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Simone Lucie Ernestine Marie Bertrand Beauvoir

    Eine gebrochene Frau
    Een zachte dood
    Das Blut der anderen
    Die Unzertrennlichen
    Der Lauf der Dinge
    Eine transatlantische Liebe
    • Geboren am 9.1.1908 in Paris, wuchs Simone in bescheidenen Verhältnissen auf, nachdem ihre wohlhabenden Eltern nach dem Ersten Weltkrieg in finanzielle Schwierigkeiten gerieten. Mit fünfeinhalb Jahren besuchte sie das katholische Mädcheninstitut, wo sie als Musterschülerin das Baccalauréat ablegte. Von 1925 bis 1927 studierte sie an verschiedenen Instituten, bevor sie an die Sorbonne wechselte, um Philosophie zu studieren. 1928 erlangte sie die Licence und arbeitete mit Merleau-Ponty und Lévi-Strauss an ihrer Lehramtsausbildung. In ihrem letzten Studienjahr lernte sie Jean-Paul Sartre kennen, mit dem sie eine lebenslange Partnerschaft einging. Zwischen 1932 und 1943 unterrichtete sie in Rouen und Paris, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Gemeinsam mit Sartre engagierte sie sich aktiv in der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung ihrer Zeit. Besonders ab 1970, nach der Gründung des MLF, setzte sie sich für die Frauenbewegung ein, unterzeichnete 1971 das Manifest zur Abtreibung und wurde 1974 Präsidentin der Partei für Frauenrechte, lehnte jedoch die „Légion d'Honneur“ ab. Sie starb am 14.4.1986 im Alter von 78 Jahren und wurde neben Sartre auf dem Friedhof Montparnasse beigesetzt.

      Eine transatlantische Liebe
      4,2
    • Der Lauf der Dinge

      • 636 Seiten
      • 23 Lesestunden

      Die Lebensgefährtin Jean Paul Sartres schildert in diesen Aufzeichnungen ihre Beziehungen und ihre zahlreichen Reisen mit Sartre, die Wandlungen und Wendungen von Sartres Verhältnis zum Kommunismus, ihre Liebesaffären, vor allem ihre Liaison mit dem amerikanischen Romancier Nelson Algren, und ihre Freundschaften und Zerwürfnisse mit berühmten Zeitgenossen wie Camus, Koestler, Giacometti, Merleau-Ponty und Raymond Aron. Ein faszinierendes Zeitdokument über das Leben europäischer Intellektueller des 20. Jahrhunderts.

      Der Lauf der Dinge
      4,2
    • Die Unzertrennlichen

      • 144 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Ein autofiktionaler Roman, leidenschaftlich und tragisch, über die Rebellion junger Frauen: Sylvie (Simone de Beauvoir) und ihre Jugendfreundin Andrée (Zaza) sind unzertrennlich. Gemeinsam kämpfen sie gegen den erstickenden Konformismus einer bürgerlichen Gesellschaft, in der Küsse vor der Ehe und freie Gedanken für Frauen verboten sind. Sylvie bewundert Andrée: Sie scheint so selbstständig – und doch gerät gerade sie immer tiefer in die Falle ihrer ach so tugendhaften Familie. Diese trennt Andrée von dem Jungen, den sie liebt. Sylvie will ihrer Freundin helfen. Aber wie? Als de Beauvoir das Manuskript Sartre zeigte, fand der es zu intim für eine Veröffentlichung. Es blieb in der Schublade. Fast siebzig Jahre später hat de Beauvoirs Adoptivtochter Sylvie Le Bon de Beauvoir diesen kurzen Roman nun freigegeben und ein Vorwort dazu geschrieben. Sie macht damit einen Urtext des frühen Feminismus zugänglich, mehr noch – eine Liebeserklärung de Beauvoirs an Zaza, die so jung starb. Ergänzt wird der Band mit noch nie gesehenen Schwarz-Weiß-Fotos und Briefen der beiden Freundinnen. «Eine unvergessliche Begegnung.» The New York Times

      Die Unzertrennlichen
      4,1
    • Dieser Roman der großen, mit dem «Prix Goncourt» ausgezeichneten französischen Autorin schildert mit dramatischer Spannung die Zeit der Resistance, in der die junge Intelligenz in tragischer Verstrickung das Bewußtsein der Verantwortung für die anderen gewann.

      Das Blut der anderen
      4,0
    • Een zachte dood

      • 111 Seiten
      • 4 Lesestunden

      In Een zachte dood schetst Simone de Beauvoir een volstrekt eerlijkt, niet-sentimenteel portret van haar eigen moeder als de gefrustreerde, heerszuchtige vertegenwoordigster van die typische Franse burgerij, waaraan ze zichzelf dankzij haar schrijverschap heeft weten te ontworstelen. Toch is het - in die oprechtheid - ook een zeer liefdevol portret van een vrouw die haar zeer na stond.

      Een zachte dood
      4,0
    • Eine gebrochene Frau

      • 185 Seiten
      • 7 Lesestunden

      «Ich habe in diesem Buch drei Frauen sprechen lassen, die sich aus ausweglosen Situationen mit Worten zu befreien versuchten: Diese Geschichten haben keine Moral; Lektionen werden nicht erteilt; ich wollte etwas ganz anderes. Man lebt nur ein Leben, aber durch intensives Mit-Erleben, Nach-Erleben gelingt es einem manchmal, in die Haut eines anderen zu schlüpfen. Ich wollte meine Leser an den Erfahrungen teilnehmen lassen, die ich auf diese Weise gemacht habe. Ich fühle mich mit allen Frauen verbunden, die ihr Leben auf sich nehmen und für ein glückliches Leben kämpfen.»

      Eine gebrochene Frau
      3,9
    • Ménage à trois im Paris der 30er Jahre.Das schillernde Milieu der Pariser Bohème. Die Schriftstellerin Françoise, eine der schönsten Frauengestalten der französischen Literaturszene, und der Schauspieler und Regisseur Pierre, durch Liebe und geistige Interessen eng verbunden, billigen sich die äußerste Freiheit zu. Diese wird plötzlich zur Bedrohung, als eine reizvolle Unbekannte aus der Provinz in ihre Kreise eindringt.

      Sie kam und blieb
      3,9