Die Geschichten in dieser Anthologie polnischer Phantastik wurden von Julian Tuwim, einem Dichter, der 1953 verstarb, zusammengestellt. Diese historische Sammlung zeigt das Bild des Phantastischen, das polnische Schriftsteller seit den Anfängen ihrer Prosaliteratur entworfen haben. Der Band umfasst Erzählungen vom späten neunzehnten bis zu den frühen zwanzigsten Jahrhunderten, darunter rein phantastisch-unheimliche Geschichten, Schelmengeschichten sowie frühe Beispiele von Science-Fiction. Die Titelgeschichte von Antoni Lange verbindet indische Mystik mit einem Thema, das Fitz-James O'Brien in seine Literatur eingeführt hat – die Welt im Kleinen. Sygurd Wísniowskis „Der Unsichtbare“ (1881) behandelt das Thema Unsichtbarkeit auf tragisch-romantische Weise, sechzehn Jahre vor H.G. Wells' berühmter Erzählung. Zudem finden sich Geschichten über geheimnisvolle Kräfte, Hexenwesen und Zauberei, die oft fatale Folgen für ihre Protagonisten haben. Zu den enthaltenen Erzählungen gehören Werke von Józef Bohdan Dziekoński, Ludwik Niemojowski, Włodzimierz Zagórski, Wladysław Łozinski, Bolesław Prus und Stefan Grabiński, die alle in deutscher Übersetzung präsentiert werden.
Włodzimierz Zagórski Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)
