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Ernst Wichert

    Ernst Alexander August George Wichert (* 11. März 1831 in Insterburg, Ostpreußen; † 21. Januar 1902 in Berlin) war ein deutscher Schriftsteller und Jurist.

    Erzählungen. Der Hauptmann von Kapernaum. Der brennende Dornbusch. Advent der Toten & andere Geschichten.
    Der Bürgermeister von Thorn
    Litauische Geschichten
    Litauische Geschichten: Ansas und Grita + Die Schwestern + Ewe + Der Schaktarp
    Der Große Kurfürst in Preußen
    Der Bürgermeister von Thorn
    • Ernst Wichert (1831-1902) war ein deutscher Schriftsteller und Jurist, der in seinen "Litauischen Geschichten" die deutsche Heimatkunst Ostpreußens eindrucksvoll verkörperte. Sein Werk spiegelt die Schönheit und den Charakter seiner Heimat wider, geprägt von romantischen Wäldern, idyllischen Seen und der Ostsee. Wicherts Denken und Fühlen waren tief in dieser Region verwurzelt.

      Litauische Geschichten: Ansas und Grita + Die Schwestern + Ewe + Der Schaktarp
    • Ernst Wichert: Litauische Geschichten Erstdruck zwischen 1881 und 1896 bei Carl Reißner, Leipzig in vier Büchern. »Für tot erklärt« erschien bereits 1867 bei Reclam, Leipzig. »Nur ein Jude« erschien ab 1921 unter dem geänderten Titel »Der Wilddieb« bei Lutz, Stuttgart. Die Jahreszahl bei der jeweiligen Erzählung gibt das Entstehungsjahr an. Inhaltsverzeichnis Litauische Geschichten Ansas und Grita Ewe Der Schaktarp Endrik Kraupatis Mutter und Tochter Für tot erklärt Nur ein Jude Das Grundstück Die Schwestern Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2018. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Tivadar Kosztka Csontvary, Alter Fischer, 1902. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.

      Litauische Geschichten
    • Das einfache Leben

      Ein Roman vom Rückzug zu sich selbst

      • 282 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Unmittelbar nach seiner Entlassung aus dem Konzentrationslager Buchenwald verfasst Ernst Wiechert die Geschichte des Korvettenkapitäns Thomas von Orla, der sich während des Matrosenaufstandes 1918 weigert, auf seine Untergebenen zu schießen. Stattdessen springt er ins Meer und zieht sich in die Einsamkeit Ostpreußens zurück, was den Weg zur Inneren Emigration symbolisiert, den auch Wiechert selbst einschlägt. Der Roman erschien erstmals 1939 und wurde 2021 neu herausgegeben. Der Text dieser Ausgabe wurde behutsam an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst, und die Umschlaggestaltung verwendet ein Bild von Lev Lagorio. Ernst Wiechert wurde 1887 in Kleinort in Masuren geboren. Nach dem Studium in Königsberg arbeitete er dort als Studienrat und heiratete 1912. Er meldete sich 1914 freiwillig zum Kriegsdienst, wurde mehrfach verwundet und mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. In den Kriegsjahren entstanden seine ersten Erzählungen. Nach dem Selbstmord seiner Frau zog er 1930 nach Berlin, heiratete erneut und gab 1933 den Lehrerberuf auf, um als freier Schriftsteller in Bayern zu leben. Aufgrund von Repressionen der Nationalsozialisten wurde er 1938 verhaftet, kam aber nach internationalen Protesten frei. Er wählte den Weg der Inneren Emigration und blieb in Deutschland, bevor er nach dem Krieg in die Schweiz ging. Wiechert starb am 24. August 1950 und zählt zu den meistgelesenen Autoren seiner Zeit.

      Das einfache Leben
    • Die Magd des Jürgen Doskocil

      Roman

      • 184 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Der Fährmann Jürgen Doskocil lebt einsam und von der Gemeinschaft ausgegrenzt in einem Dorf im Memelland. Aufgrund seiner großen, hässlichen Gestalt und dem unehelichen Kind, das seine erste, verstorbene Frau von einem anderen gebar, wird er verspottet und von den Dorfkindern ausgelacht. Ein amerikanischer Wanderprediger der Mormonen zieht die Menschen der Dörfer in seinen Bann. Sie suchen ihn auf, um seine Predigten zu hören und mit ihm in die „Goldene Stadt“ zu wandern. Darunter auch der Kätner Grotjohann mit seiner Tochter Marte, die auf dem Weg zu Mormonenprediger MacLean auf Doskocil treffen. Marte sieht in Doskocil einen liebenswürdigen Mann und entschließt sich, bei ihm zu bleiben. MacLean versucht, die Abtrünnige mit unchristlichen Mitteln zurück zum Glauben zu zwingen, und verflucht das Lebensglück der beiden Liebenden. Auch die anderen Dorfbewohner, beeinflusst von ihrem Prediger, erschweren ihnen das Leben. Doch der Bund zwischen Doskocil und Marte ist stark und durch ihren gemeinsamen, unerlässlichen Kampf für das Gute schaffen sie es, den Dorfbewohnern die Augen zu öffnen. Mit zärtlichen Worten und eindrucksvollen Metaphern beschreibt Ernst Wiechert die wunderschöne Natur und die Menschen seiner Heimat Ostpreußen und lässt gleichzeitig seinen Glauben an das Gute im Menschen durchblicken. Ein Buch voller Liebe, Schmerz und Menschlichkeit.

      Die Magd des Jürgen Doskocil