Sheila Hetis Geschichten präsentieren skurrile Figuren wie eine Frau im Schuh, einen unglücklich verliebten Klempner, einen jüdischen Riesen und einen Jungen, der in eine Schimpansin verliebt ist. Diese modernen Stadtfabeln wirken zunächst unschuldig, vermitteln jedoch tiefes Wissen über Liebe, Leben und Einsamkeit.
Sheila Heti Bücher
Sheila Heti ist für ihre unverwechselbare literarische Stimme bekannt, die sich mit dem komplexen Geflecht menschlicher Beziehungen und existenzieller Rätsel befasst. Ihre Werke zeichnen sich durch einen introspektiven und philosophischen Ton aus, der die Leser zu tiefen Reflexionen über die Komplexität des Lebens einlädt. Als Interviewredakteurin hat sich Heti einen Namen für ihre langen, prägnanten Dialoge gemacht, die das Wesen ihrer Gesprächspartner ergründen. Ihr Schreiben wird für seine Originalität und seine Fähigkeit, tiefgreifende emotionale und intellektuelle Reaktionen hervorzurufen, gefeiert.







Ein Buch über eine der wichtigsten Fragen im Leben von Frauen und Männern. Was wird gewonnen und was geht verloren, wenn eine Frau sich entschließt, ein Kind zu bekommen? In ihren späten 30ern, als die Freundinnen sich fragen, wann sie endlich Mutter werden, fragt Heti sich, ob sie es überhaupt werden will. Mal hierhin, mal dorthin gezogen von ihren Mitmenschen, ihrem Partner und der von ihr empfundenen Verpflichtung gegenüber ihren jüdischen Vorfahren, versucht sie eine weise und moralische Entscheidung zu treffen. «Mutterschaft» ist mutig, tief empfunden und bereichert jede Debatte über Weiblichkeit, Elternschaft und unseren Lebenssinn. Für alle, die überlegen, ein Kind zu bekommen, die schon eins haben, die keines wollten und die nicht wissen, was sie wollen. Die New York Times listete die Autorin unter den 15 bedeutsamsten Frauen, die bestimmen, wie wir im 21. Jahrhundert Literatur lesen und schreiben werden. So berührend wie einfallsreich, so humorvoll wie klug, zeigt «Mutterschaft», warum die Autorin diesen Platz verdient hat.
Nach Wie sollten wir sein? und Mutterschaft ein neues Werk von der Vordenkerin einer neuen Weiblichkeit. Wie alle Bücher von Sheila Heti oszilliert auch dieses zwischen den Genres. Reine Farbe ist philosophisches Traktat, modernes Märchen und die realistische Erzählung einer Freundschaft zwischen zwei jungen Frauen in schwierigen Zeiten. Die Prämisse: Gott schuf die Welt in sechs Tagen, betrachtet sie seit nunmehr 4,5 Milliarden Jahren mit dem Pinsel in der Hand und überlegt, ob es nicht klüger wäre, eine neue, bessere Version anzugehen. Mira ist aber in dieser ersten Welt zu Hause. Sie teilt die Menschen in Vogel-, Fisch- und Bärenwesen; sie selbst ist ein Vogel (flüchtig, scheu), ihre Freundin Annie ein Fisch (sozial, engagiert, ein Schwarmtier). Miras Vater wiederum, der einen starken Einfluss auf sie ausübt, ist ein (machtvoll emotionaler) Bär. Und sein Tod für sie kaum zu verwinden. Ein modernes Märchen über die Macht der Liebe und das Ende der Welt. Von einer der eigensinnigsten und überraschendsten Schriftstellerinnen unserer Tage. «Einzigartig. Dieses Buch erzählt uns etwas Neues über die schwierigen Zeiten, in denen wir leben.» Anne Enright «Sheila Heti beschreitet völlig neue Wege.» Rachel Cusk «Ein beglückendes Buch, das mich zum Schreiben inspiriert hat.» Sally Rooney über Wie sollten wir sein?
Wie sollten wir sein?
Ein Roman aus dem Leben
Sheila lebt in Toronto: Frisch geschieden und künstlerisch blockiert von der Arbeit an einem Theaterstück, steckt sie mitten in der Lebenskrise. Alle anderen scheinen zu wissen, wie das geht: authentisch leben. Nur sie weiß es nicht. Sheila beginnt, die Gespräche mit ihrer Freundin Margaux auf Band aufzuzeichnen. Auch ihr dominanter Lover Israel und die Reise von Toronto nach Miami und New York sollen helfen, ihre Fragen an das Leben zu beantworten. Als es zum Streit zwischen den Freundinnen kommt, fühlt sich Sheila verloren wie nie … Modern, wild und erfrischend weiblich.
A Garden of Creatures
- 40 Seiten
- 2 Lesestunden
The book explores the intricate dynamics of a specific location, revealing its cultural significance and historical context. It delves into the lives of its inhabitants, showcasing their struggles, triumphs, and the unique traditions that shape their identity. Through vivid storytelling and rich detail, the narrative uncovers the impact of external forces on the community, highlighting themes of resilience and belonging. The author's insightful perspective invites readers to connect deeply with the place and its people.
Der Held und Ich-Erzähler dieses ach so bekannten und immer wieder neuen Abenteuers der Liebe ist Mitte Zwanzig und verliebt sich auf den ersten Blick unsterblich in Chloe, eine junge und attraktive Graphikdesignerin, die auf dem Flug von Paris nach London neben ihm saß. Was so zufällig, so normal und gewöhnlich und doch vom Schicksal vorherbestimmt in der Luft beginnt, ist der Anfang einer Liebesgeschichte mit allen Aufregungen und Verwirrungen, die zwei Menschen, die einander entdecken, erleben können. Der Leser beobachtet amüsiert, wie die analytische Rationalität des Erzählers dem romantischen Überschwang der Ereignisse von Anfang entgegenläuft. Der Roman ist eine ausgelassene, selbstironische Übung in Sachen Sprache und Liebe - geistreich, heiter und leider endet sie so wie die allermeisten Liebesgeschichten.
Women in Clothes
- 515 Seiten
- 19 Lesestunden
"An exploration of the questions we ask ourselves while getting dressed every day, and the answers from more than six hundred women"--From back cover.
The Best American Nonrequired Reading 2018
- 297 Seiten
- 11 Lesestunden
BANR 2016 A wealth of strong material makes The Best American Nonrequired Reading 2016 valuable reading.- PopMatters What they have given us is a gift.... One wonders how the world might be different if works in Best American Nonrequired Reading were indeed required. - USA Today BANR 2015 [T]his eclectic collection soars more often than it sags...the stories that truly stick are those that are slightly unnerving and offbeat, of which there are many. - USA Today
Ticknor
- 128 Seiten
- 5 Lesestunden
The story follows George Ticknor, an aging bachelor burdened by guilt and insecurity, as he reluctantly heads to a dinner party hosted by his successful childhood friend, Prescott. With a pie in hand, Ticknor grapples with his feelings of resentment and the complexities of their one-sided friendship. Drawing inspiration from the real-life relationship between historian William Hickling Prescott and his biographer, the narrative offers a witty and fantastical exploration of the dynamics between the two men.


