Unser Trauma: eine Gesellschaft ohne Gemeinschaft »Entbehrungen machen dem Menschen nichts aus, er ist sogar auf sie angewiesen; worunter er jedoch leidet, ist das Gefühl, nicht gebraucht zu werden. Die moderne Gesellschaft hat die Kunst perfektioniert, Menschen das Gefühl der Nutzlosigkeit zu geben. Es ist an der Zeit, dem ein Ende zu setzen.« Sebastian Junger Warum beschließen Soldaten nach ihrer Rückkehr aus dem Krieg und in die Heimat, sich zu neuen Einsätzen zu melden? Warum sind Belastungsstörungen und Depressionen in unserer modernen Gesellschaft so virulent? Warum erinnern sich Menschen oft sehnsüchtiger an Katastrophenerfahrungen als an Hochzeiten oder Karibikurlaube? Mit Tribe hat Sebastian Junger eines der meistdiskutierten Werke des Jahres vorgelegt. Er erklärt, was wir von Stammeskulturen über Loyalität, Gemeinschaftsgefühl und die ewige Suche des Menschen nach Sinn lernen können.
Sebastian Junger Bücher
Dieser Autor befasst sich mit tiefgreifenden Aspekten der menschlichen Erfahrung und erforscht häufig Themen wie Konflikt, Überleben und die Grenzen menschlicher Ausdauer. Sein Schreiben zeichnet sich durch scharfe Beobachtung und die Fähigkeit aus, die rohen Realitäten von Situationen einzufangen, die den menschlichen Geist auf die Probe stellen. Mit einem unerschütterlichen Engagement für Wahrheit und journalistische Ethik bemüht sich Junger, authentische und fesselnde Erzählungen zu liefern. Seine Arbeit regt zum Nachdenken über die Natur von Mut, Gemeinschaft und die inhärenten Risiken an, denen sich Einzelpersonen ausgesetzt sehen, wenn sie ihre Grenzen überschreiten.







Der Sturm
- 364 Seiten
- 13 Lesestunden
§Im Herbst 1991 tobte vor der kanadischen Küste ein Jahrhundertsturm mit über 30 Meter hohen Wellen und mehr als 160 Stundenkilometern Windgeschwindigkeit. Der Fischtrawler "Andrea Gail", der mit sechs Mann Besatzung auf Schwertfischfang war, verschwand am 29. Oktober spurlos für immer. Gestützt auf Berichte von Fischern, die ähnliche Stürme überlebten, und auf Gespräche mit Kollegen und Angehörigen der Verunglückten dokumentiert Sebastian Junger in seinem einzigartigen Bericht das Leben und Sterben der sechs Fischer.§Am 20. Juli 2000 kommt die Verfilmung von Wolfgang Petersen in die deutschen Kinos.
Als Korrespondent der „Vanity Fair” lebte Sebastian Junger 15 Monate mit einer Einheit US-Soldaten im Korengal-Tal in Afghanistan, einem stark umkämpften Gebiet nahe Pakistan. Er erlebte die Angst, das Töten und die Liebe, während er den Alltag an einem gefährlichen Außenposten meisterte – einer spärlich geschützten Ansammlung von Bretterbuden auf einer einsamen Anhöhe. Die ständige Furcht, den nächsten Angriff oder die nächste Nacht nicht zu überstehen, sowie die Gewissheit, getötete Freunde, Zivilisten und Feinde zu sehen, prägten seinen Aufenthalt. Junger betont, dass er sich nicht für Abstraktionen wie Religion oder militärische Strategie interessiert, sondern für das tatsächliche Gesicht des Kriegs. Als angesehener Journalist und Bestsellerautor geht er weit über das hinaus, was als „embedded” gilt. Er durfte nur nicht zurückschießen oder im Weg stehen. Was die Schilderungen so eindringlich macht, sind die Einblicke in die physischen und psychischen Extreme des Lebens unter Beschuss sowie die Gedanken und Gefühle der Soldaten. Ausgeliefert, unvorbereitet und einsam, sind sie abhängig von der Geistesgegenwart ihrer Kameraden und kämpfen mit traumatisierenden Erfahrungen, ohne Perspektive auf ein normales Leben nach dem Einsatz. Ein brillanter und persönlicher Mitschnitt aus dem Krieg des 21. Jahrhunderts.
Reportagen aus den letzten 10 Jahren: Sie zeigen politische Zusammenhänge und Hintergründe der Ausbrüche von Hass und Grausamkeiten in politischen Krisengebieten.
In Belmont, einem Vorort von Boston, wird am 11. Mai 1963 eine Frau brutal ermordet, während die Stadt von der unaufgeklärten Mordserie des Boston Stranglers erschüttert wird. Die Reportage gilt als herausragendes Werk im True-Crime-Genre und erinnert an Capotes „Kaltblütig“.
Selten genug kann man als Verfasser eines Geleitworts mit voller Überzeugung einem Buch bescheinigen, es präsentiere der Fachwelt wirklich etwas Neues. Dieses Buch ist ein solches; sowohl das Argumentationsdesign als auch das Darstellungsverfahren sind hochgradig innovativ. S. Junger versucht, eine universelle Phänomenologie zu begründen, die Kognition, Kommunikation und Kultur hinsichtlich ihrer Bedingungsverhältnisse und Wechselwirkungen bestimmt. Die Auseinandersetzung beginnt nicht mit der Aufarbeitung bestehender Theorien, sondern auf einer grundlegenderen Ebene – einer Theorie der Theorie. Kultur ist hierbei relevant, da sie den konzeptuellen Limes von Theorie bildet; eine Theorie der Kultur kann nicht zwischen Theorie und ihrem Gegenstand trennen. Kultur existiert nur im Diskurs, und jede Theorie von Kultur ist Teil dieses Vollzugs. Die Beschreibung von Kultur setzt eine Kultur der Beschreibung voraus und vollzieht sie gleichzeitig. Jungers integrative Beschreibung von Kultur wird durch eine differenzlogische und ordnungstheoretische Konzeption realisiert, die Zusammenhänge zwischen Bewusstsein, Interaktion, Kommunikation, Gesellschaft und Kultur im Hinblick auf ein einheitliches generatives Prinzip modelliert.
Die perfekte Verbindung von akribischer Recherche und mitreißender Erzählweise. Die Weltwoche, Thomas Widmer
Selbstorganisation, Lernkultur und Kompetenzentwicklung
Theoretische Bedingungsverhältnisse und praktische Gestaltungsmöglichkeiten
Die soziokulturellen, technologischen und wirtschaftlichen Entwicklungen der letzen Jahrzehnte haben zu einem erheblichen und in seiner weiteren Dynamik noch nicht absehbaren Wandel der Beschäftigungsbiographien geführt. Als Folge dieser Entwicklung scheint die Selbstverpflichtung zum lebenslangen Lernen kulturell bereits durchgesetzt. Damit rücken die Begriffe Selbstorganisation, Lernkultur und Kompetenzentwicklung in den Mittelpunkt des Interesses. Sebastian Jünger präsentiert eine grundlagentheoretische Fundierung der Konzepte Selbstorganisation, Kompetenz, Lernen, Wissen, Können, Kultur. Zentrale Phänomenbereiche sind Bewusstsein, Kommunikation, Interaktion und Kultur. Bei der Systematisierung der zu beobachtenden und zu beschreibenden Prozesse berücksichtigt der Autor die spezifischen Voraussetzungen und Unterschiede zwischen den Phänomenbereichen, gibt aber dennoch mit einer integrativen Terminologie und einem innovativen Denkwerkzeug eine einheitliche Beschreibung.
For 15 months, Sebastian Junger accompanied a single platoon of thirty men from the celebrated 2nd battalion of the U.S. Army, as they fought their way through a remote valley in Eastern Afghanistan.
A profound rumination on the concept of freedom from the bestselling author of The Perfect Storm Throughout history, humans have been driven by the quest for two cherished ideals: community and freedom. The two don't coexist easily: we value individuality and self-reliance, yet are utterly dependent on community for our most basic needs. In this intricately crafted and thought-provoking book, Sebastian Junger examines this tension that lies at the heart of what it means to be human. For much of a year, Junger and three friends-a conflict photographer and two Afghan war vets-walked the railroad lines of the east coast. It was an experiment in personal autonomy, but also in interdependence. Dodging railroad cops, sleeping under bridges, cooking over fires and drinking from creeks and rivers, the four men forged a unique reliance on one another. In Freedom, Junger weaves his account of this journey together with primatology and boxing strategy, the role of women in resistance movements and apache renegrades, and the brutal reality of life on the Pennsylvania frontier. Written in exquisite, razor-sharp prose, the result is a powerful examination of the primary desire that defines us.
