Die DDR beendet das gemeinsame Leben der eineiigen Zwillinge Cornelia Holzbrecher und Ulrike Reichenbach, die 1969 zur Adoption freigegeben werden. Nach nur fünf Monaten getrennt in verschiedene Familien aufgewachsen, erleben sie eine unbeschwerte Kindheit. Ullis Leben nimmt eine dramatische Wendung, als ihre Eltern einen Ausreiseantrag stellen und inhaftiert werden. Während dieser Zeit lebt Ulli mit ihrer Schwester Claudia in Pflegefamilien. Nach zwei Jahren werden die Eltern in den Westen ausgewiesen und holen ihre Töchter nach, als Ulli 13 Jahre alt ist. Dort erfährt sie von ihrer Adoption und dass sie eine Zwillingsschwester hat. 13 Jahre vergehen, bis die Mauer eine frühere Suche unmöglich macht. Mit 26 Jahren kann Ulli den Gedanken an Conny nicht mehr loslassen und findet schnell die Telefonnummer von Connys Adoptiveltern. Ihr Anruf verändert alles. Conny, die sich immer als Einzelkind fühlte, erkennt, dass ihr etwas gefehlt hat. Trotz der Trennung stellen die Schwestern viele Parallelen in ihren Leben fest. Bald treffen sie sich und arbeiten ihre Vergangenheit gemeinsam auf, finden weitere Geschwister und sehen sich so oft wie möglich. Die Autoren, geboren am 4. April 1969, sind heute Mediengestalterinnen und leben mit ihren Partnern und Kindern in verschiedenen Städten.
Cornelia Holzbrecher Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)
