So wurde noch nie über die russische Gesellschaft geschrieben Nach der Oktoberrevolution ziehen Jakow und Marussja mit ihrer kleinen Familie nach Moskau. Während Marussja der neuen Regierung vertraut, erkennt Jakow bald die Missstände und spricht sie offen an. Unter Stalin wird er nach Sibirien verbannt. Seine Frau lässt sich scheiden, auch der Sohn wendet sich von ihm ab, und seine Enkelin Nora sieht er nur einmal als Kind. Sie, die ein bewegtes Leben führen wird – Bühnenbildnerin, alleinerziehend, georgischer Geliebter – lernt ihren Großvater erst aus seinen Liebesbriefen an die Großmutter kennen. Angeregt durch den Briefwechsel ihrer Großeltern erzählt Ljudmila Ulitzkaja die Geschichte Russlands im 20. Jahrhundert aus unmittelbarer Nähe.
Sophie Benech Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)




Gut zwanzig Jahre sind vergangen seit dem Zusammenbruch des Sowjetimperiums, die Russen entdeckten die Welt, und die Welt entdeckte die Russen. Inzwischen aber gilt Stalin wieder als großer Staatsmann, die sozialistische Vergangenheit wird immer öfter, vor allem von jungen Menschen, nostalgisch verklärt. Russland, so Swetlana Alexijewitsch, lebt in einer Zeit des »Second-hand«, der gebrauchten Ideen und Worte. Die Reporterin befragt Menschen, die sich von der Geschichte überrollt, gedemütigt, betrogen fühlen. Sie spricht mit Frauen, die in der Roten Armee gekämpft haben, mit Soldaten, Gulag-Häftlingen, Stalinisten. »Historiker sehen nur die Fakten, die Gefühle bleiben draußen …, ich aber sehe die Welt mit den Augen der Menschforscherin.« Wer das Russland von heute verstehen will, muss dieses Buch lesen. Swetlana Alexijewitsch formt aus den erschütternden Erfahrungen von Menschen, die zwischen Neuanfang und Nostalgie schwanken, den Lebensroman einer noch nicht vergangenen Epoche.
Petrograd An 1919
- 189 Seiten
- 7 Lesestunden
En pleine guerre civile, dans une ville dévastée par la famine où l'herbe pousse dans les rues et où l'on nourrit les animaux du zoo avec les cadavres des condamnés à mort, une femme de lettres surnommée "la Madone décadente", qui tenait avant la révolution un salon célèbre dans les milieux intellectuels, note au jour le jour ses impressions et des détails hallucinants de la vie quotidienne des habitants de Petrograd en l'an 1919 Cette suite de tableaux et de scènes, si terribles que les contemporains de l'auteur, à l'époque, n'ont pas voulu croire à leur réalité, viennent compléter les descriptions et les souvenirs sur cette période de deux autres grands écrivains, Bounine dans Jours Maudits, et Isaac Babel dans des textes réunis sous le titre Chroniques de l'an 18 Le texte est suivi d'une Lettre aux écrivains du monde anonyme, publiée en 1927 dans la presse russe de l'émigration, qui essayait d'attirer l'attention de l'Occident sur la tragédie de l'intelligentsia en Union soviétique.
Les romans préférés de Barbara Cartland - 1216: Le Fils du cheik
- 190 Seiten
- 7 Lesestunden