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Franz Uhle-Wettler

    Erich Ludendorff
    Kreta und Arnheim
    Alfred von Tirpitz in seiner Zeit
    • Alfred von Tirpitz in seiner Zeit

      • 499 Seiten
      • 18 Lesestunden

      General Franz Uhle-Wettler hat in seiner Biographie Alfred von Tirpitz nicht nur den Flottenbauer des Wilhelminischen Reiches porträtiert, sondern auch die Ursachen der deutsch-englischen Spannungen untersucht, die schließlich zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges führten. Alfred von Tirpitz (1849–1930) gilt als „der Schöpfer der deutschen Hochseeflotte“ und war ein Meister der Öffentlichkeitsarbeit, der Begeisterung in der Bevölkerung weckte. Dennoch wird seine Flottenpolitik als fatal für das Reich betrachtet, da sie zur außenpolitischen Isolation und zur Feindschaft mit England führte. Diese Sichtweise wird von führenden Geschichtsforschern vertreten, doch Uhle-Wettler widerspricht dieser Auffassung mit fundierten Argumenten und Fakten. Die Biographie beleuchtet auch, dass Tirpitz oft als einer der Hauptverantwortlichen für die deutsche Niederlage im Ersten Weltkrieg angesehen wird, zusammen mit Generalstabschef Alfred Graf von Schlieffen. Uhle-Wettlers Analyse zeigt, dass diese Vorwürfe schwer zu rechtfertigen sind. Besonders aufschlussreich sind die Ausführungen zur Außenpolitik, die die verbreitete Meinung herausfordern, dass Kaiser Wilhelm II. und seine Flottenpolitik die Engländer in eine feindliche Haltung gegen das Reich trieben.

      Alfred von Tirpitz in seiner Zeit
    • Kreta und Arnheim

      • 287 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Ein Brite und ein Deutscher, beide Militärhistoriker, analysieren die bedeutendsten Luftlandeoperationen der Geschichte auf eine erfrischend undogmatische Weise, was zu überraschenden Ergebnissen führt. Die Kombination der britischen und deutschen Perspektiven macht den Vergleich besonders spannend. Die Studie zur Schlacht von Arnheim im Herbst 1944 des britischen Historikers Arnold Harvey ist die aktuellste anglo-amerikanische Analyse zu diesem Thema. Arnheim war die größte und ambitionierteste Luftlandeoperation des Zweiten Weltkriegs. Taktisch gesehen war es ein Sieg der Alliierten, die tief in die deutsche Verteidigung eindringen konnten, doch strategisch endete die Operation für sie als Niederlage. Trotz der Überlegenheit der Deutschen und des Mutes der britischen Soldaten konnte kein Sieg errungen werden. Eine weitere bedeutende Luftlandeoperation war die Schlacht um Kreta 1941, die von Generalleutnant a. D. Franz Uhle-Wettler aus deutscher Sicht beleuchtet wird. Er verdeutlicht, warum der Vergleich dieser beiden Schlachten nach wie vor relevant ist. Uhle-Wettler betrachtet nicht nur die militärischen Ereignisse, sondern hinterfragt auch die Ursachen der deutschen Siege und was allgemein als Grundlage militärischer Erfolge angesehen werden kann.

      Kreta und Arnheim
    • Erich Ludendorff

      Soldat – Feldherr – Revolutionär - 3., vollständig überarbeitete Auflage

      • 512 Seiten
      • 18 Lesestunden

      Erich Ludendorff (1865–1937) begann den Ersten Weltkrieg als einer der jüngsten deutschen Generäle, ohne bedeutende Verbindungen oder eine einflussreiche Herkunft. Nur zwei Jahre später wurde er jedoch zu einer Schlüsselfigur im deutschen Kaiserreich. Während Ludendorffs Rolle in Deutschland heute negativ bewertet wird, wird er international als bedeutender Heerführer anerkannt. Trotz seiner Bemühungen konnte er die Niederlage 1918 nicht abwenden und wurde kurz vor Kriegsende entlassen. 1923 versuchte er zusammen mit Hitler einen Putsch, wurde jedoch später zu einem Kritiker des Nationalsozialismus. Der Autor präsentiert die dritte, überarbeitete Auflage dieser umstrittenen Biografie, die Ludendorffs weltanschauliches Denken umfassender behandelt als frühere Ausgaben. Diese aktuelle Biografie ist die einzige lieferbare und bietet eine erweiterte Perspektive auf Ludendorffs Leben und Wirken. Dr. Franz Uhle-Wettler, der als Kommandeur einer Panzerdivision und an der NATO-Verteidigungsakademie in Rom tätig war, hat sich als Autor militärhistorischer Biografien einen Namen gemacht und ist Verfasser des Standardwerks „Höhe- und Wendepunkte deutscher Militärgeschichte“ (Ares 2006).

      Erich Ludendorff