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Kris Lauwerys

    Die Glücklichen
    Leben verboten!
    Mein fremder Vater
    Vom Licht in die Dunkelheit
    • Vom Licht in die Dunkelheit

      Drei Frauen in Wien 1900–1938. Emilie Flöge, Milena Jesenská und Veza Canetti

      • 456 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Die Modeschöpferin Emilie Flöge, die Journalistin Milena Jesenská und die Schriftstellerin Veza Canetti prägten ihre Zeit. Sie lebten und wirkten im pulsierenden Wien der Jahre 1900 bis 1938 – einer Stadt im Spannungsfeld von kultureller und sozialer Erneuerung und politischem Niedergang. Die aufziehenden Schatten des Nationalsozialismus veränderten ihre Leben radikal. Zwischen Glanz und Exil, Aufbruch und Verlust erzählen ihre Geschichten von Stärke, Schaffenskraft und dem Überlebenskampf in einer zerstörten Welt. Dieses Buch verbindet das Porträt einer Stadt mit den Lebenslinien dreier außergewöhnlicher Frauen – ein eindringliches Buch über Mut und Wandel.

      Vom Licht in die Dunkelheit2025
    • Leben verboten!

      • 383 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Berlin 1931: Die Roaring Twenties sind vorbei, und Massenarbeitslosigkeit sowie politische Radikalisierung prägen den Alltag. Der angesehene Bankier Ernst von Ufermann steht kurz vor dem Bankrott und muss dringend nach Frankfurt, um einen neuen Kredit zu verhandeln. Auf dem Weg zum Flughafen werden ihm seine Papiere gestohlen, und das Flugzeug fliegt ohne ihn ab. Als es abstürzt, glaubt die Welt, er sei tot. Ufermann nutzt die Gelegenheit, um im Dienst eines nationalsozialistischen Zirkels eine neue Identität anzunehmen und in Wien unterzutauchen. Währenddessen kassiert seine Ehefrau, die eine Affäre mit seinem Kompagnon hat, die hohe Lebensversicherungssumme. Ein spannendes Katz- und Mausspiel um Täuschung, Verrat und Lügen beginnt, und für Ufermann bleibt das Leben gefährlich. Die Welt der Kolportage wird zur grausamen Realität. Der kleine Wiener Verlag Das vergessene Buch hat das Werk der jüdischen Autorin Maria Lazar wieder zugänglich gemacht. Ihr erstmals auf Deutsch veröffentlichtes Hauptwerk ist eine Entdeckung, die als spannendes Dokument und literarisches Werk der 1930er Jahre überzeugt. Mit schnellen Szenenwechseln und temperamentvollen Dialogen wird der Roman zu einem einzigartigen Zeitdokument. Eine Verfilmung könnte, ähnlich wie bei „Babylon Berlin“, erfolgreich sein. Die Geschichte bietet eine scharfe Beobachtung der Gesellschaft und ist eine unterhaltsame literarische Entdeckung.

      Leben verboten!2021
      3,9
    • Die Hölle, das war mein Vater Was er nicht alles gewesen sein will, dieser Vater: Fallschirmjäger, Prediger, Sänger, Judolehrer, Profi fußballer, Berater von Charles de Gaulle. Und nicht zuletzt: Geheimagent. André Choulans, der Anfang der 60er-Jahre mit seiner Familie in Lyon lebt, ist kein normaler Vater, er ist ein Aufschneider und Tyrann. Er terrorisiert seinen Sohn Emile, verhängt absurde Strafen und bedrängt ihn mit seinen verqueren politischen Ansichten. Ein ergreifender Roman über eine schreckliche Kindheit, in der sich absurde wie tragikomische Szenen abwechseln – auf dem berührenden Weg eines Sohnes weit weg von einer Familie, die nie eine war.

      Mein fremder Vater2019
      4,1
    • Die Glücklichen

      Roman

      • 306 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Isabell und Georg sind ein glückliches Paar, das oft in die Fenster fremder Wohnungen schaut, während sie nach Hause kommen. Diese abendlichen Spaziergänge machen sie zu Voyeuren, die in gesicherte Existenzen blicken und sich in den hellen Räumen wiedererkennen. Doch mit der Geburt ihres Sohnes wächst nicht nur ihr Glück, sondern auch der Druck und die Verunsicherung. Isabell hat Schwierigkeiten, in ihren Beruf zurückzukehren, während Georg in seiner Redaktion von Gerüchten über einen möglichen Verkauf der Zeitung hört. Ihr Haus wird saniert, ein Kronleuchter schmückt das Treppenhaus, und eine Mieterhöhung trifft sie unerwartet. Plötzlich beginnt ein leiser sozialer Abstieg für die jungen Eltern. Sie fangen an zu zweifeln, zu rechnen und zu vergleichen, was ihre Beziehung belastet. Die vertrauten Orte – Cafés, Läden, Parks – erscheinen ihnen nun unzugänglich. Isabell und Georg treiben sich gegenseitig in die Enge, und das Gefüge ihrer kleinen Familie droht zu zerbrechen. In diesem Debütroman wird das präzise Bild einer nervösen Generation gezeichnet, die unter dem Druck steht, ein Leben ohne Niederlagen zu führen, und die Angst hat, aus ihrem Paradies vertrieben zu werden.

      Die Glücklichen2016
      3,7