Die Hohen Tauern in historischen Fotografien
- 176 Seiten
- 7 Lesestunden






Der Autor legt ein interdisziplinäres Einleitungswerk vor, das die von der Historiografie traditionell als Geschichte des Balkans und als Geschichte des Nahen Ostens getrennt dargestellten Räume wiedervereinigt. In 17 Kapiteln spannt der Autor einen weiten Bogen von der Jungsteinzeit bis in die Gegenwart. Im Alten Mesopotamien wurden bereits vor vielen Jahrtausenden Grundlagen gelegt, auf denen später Europa errichtet werden sollte. Die angesprochenen Themenfelder umfassen u. a. sowohl Politik, Wirtschaft, Demografie, Migration, Religion und Technik als auch historisch-anthropologische Fragestellungen, wie etwa Körperbewusstsein und Geschlechterbeziehungen.
Wenn man mit Freundinnen und Freunden unterwegs und die Stimmung gut ist, kann es bekanntlich sehr leicht geschehen, dass man die Kontrolle über die Zeit verliert. Das dabei entstehende Problem ist zumeist nicht, dass man sich eigentlich bereits im Bett befinden müsste, um sich für die Firma fit zu machen; nein! Sperrstunde ist, und es geht vielmehr um das abschließende Achterl. Um ein oder zwei Uhr morgens ist dies gar nicht mehr so einfach. Wo man zu dieser späten bzw. sehr frühen Stunde in Graz noch gastlich aufgenommen wird, verraten die Autoren u. a. in diesem Buch. Sie führen durch 40 ausgewählte Grazer Beisln, jene gastlichen Stätten, denen Interieur, Wirtin/Wirt und das meist bunt gemischte Publikum ein unverwechselbares Ambiente verleihen. Neben Geschichtlichem, genauer Standortangabe und den Öffnungszeiten finden sich natürlich viele heiße Tipps für Freunde kulinarischer Köstlichkeiten. Texte bekannter österreichischer Literaten und Vorschläge für „die-Nacht-durch“ runden das Werk ab. Dr. Karl Kaser, Historiker, und Dr. Michaela Wolf, Übersetzungswissenschaftlerin, beide beruflich und privat seit Jahren dem Thema Kultur verbunden und Beobachter der Grazer Beisl-Szene.
Noch nie war die EU seit ihrem Bestehen dermaßen massiven Veränderungsprozessen ausgesetzt wie jetzt. Sie steht unmittelbar nach der erfolgreichen Erweiterung um 10 Länder und gleichzeitig im historischen Zentrum der Diskussion um eine Verfassung. Auf beide brisanten Themen geht dieses Buch ein. Das Konzept des europäischen Nationalstaates hat sich überlebt. An seine Stelle soll ein europäisches Gemeinwesen treten, in dem europäisch gedacht, demokratisch gehandelt und gerecht verteilt wird. Davon ist die EU in ihrer derzeitigen Verfasstheit weit entfernt. Es braucht Visionen: Visionen von einem Europa, das vom nationalstaatlichen Denken befreit ist, von einem europäischen Gemeinwesen, das sich im Prozess der Globalisierung stark positioniert. Vorliegender Sammelband - mit Beiträgen von Moritz Csaky, Bernd Christian Funk, Monika Mokre, Gabriele Michalitsch, Stefan Schulmeister, Johannes Voggenhuber und anderen - nähert sich der „Vision Europa“ aus drei Blickwinkeln: jenem von Kultur und Gesellschaft, jenem der Ökonomie und schließlich jenem des Staates. „Vision Europa“ ist - nach den Publikationen „Streiten um Demokratie“ und „Zur Rolle des Staates“ - der dritte Band, der in Zusammenarbeit mit der Grünen Bildungswerkstatt entstand.
Realia and Utopia in the Balkans and South Caucasus
Focusing on the regression of gender equality in the Balkans and South Caucasus, the book challenges the notion of continuous male dominance by presenting a nuanced perspective. It contrasts traditional gender relations with evolving concepts of femininity and masculinity influenced by digital media. The narrative culminates in the depiction of two contrasting archetypes: the solitary, authoritative Marlboro Man and a new, empowered femininity. This work serves as a valuable resource for researchers in anthropology, sociology, and gender studies, addressing pressing feminist issues.