Bookbot

Johann Amos Comenius

    Pansophische Schriften
    Philosophische Bibliothek - 484: Der Weg des Lichtes
    • Das pansophische Denken des Comenius (1592–1670) ist von der Überzeugung geprägt, dass die Wirklichkeit sich von der grundlegenden Ebene reinen geistigen Seins über zahlreiche Vermittlungsstufen bis zur erfahrbaren Realität erstreckt. Nicht nur zwischen einzelnen gleichrangigen Seienden, die im Rahmen dieser Ordnung miteinander verknüpft sind, auch und vor allem zwischen den unterschiedlichen Bereichen herrscht schon allein deshalb eine umfassende Parallelität bzw. »Panharmonie«, weil das Niedere jeweils im Höheren gründet und dessen Gesetzmäßigkeiten widerspiegelt.

      Philosophische Bibliothek - 484: Der Weg des Lichtes
    • Pansophische Schriften

      • 367 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Johann Amos Comenius (1592-1670) gilt mit seinen diversen Schriften zu erzieherischen Fragen wie etwa Didactica magna, Pampaedia und Orbis pictus zu Recht als eine der großen Gründerfiguren der neuzeitlichen Pädagogik und Didaktik. Doch lässt er sich keineswegs auf diesen Bereich einengen: Sein persönliches Hauptinteresse erstreckte sich in erster Linie auf theologische und philosophische Probleme. Um so begrüßenswerter ist der Umstand, dass sich Scherbaums Edition dreier philosophischer Schriften dieses Autors annimmt: Prima philosophia (ca. 1630), Janua rerum sive Totius pansophiae seminarium (1634-35) und Pansophiae Christianae liber III (1639-40) werden im lateinischen Original und deutscher Erstübersetzung wiedergegeben. Diese Texte liefern wichtige Beiträge, um bestimmte Schwierigkeiten innerhalb der Comenianischen Philosophie befriedigend erklären zu können.

      Pansophische Schriften