die Bewußtseinstheorien von Hegel, Nietzsche, Freud, Althusser und vor allem Foucault in einen – von ihren Verfechtern bislang vermiedenen – Dialog versetzt: Psyche der Macht kombiniert auf neuartige Weise Gesellschaftstheorie, Philosophie und Psychoanalyse und fundiert so die Theorie der Macht und des Subjekts, die implizit auch den Büchern Das Unbehagen der Geschlechter (es 1722) und Körper von Gewicht (es 1737) zugrunde liegt.
Körper von Gewicht
- 367 Seiten
- 13 Lesestunden
In ihrem ersten, vieldiskutierten Buch Das Unbehagen der Geschlechter (es 1722), mit dem sie zum Star der feministischen Debatten anvancierte, hatte Judith Butler die These aufgestellt, daß die Geschlechtsidentität nichts natürlich Gegebenes sei, sondern sozial, kulturell und sprachlich unablässig konstituiert werde. In Körper von Gewicht geht sie noch einen Schritt weiter: Sie entlarvt die liebgewordene Unterscheidung zwischen biologischem und sozialem Geschlecht ihrerseits als kulturell konstruierte Ideologie. Damit geraten scheinbar feststehende Kategorien wie Natur, Kultur und Körper ebenso ins Wanken wie zuvor schon die klaren Zuordnungen von Männlichkeit und Weiblichkeit. Butler fragt in ihrem »spannenden kämpferischen Werk« (Tages-Anzeiger) nach den subtilen Machtmechanismen, die hinter solchen Kategorien stehen.
Antigones Verlangen
- 120 Seiten
- 5 Lesestunden
Antigone zwischen der Pflicht gegenüber dem unbestatteten Bruder und der Staatsräson: Das ist - nach Hegel und anderen - das zentrale Thema der Sophokles'schen Antigone. Dieser politischen Interpretation steht die psychoanalytische zur Seite: Für Freud oder Levi-Strauss steht die ödipus-Sage im Dienst der Verwurzelung verwandtschaftlicher Strukturen in Inzesttabu und Heterosexualität. Solchen staatstragenden Lektüren setzt Judith Butler, ausgehend von der Uneindeutigkeit der Verwandtschaftsbeziehungen, eine subversive Antigone entgegen. Zugleich Tochter und Schwester des ödipus, verhindert ihr Liebesdienst an dem toten Bruder die Vereinigung mit dem Geliebten. Ist Antigone ein Modell für neue Verwandtschaftsformen? Für Familien etwa mit nur einem Elternteil oder deren zwei, aber mit demselben biologischen Geschlecht?
Das Unbehagen der Geschlechter
- 236 Seiten
- 9 Lesestunden
»Die zeitgenössischen feministischen Debatten über die Bedeutungen der Geschlechtsidentität rufen immer wieder ein gewisses Gefühl des Unbehagens hevor, so als ob die Unbestimmtheit dieses Begriffs im Scheitern des Feminismus kulminieren könnte. Möglicherweise muß aber dieses Unbehagen nicht zwangsläufig mit einer negativen Wertigkeit behaftet sein. Im herrschenden Diskurs meiner Kindheit galt ›Schwierigkeiten machen‹ als etwas, das man in keinem Fall tun durfte, und zwar gerade, weil es einen ›in Schwierigkeiten bringen‹ konnte.«
Haß spricht: Zur Politik des Performativen
- 263 Seiten
- 10 Lesestunden
Im Amerikanischen bezeichnet der Terminus hate speech jede verletzende Rede wie Beleidigung, Drohung, Schimpfnamen. Unter Rückgriff auf die Sprechakttheorie von J. L. Austin diskutiert Judith Butler einerseits die gegenwärtige Debatte der hate speech, um andererseits zu einer allgemeinen Theorie der Performativität des politischen Diskurses zu gelangen.
Wenn wir lesen, dass in Afghanistan deutsche Soldaten sterben, sind wir betroffen. Das Schicksal gleichzeitig getöteter ziviler Dorfbewohner bekümmert uns deutlich weniger. Der Krieg, so erklärt Judith Butler diese unterschiedliche Wahrnehmung, dient uns als Deutungsrahmen, nach dem einige Leben mehr wert sind als andere. Zugleich ist der Krieg nur möglich, weil weitere Rahmen oder Raster („frames“) den bewaffneten Konflikt als notwendig erscheinen lassen. Anhand der Themen Folter, Fotografie, Einwanderungs- und Sexualpolitik, Rassismus und moderne Kriegsführung macht Butler deutlich, welche Rahmen unsere Wahrnehmung auf welche Weise beeinflussen. Insbesondere sucht sie all diejenigen einzubeziehen, deren Leben im derzeit vorherrschenden westlichen Rahmen gar nicht oder nur als zu vernachlässigendes Leben vorkommt und deren Tod in diesem Rahmen kaum betrauert werden kann. Sie betont, dass alles Leben „prekär“ ist, angewiesen auf Unterstützung und Hilfe - das Leugnen dieses ungeschützten, gefährdeten Lebens ist der erste Schritt auf dem Weg in den Krieg.
Marx ökologisch
Pariser Marxlektüren
Sprache, Politik, Zugehörigkeit
- 80 Seiten
- 3 Lesestunden
Dieses Buch vereint zwei der einflussreichsten Theoretikerinnen des letzten Jahrzehnts. Im Streitgespräch erkunden Gayatri Chakravorty Spivak – gebürtige Inderin und führende Vertreterin der postcolonial studies – und die Philosophin und Feministin Judith Butler gemeinsam Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Staates in Zeiten der Globalisierung. In dem Maß, in dem der Staat im Inneren pluraler wurde, wurden auch seine äußeren Grenzen zunehmend durchlässig. Die Begriffe »Staat« und »Nation« erscheinen nicht länger als von Natur aus deckungsgleich. In einer Welt kultureller, wirtschaftlicher, kriegerischer und klimatischer Verwerfungen, Krisen und Katastrophen, in einer Welt, die durch Migration, wechselnde Zugehörigkeiten und sich wandelnde Bindungen geprägt ist, werden Staaten immer mehr zu Provisorien und ihre Bewohner zunehmend »staatenloser«. Das leidenschaftliche und engagierte Gespräch spannt einen Bogen vom Palästina-Problem zum Denken des Staates in der Aufklärung und der zeitgenössischen Philosophie; von einer kritischen Diskussion der Thesen Hannah Arendts und Giorgio Agambens zu der scheinbaren Detailfrage, ob die amerikanische Nationalhymne – wie schon einmal – auch mit spanischem Text gesungen werden sollte.
Judith Butler untersucht die Herausforderungen unserer Zeit, geprägt von Pandemie und Klimakrise. Sie reflektiert über die globale Interdependenz und fragt, wie eine gerechte Welt für alle Menschen geschaffen werden kann. Dabei stützt sie sich auf phänomenologische sowie queer-feministische und antirassistische Ansätze.
Die "Zeitschrift für Ideengeschichte" fragt nach der veränderlichen Natur von Ideen, seien sie philosophischer, religiöser, politischer oder literarischer Art. Herausragende Fachleute aus allen Geisteswissenschaften gehen in originalbeiträgen der Entstehung, den zahlreichen Metamorphosen, aber auch dem Altern von Ideen nach. Dabei erweist sich manch scheinbar neue Idee als alter Hut. Und umgekehrt gilt es, in Vergessenheit geratene Ideen neu zu entdecken. Die "Zeitschrift für Ideengeschichte" wird von den großen deutschen Forschungsbibliotheken und Archiven in Marbach und Wolfenbüttel, der Klassik Stiftung Weimar, der Stiftung Preußischer Kulturbesitz sowie dem Wissenschaftskolleg zu Berlin gemeinsam getragen. Mögen die Quellen der Zeitschrift im Archiv liegen, so ist ihr intellektueller Zielpunkt die Gegenwart. Sie beschreitet Wege der Überlieferung, um in der Jetztzeit anzukommen; sie stellt Fragen an das Archiv, die uns als Zeitgenossen des 21. Jahrhunderts beschäftigen.
Kontingenz, Hegemonie, Universalität
- 407 Seiten
- 15 Lesestunden
In diesem richtungsweisenden Band begeben sich Judith Butler, Ernesto Laclau und Slavoj Žižek in eine engagierte Debatte über die zentralen Grundfragen und Voraussetzungen ihrer theoretischen Projekte und politischen Einsatzpunkte. Ausgehend von Hegel und Marx, Gramscis Hegemoniebegriff, Lacans Psychoanalyse und poststrukturalistischen Theorien zur Subjektkonstitution diskutieren die AutorInnen in dialogisch verfassten Beiträgen die Perspektiven und Möglichkeiten radikaldemokratischer Theorie und Politik in der gegenwärtigen Welt.
Konturen des Unentschiedenen (Interventionen Band 6) - Museum für Gestaltung Zürich
Sigmund Freud Vorlesung 2014 - 41: Politik des Todestriebes: Der Fall Todesstrafe
- 73 Seiten
- 3 Lesestunden
First published in 1998, this collection brings together key articles by prominent feminist thinkers, providing a sophisticated exploration of theoretical topics central to feminist social thought. It highlights significant concerns in contemporary feminist scholarship and the advancements made by feminist philosophers. The editor's introduction offers alternative pathways through the text, enabling instructors to tailor the reader to their specific courses and student interests. Each article includes a brief introduction that contextualizes it, emphasizing the main issues and conclusions, which aids students in navigating challenging theoretical concepts. Organized around seven topics—constructions of gender; theorizing diversity; figurations of women; subjectivity, agency, and feminist critique; social identity, solidarity, and political engagement; care and its critics; and women, equality, and justice—this collection represents a broad spectrum of feminist thinking. Students will engage with critical questions, including how gender norms are instilled and perpetuated, the relationships between gender and other social positions like race and class, the resources available for recognizing and resisting subordination, the goals of feminist politics, and the reconciliation of social and legal equality with difference.
Subjects of Desire
- 304 Seiten
- 11 Lesestunden
This classic work by one of the most important philosophers and critics of our time charts the genesis and trajectory of the desiring subject from Hegel's formulation in Phenomenology of Spirit to its appropriation by Kojève, Hyppolite, Sartre, Lacan, Deleuze, and Foucault. Judith Butler plots the French reception of Hegel and the successive challenges waged against his metaphysics and view of the subject, all while revealing ambiguities within his position. The result is a sophisticated reconsideration of the post-Hegelian tradition that has predominated in modern French thought, and her study remains a provocative and timely intervention in contemporary debates over the unconscious, the powers of subjection, and the subject.
Seit den 1950er Jahren haben Künstler immer stärker ihren Körper als Gegenstand und Material für das schöpferische Schaffen eingesetzt; so entstanden neue Ausdrucksformen wie Body Art, Happenings, Performance und Life Art Auf über 250 Bildern vereint dieser Band erstmalig die weitgehend unerforschte Geschichte dieser oft extremen und kontroversen Kunstwerke
To sense what is living in the order
- 40 Seiten
- 2 Lesestunden
Published in conjunction with the Documenta 13 exhibition in Kassel, Germany, the Documenta notebook series 100 Notes,100 Thoughts ranges from archival ephemera to conversations and commissioned essays. These notebooks express director Carolyn Christov-Bakargiev's curatorial vision for Documenta 13.
The Livable and the Unlivable
- 96 Seiten
- 4 Lesestunden
At once profound, accessible, and utterly essential-an animated conversation between two eminent thinkers illuminating what we mean when we talk about living.
WITCHY EYE
- 800 Seiten
- 28 Lesestunden
Sarah Calhoun is the fifteen-year-old daughter of the Elector Andrew Calhoun, one of Appalachees military heroes and one of the electors who gets to decide who will next ascend asthe Emperor of the New World. None of that matters to Sarah. She has a natural talent for hexing and one bad eye, and all she wants is to be left aloneespecially by outsiders. But Sarahs world gets turned on its head at the Nashville Tobacco Fair when a Yankee wizard-priesttries to kidnap her. Sarah fights back with the aid of a mysterious monk named Thalanes, who is one of the not-quite-human Firstborn, the Moundbuilders of the Ohio. It is Thalanes who reveals to
Judith Butler's new book considers the way in which psychic life is generated by the social operation of power, and how that social operation of power is concealed and fortified by the psyche that it produces. It combines social theory, philosophy, and psychoanalysis in novel ways, and offers a more sustained analysis of the theory of subject formation implicit in her previous books.
Parting Ways
- 256 Seiten
- 9 Lesestunden
Here, the provocative theorist argues for the separation of Jewishness from Zionism, engaging a number of thinkers who offer important resources for thinking about dispossession, state violence, and possibilities of cohabitation.
Senses of the Subject
- 228 Seiten
- 8 Lesestunden
This book brings together a group of Judith Butler's philosophical essays written over two decades that elaborate her reflections on the roles of the passions in subject-formation through an engagement with Hegel, Kierkegaard, Descartes, Spinoza, Malebranche, Merleau-Ponty, Freud, Irigaray and Fanon.
Dispossession
- 240 Seiten
- 9 Lesestunden
Dispossession describes the condition of those who have lost land, citizenship, property, and a broader belonging to the world. This thought- provoking book seeks to elaborate our understanding of dispossession outside of the conventional logic of possession, a hallmark of capitalism, liberalism, and humanism.
Witchy Winter
- 832 Seiten
- 30 Lesestunden
Sarah Calhoun paid a hard price for her entry onto the stage of the Empire's politics, but she survived. Now she rides north into the Ohio and her father's kingdom, Cahokia. To win the Serpent Throne, she'll have to defeat seven other candidates, win over the kingdom's regent, and learn the will of a hidden goddess--while mastering her people's inscrutable ways and watching her own back. In New Orleans, a new and unorthodox priest arises to plague the chevalier and embody the curse of the murdered Bishop Ukwu. He battles the chevalier's ordinary forces as well as a troop of Old World mamelukes for control of the city and the mouth of the great Mississippi River. Dodging between these rival titans, a crew of Catalan pirates--whose captain was once a close associate of Mad Hannah Penn--grapples with the chevalier over the fate of one of their mates. Meanwhile, a failed ceremony and a sick infant send the Anishinaabe hunter Ma'iingan on a journey across the Empire to Cavalier Johnsland, to a troubled foster child named Nathaniel. Ma'iingan is promised that Nathaniel is a mighty healer and can save his imperiled baby, but first Nathaniel--a pale young man with a twisted ear who hears the voices of unseen beings--must himself be rescued, from oppression, imprisonment, and madness
What World Is This?
- 144 Seiten
- 6 Lesestunden
Judith Butler shows how COVID-19 and all its consequences—political, social, ecological, economic—challenge us to develop a new account of interdependency. Butler argues for a radical social equality and advocates modes of resistance that seek to establish new conditions of livability and a new sense of a shared world.
Judith Butler explores the fear of gender as a catalyst for reactionary politics globally, highlighting how anti-gender ideology movements manipulate this fear to challenge reproductive justice and undermine rights for trans and queer individuals. The book critiques the demonization of gender by authoritarian regimes and connects it to broader issues like critical race theory and xenophobia. Offering a hopeful vision, Butler calls for solidarity among those fighting for equality, making this a crucial intervention in contemporary social justice discourse.
Before and After Gender - Sexual Mythologies of Everyday Life
- 362 Seiten
- 13 Lesestunden
Exploring the complexities of sex and gender, this work delves into the cultural codes surrounding femininity and the mythology of sex. Originally intended for a general audience in the 1970s, it offers unique insights into gender dynamics, prefiguring concepts later articulated by Judith Butler. After being shelved for over forty years due to a publisher's closure, this feminist classic highlights Strathern's engagement with key feminist thinkers and critiques various fields, enhancing our understanding of late twentieth-century feminist discourse.
The Judith Butler reader
- 374 Seiten
- 14 Lesestunden
The Judith Butler Reader is a collection of writings that span her impressive career and trace her intellectual history. Judith Butler, author of influential books such as Gender Trouble, has built her international reputation as a theorist of power, gender, sexuality and identity. Organized in active collaboration between Judith Butler and Sara Salih, The Judith Butler Reader collects together writings that span Butler's impressive career as a critical philosopher, including selections from both well-known and lesser-known works. Includes an introduction and editorial material to assist students in their readings of theories that stand at the forefront of contemporary theoretical and political debates.
In "Excitable Speech," Judith Butler analyzes recent passionate debates surrounding verbal violence directed at minorities, pornography, and the prohibition against openly gay members of the U.S. military. She aims to demonstrate the dangers of allowing the state to define what is sayable and unsayable. Engaging in critical dialogue with figures such as J.L. Austin, the founder of performative speech theory, as well as Sigmund Freud, Michel Foucault, Pierre Bourdieu, Jacques Derrida, and Catharine MacKinnon, Butler explores the ambivalence of verbal violence, including hate speech and homophobic, sexist, or racist discourse. While such speech can harm those it targets, it can also be subverted, potentially opening up spaces for political struggle and identity transformation.
Boston Review Forum: On Anger
- 160 Seiten
- 6 Lesestunden
Anger looms large in our public lives. Should it?Reflecting on two millennia of debates about the value of anger, Agnes Callard contends that efforts to distinguish righteous forms of anger from unjust vengeance, or appropriate responses to wrongdoing from inappropriate ones, are misguided. What if, she asks, anger is not a bug of human life, but a feature—an emotion that, for all its troubling qualities, is an essential part of being a moral agent in an imperfect world? And if anger is both troubling and essential, what then do we do with the implications: that angry victims of injustice are themselves morally compromised, and that it might not be possible to respond rightly to being treated wrongly? As Callard concludes, “We can’t be good in a bad world.”The contributions that follow explore anger in its many forms—public and private, personal and political—raising an issue that we must grapple with: Does the vast well of public anger compromise us all?
The Force of Nonviolence
- 224 Seiten
- 8 Lesestunden
Situating non-violence at the intersection of ethics and politics, this work highlights the ethical dilemmas that arise in the context of violence. Non-violence is often misinterpreted as a passive stance or an individualistic ethic disconnected from power dynamics. The author advocates for a more assertive form of non-violence that grapples with internal conflicts while striving for ideals of inter-dependency and equality. By critiquing individualism, the ethical and political dimensions of non-violence can be better understood alongside the principles of equality and the need for grievability. Drawing on the insights of Foucault, Fanon, Freud, and Benjamin, the text argues that opposing violence today necessitates an awareness of its various forms, including how society regulates the grievability of lives. It examines how "racial and demographic phantasms" influence state violence and the neglect of marginalized lives, leading to systemic "letting die." The pursuit of non-violence is framed within resistance movements that redirect aggression towards constructive ends, ultimately affirming the potential for radical egalitarian politics.
Eduardo Mendieta is professor of philosophy at the State University of New York, Stony Brook. --
Serious Games - Zur Ausstellung in der Mathildenhöhe Darmstadt, 2011. Dtsch.-Engl.
- 207 Seiten
- 8 Lesestunden
Im Irak-Krieg 1992 fiel die Kriegsführung mit der Berichterstattung zusammen: Das zivile Fernsehen zeigte Bilder, die kurz zuvor noch auf militärischen Kontroll-Monitoren zu sehen waren. Mittlerweile liefern Dienststellen der US-Armee komplette Datensätze für Computerspiele. Virtuelle Wüstenlandschaften mit Betonpisten und Strommasten prägen heute die Fantasie von Kindern und Jugendlichen wie früher einmal die Tunnel und Bergdörfer von Spielzeugeisenbahnen. Das lexikalisch aufgebaute Kompendium untersucht die permanente Umwandlung von Kriegsbildern zu Unterhaltungsbildern und damit die Militarisierung der Imagination. Es geht darum, welche Bilder Kriege erzeugen und wie diese in der Kunst der Gegenwart aufgegriffen und gespiegelt werden. Beleuchtet wird diese Frage anhand von Fotografien, Videos, Computerspielen, Gemälden und Rauminstallationen, unter anderem von Peggy Ahwesh, Oliver van den Berg, Kota Ezawa, Harun Farocki, Jean-Luc Godard, Richard Hamilton, Walid Raad, Martha Rosler, Allan Sekula und Hito Steyerl. Ausstellung: Mathildenhöhe Darmstadt 27.3.–24.7.2011
Trampoty s rodom : feminizmus a podrývanie identity
- 222 Seiten
- 8 Lesestunden
Kniha významne ovplyvnila myslenie v akademických aj iných oblastiach. Autorka Judith Butler, profesorka na Kalifornskej univerzite v Berkeley, sa zaoberá mocou, rodom, sexualitou, jazykom a identitou. Dvadsaťštyri rokov po prvom vydaní je Butler globálne uznávanou intelektuálkou. Jej dielo dokazuje, že problematika rodu sa stala predmetom záujmu v rôznych nových prostrediach, ktoré presahujú tradičné centrá produkcie poznania. Butler sa zameriava na otázky ľudskej existencie, najmä v kritických momentoch, keď hrozí neexistencia. Snaží sa sprostredkovať svoje názory tak, aby boli zrozumiteľné v rôznych kontextoch. Pojem rodu, pre niektorých symbolizujúci nepriateľa, v skutočnosti naznačuje, že muži a ženy sa stávajú produktom mnohých faktorov, pričom proces môže prebiehať inak, než zamýšľajú aktéri. Predstavy o stabilite mužskosti a ženskosti presahujú osobné životy; reprezentujú harmóniu a poriadok vo svete. Ich narušenie ohrozuje túto predstavu a v prebudenej a úzkostnej obrazotvornosti môže svetu hroziť zánik.





















