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Egbert F. Eschenbacher

    Harley-Davidson in Österreich
    Harley-Davidson Mythos in Deutschland
    • Harley-Davidson Mythos in Deutschland

      Kult und Leidenschaft seit neun Jahrzehnten

      • 175 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Ein Muss für alle Harley-Liebhaber Attraktives und seltenes Bild- und ProspektmaterialUngewöhnlicher Harley-Geschichtsband mit nostalgischer WerbungFaszinierender Geschenkband für Harley-Fans jetzt zum SonderpreisHarley-Davidson existiert als Firma über 100 Jahre. Die Idee von vier arbeitsamen Freunden, sich den Traum von der eigenen Firma zu verwirklichen, ist geglückt. Eine amerikanische Erfolgs-Story mit Höhen und Tiefen wurde daraus und viele Motorrad-Freunde sind ins Harley-Lager gewechselt. In Deutschland reicht die Geschichte der Factory nur bis in die zwanziger Jahre zurück. Ein kurzer Zeitraum zwischen den beiden Weltkriegen sollte genügen, dauerhafte Spuren an „frühem Harley-Leben“ in Deutschland zurückzulassen. Die Machtergreifung der Nazis führte zum totalen Verkaufs-Stillstand. Erst als wieder Frieden einkehrte, sollten auch die Freunde der Marke wieder bedient werden. Und gerade die Harleys, die im Krieg gegen Deutschland eingesetzt wurden, waren die Garanten für das Weiterleben von Harley-Davidson in unserem Land. Leider hielt diese Phase nicht lange an und nur die Firma Georg Such in Hamburg kümmerte sich um die Belange der Marke. Im Jahre 1970 ergriff Hugo Eysel die Chance, Harley-Davidson neuen Glanz zu verschaffen. Er war als Alleinimporteur tätig und arbeitete hart für seine Ziele. Im Jahre 1976 dann beginnt die dritte Phase der offiziellen Importe. Harley-Davidson eröffnete seine erste Niederlassung in Deutschland. Seit nunmehr 34 Jahren ist man für die Freunde der Marke da. Dieses Buch versucht ein paar Begebenheiten zu beschreiben. Wir präsentieren vor allem faszinierende Fotos der Motorräder mit ihren Besitzern, Prospekte und Zeitschriftenartikel. Tauchen Sie ein in neun Jahrzehnte Kult und Leidenschaft - erleben Sie den „Harley-Davidson Mythos in Deutschland“!

      Harley-Davidson Mythos in Deutschland
    • Die Motorräder von Harley-Davidson waren 20 Jahre nach ihrer Einführung 1903 kein Geheimtipp mehr. Ein Besuch von Arthur Davidson in Europa im Jahr zuvor führte zu wichtigen Kontakten, auch nach Österreich. 1923 wurde die „Generalvertretung der Harley-Davidson Motor Co.“ in Wien gegründet. L. L. Katay kümmerte sich in seiner Werkstatt um die Kunden. Die Marke etablierte sich schnell in Österreich, da die robusten Motorräder besonders auf schlechten Straßen gefragt waren. Journalisten und Werbeleute lobten die Marke, und Wien führte den Umsatz beim Verkauf an. Die Kennzeichen mit „A“ sind in Bilddokumenten stark vertreten und zeigen den Lebensstil der österreichischen Harley-Gemeinde. Bald wurde der „Harley-Davidson Club Österreich“ gegründet, und das Clubleben blühte auf. Im Vergleich dazu begannen die Händler in Deutschland erst 1925 mit dem offiziellen Handel, was Österreich einen Wettbewerbsvorteil verschaffte. Es gab süddeutsche Interessenten, die ihre Maschinen in Wien kauften. Nach dem Ersten Weltkrieg waren bereits viele Harley-Davidsons in Österreich, doch es fehlte an offiziellen Werkstätten. Rupert Karner, ein Meisterfahrer, legte in den frühen 20er Jahren mit den Sportversionen der Marke den Grundstein für seine erfolgreiche Karriere und erzielte mehrere Siege für Harley-Davidson.

      Harley-Davidson in Österreich