In "Die Verfassung der Freiheit" formuliert F. A. von Hayek zentrale Prinzipien einer freiheitlichen Sozialphilosophie neu. Das Werk behandelt die Entstehung rechtsstaatlicher Grundsätze, deren Bedeutung für persönliche Freiheit und die Gefahren des Wohlfahrtsstaates, illustriert durch Beispiele aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen.
Friedrich Hayek Bücher
Friedrich August von Hayek war ein österreichischer und britischer Ökonom und Philosoph, der für seine Verteidigung des klassischen Liberalismus und des freien Marktkapitalismus gegen sozialistisches und kollektivistisches Denken bekannt ist. Er gilt als einer der bedeutendsten Ökonomen und politischen Philosophen des 20. Jahrhunderts. Seine Erklärung, wie sich ändernde Preise Signale kommunizieren, die es Individuen ermöglichen, ihre Pläne zu koordinieren, wird weithin als bedeutender Erfolg in der Wirtschaftswissenschaft angesehen. Hayek befasste sich auch mit Rechtsprechung, Neurowissenschaften und der Ideengeschichte und betonte die Kraft individueller Freiheit und Marktmechanismen bei der Organisation der Gesellschaft.







Dieses Brevier enthält die Kernideen aus Hayeks ökonomischem und sozialphilosophischem Werk. Im Mittelpunkt steht seine bekannte Theorie der spontanen Ordnung mit den Elementen Freiheit, Eigentum und „Wettbewerb als Entwicklungsverfahren“. Von dieser Theorie her wird dann gezeigt, dass die Zwangsordnung von Sozialismus und Wohlfahrtsstaat evolutorisch keine Chancen haben, wenn die Höhe der modernen Zivilisation erhalten bleiben soll.
„Wenn alte Wahrheiten ihren Einfluß auf das Denken der Menschen behalten sollen, müssen sie von Zeit zu Zeit in der Sprache und den Begriffen der nachfolgenden Generationen neu formuliert werden.“ (Hayek). Dies unternimmt F. A. von Hayek in der Verfassung der Freiheit, die nunmehr in 4. Auflage als Band B 3 der deutschen Ausgabe des Hayekschen Werks ( Gesammelte Schriften) erscheint. Dieses wohl bedeutendste Werk des Nobelpreisträgers bietet im ersten Teil eine umfassende systematische Darstellung der wesentlichen Prinzipien einer freiheitlichen Sozialphilosophie - der Grundlage für die Entwicklung der europäischen Zivilisation in den letzten Jahrhunderten. Der zweite Teil befaßt sich mit der Entstehung der rechtsstaatlichen Grundsätze - der rule of law - und ihrer Bedeutung für die Sicherung der persönlichen Freiheit. Im dritten Teil zeigt Hayek, wie mit dem Aufkommen des Wohlfahrtsstaates wichtige rechtsstaatliche Prinzipien verletzt werden und damit die persönliche Freiheit zerstört zu werden droht. Dies verdeutlicht er anhand aufschlußreicher Beispiele aus den Bereichen Gewerkschaften und Beschäftigung, soziale Sicherheit, Besteuerung und Umverteilung, Landwirtschaft und Naturschätze, Erziehung und Forschung.
Das Kultbuch des renommierten Nationalökonomen und intellektuellen Gegenspielers von John Maynard Keynes. 'Selten schafft es einmal ein Ökonom, mit einem Buch das breite Publikum aufzurütteln. Eine große Ausnahme bildet ›Der Weg zur Knechtschaft‹, jenes legendäre Buch des späteren Nobelpreisträgers Friedrich A. v. Hayek […]. Ein Jahr vor Kriegsende popularisierte Hayek damit im Londoner Exil seine in den zwanziger und dreißiger Jahren gewonnenen Überzeugungen, vor allem die These, dass jeder Planwirtschaft eine Tendenz zum Totalitarismus innewohnt und dass es keinen Mittelweg zwischen Sozialismus und Marktwirtschaft geben kann. ›Der Weg zur Knechtschaft‹ hat zentrale Bedeutung für jene Ideen, die man heute, leicht missverständlich, als ›Neoliberalismus‹ bezeichnet; die Überzeugung, dass ökonomische Probleme am besten über freie Märkte gelöst werden sollen und der Anteil des Staates zurückgeführt werden sollte. Einprägsam besonders Hayeks Begründung, warum Planwirtschaft und Demokratie nicht zusammenpassen.'
Wiedereröffnung des Lindener Bergfriedhofs in Hannover - darunter verstehen bodenständige Bürger Anderes als zwielichtige Zeitgenossen. Das Tauwetter gibt auf besagtem Friedhof eine Leiche frei, und das Rätselraten ist groß. Unheimliche Kreuze tauchen auf dem Friedhof auf, und hinter vorgehaltener Hand wird von schwarzen Messen getuschelt. Der pensionierte Pastor Sauerbier und sein Freund Lindemann drohen bei ihren Erkundungen in einem Dickicht aus Lügen und Intrigen zu versinken. Geht es um mehr als gestörte Totenruhe? Sind größere Geldbeträge im Spiel? Und ist da womöglich ein Schatz aus den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs vergraben?
Die dritte Republik
- 399 Seiten
- 14 Lesestunden
Welchen Beitrag haben Privateigentum, Marktwirtschaft und Wettbewerb zum Aufstieg der westlichen Zivilisation geleistet? An welchen Irrtümern ist der Sozialismus gescheitert? Wie können individuelle Freiheit und Wohlstand in der Demokratie gesichert werden? Diese und andere Fragen hat der Nobelpreisträger Friedrich August von Hayek (1899–1992) in seinem Werk gestellt und damit nicht zuletzt Spuren in der Realpolitik von Margaret Thatcher bis Václav Klaus hinterlassen. Der vorliegende Band stellt den Lebensweg dieses wohl einflussreichsten Liberalen des 20. Jahrhunderts dar und gibt einen Überblick zu zentralen Themen seines Denkens wie Markt und Wissen, Freiheit und Zwang, kulturelle Evolution und spontane Ordnung, Gerechtigkeit und soziale Gerechtigkeit, Recht und Gesetz sowie Demokratiekritik und Demokratiereform.
The Fatal Conceit. The Errors of Socialism.
- 194 Seiten
- 7 Lesestunden
Hayek gives the main arguments for the free-market case and presents his manifesto on the "errors of socialism." Hayek argues that socialism has, from its origins, been mistaken on factual, and even on logical, grounds and that its repeated failures in the many different practical applications of socialist ideas that this century has witnessed were the direct outcome of these errors. He labels as the "fatal conceit" the idea that "man is able to shape the world around him according to his wishes." "The achievement of The Fatal Conceit is that it freshly shows why socialism must be refuted rather than merely dismissed—then refutes it again."—David R. Henderson, Fortune. "Fascinating. . . . The energy and precision with which Mr. Hayek sweeps away his opposition is impressive."—Edward H. Crane, Wall Street Journal F. A. Hayek is considered a pioneer in monetary theory, the preeminent proponent of the libertarian philosophy, and the ideological mentor of the Reagan and Thatcher "revolutions."
Contains two essays that recollect the author's time at the London School of Economics in the 1930s, followed by his contribution to an early debate about the paradox of saving. This title reprints the debates between the author and one of the world's leading economists, John Maynard Keynes in Economics in the early 1930s.


