»Angelus Novus« sollte eine Zeitschrift heißen, die Walter Benjamin 1922 plante. »Die wahre Bestimmung einer Zeitschrift«, schrieb Benjamin in der Ankündigung, »ist, den Geist ihrer Epoche zu bekunden . . . unerbittlich im Denken, unbeirrbar im Sagen und unter gänzlicher Nichtachtung des Publikums, wenn es sein muß, sich an dasjenige zu halten, was als wahrhaft Aktuelles unter der unfruchtbaren Oberfläche jenes Neuen oder Neuesten sich gestaltet.« Die Zeitschrift kam nicht zustande, aber die unter Benjamins Titel hier versammelten Zeitungs- und Zeitschriftenaufsätze, die in literarischen Essays wie auch in Kritiken und Rezensionen Autoren wie Brecht und Kafka, aber auch Dostojewski, Valery und Hofmannsthal würdigen, sind noch heute unentbehrlich.
Walter Benjamin Bücher
Walter Benjamin war ein deutscher marxistischer Literaturkritiker und Philosoph, der das westliche Denken mit einer innovativen Synthese aus historischem Materialismus, deutschem Idealismus und jüdischem Mystizismus bereicherte. Sein Werk zeichnet sich durch seinen einzigartigen Ansatz in der Gesellschafts- und Kulturkritik sowie der Ästhetik aus. Benjamin untersuchte eine verlorene Wertschätzung für den Mythos durch das Konzept der „auratischen Wahrnehmung“. Seine Essays und literarischen Übersetzungen üben weiterhin einen bleibenden Einfluss auf akademische und literarische Studien aus.







Dreizehn Jahre lang, von 1927 bis zu seinem Tod 1940, arbeitete Benjamin an dem als Hauptwerk geplanten Buch über Paris, dem sogenannten Passagenwerk: einer materialen Geschichtsphilosophie des 19. Jahrhunderts.
Dreizehn Jahre lang, von 1927 bis zu seinem Tod 1940, arbeitete Benjamin an dem als Hauptwerk geplanten Buch über Paris, dem sogenannten Passagenwerk: einer materialen Geschichtsphilosophie des 19. Jahrhunderts.
Dreizehn Jahre lang, von 1927 bis zu seinem Tod 1940, arbeitete Benjamin an dem als Hauptwerk geplanten Buch über Paris, dem sogenannten Passagenwerk: einer materialen Geschichtsphilosophie des 19. Jahrhunderts.
Walter Benjamins Einfluss erstreckt sich über Philosophie, Soziologie sowie Medien- und Kulturwissenschaften. Erst ab 1955 wurde sein Werk einem breiteren Publikum zugänglich, was seine Relevanz in der modernen Wissenschaft unterstreicht. Die Auswahl der Texte und deren Analyse bieten einen tiefen Einblick in Benjamins Denken und seine innovative Herangehensweise an Kultur und Gesellschaft. Die Auseinandersetzung mit seinen Ideen eröffnet neue Perspektiven und regt zur kritischen Reflexion über die Rolle von Medien und Kultur in der heutigen Zeit an.
Dreizehn Jahre lang, von 1927 bis zu seinem Tod 1940, arbeitete Benjamin an dem als Hauptwerk geplanten Buch über Paris, dem sogenannten Passagenwerk: einer materialen Geschichtsphilosophie des 19. Jahrhunderts.
Walter Benjamins Reflexionen zur Kunstkritik in der deutschen Romantik bieten tiefgründige Einsichten, die zeitlos erscheinen. Er fordert dazu auf, über die Oberfläche hinauszugehen und regt zum Nachdenken über Kunst und Kultur an. Eine wertvolle Lektüre für alle, die sich ernsthaft mit Kunstkritik auseinandersetzen möchten.
Charles Baudelaire
- 214 Seiten
- 8 Lesestunden
Charles Baudelaire. Ein Lyriker im Zeitalter des Hochkapitalismus - ein Buch, an dem Benjamin von 1937 bis 1939 arbeitete und das er aus dem Passagenwerk ausgliederte - ist Fragment geblieben. Der vorliegende Band vereinigt die als einzige abgeschlossenen Texte Das Paris des Second Empire bei Baudelaire und Über einige Motive bei Baudelaire mit den Zentralpark-Fragmenten: aphorismen- und thesenartige Aufzeichnungen, in denen die ungeschrieben gebliebenen Teile des Baudelaire-Buches Kontur gewinnen.
Illuminationen
- 422 Seiten
- 15 Lesestunden
Das Leben der Studenten. Zwei Gedichte von Friedrich Hölderlin. Schicksal und Charakter. Die Aufgabe des Übersetzers. Goethes Wahlverwandtschaften. Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit. Paris, die Hauptstadt des XIX. Jahrhunderts. Über einige Motive bei Baudelaire. Zentralpark. Über den Begriff der Geschichte. Theologisch-politisches Fragment. Kommentare zu Briefen aus dem bürgerlichen Jahrhundert. Auswahl aus der Berliner Kindheit um Neunzehnhundert. Der destruktive Charakter. Erfahrung und Armut. Kurze Schatten. Schönes Entsetzen. Denkbilder. Kleine Kunst-Stücke. Ibizenkische Folge. Haschisch in Marseille. Zum Bilde Prousts. Robert Walser. Karl Kraus. Der Erzähler.
Die Werkausgabe umfasst zentrale Texte in zwei Bänden, ergänzt durch Briefe, die die Werke biografisch einordnen.
»Benjamin ist ein Sprachmagier, der die Kunst beherrscht, seine Leser zu verführen.« (Dfunk Kultur) Unsere Werkausgabe bündelt seine zentralen Schriften in zwei umfangreichen Bänden. Sie werden ergänzt von Briefen, die die einzelnen Werke in einen biografischen Zusammenhang setzen. Die Bände enthalten Einbahnstraße, Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit, Berliner Kindheit um neunzehnhundert, Berliner Chronik, Über den Begriff der Geschichte, Der Begriff der Kunstkritik in der deutschen Geschichte, Zur Kritik der Gewalt, Moskauer Tagebuch, Kulturgeschichte des Spielzeugs, Der Weg zum Erfolg in dreizehn Thesen, Paris, die Stadt im Spiegel, Die Wiederkehr des Flaneurs, Ich packe meine Bibliothek aus, Haschisch in Marseille, Lichtenberg, Deutsche Menschen, Auszüge aus dem Passagenwerk u. v. m.
Sprache und Geschichte
- 175 Seiten
- 7 Lesestunden
Zwei Gedichte von Friedrich Hölderlin - Über Sprache überhaupt und über die Sprache des Menschen - Die Aufgabe des Übersetzers - Erkenntniskritische Vorrede zum »Ursprung des deutschen Trauerspiels« -Über das mimetische Vermögen - Schicksal und Charakter - Zur Kritik der Gewalt - Theologisch-politisches Fragment - Erfahrung und Armut - Über den Begriff der Geschichte. Theodor W. Adorno: Charakteristik Walter Benjamins.
Gesammelte Briefe - 2: 1919-1924
- 549 Seiten
- 20 Lesestunden
Aus dem Inhalt: Briefe 1919-1924 Abkürzungen Verzeichnis der Briefempfänger Register
L' opera d'arte nel tempo della sua riproducibilita tecnica
- 624 Seiten
- 22 Lesestunden
Gesammelte Schriften. III
- 727 Seiten
- 26 Lesestunden
Kritiken und Rezensionen: 1912 / 1924 / 1926 / 1927 / 1928 / 1929 / 1930 / 1931 / 1932 / 1933 / 1934 / 1935 / 1936 / 1937 / 1938 / 1939/40 Anhang: Entwürfe zu Rezensionen / Vorschläge für den Besprechungsteil der »Zeitschrift für Sozialforschung« / Anmerkungen der Herausgeberin / Alphabetisches Verzeichnis / Inhaltsverzeichnis
Beroliniana
- 280 Seiten
- 10 Lesestunden
Ursprung des deutschen Trauerspiels
- 234 Seiten
- 9 Lesestunden
Walter Benjamin: Ursprung des deutschen Trauerspiels Erstdruck Berlin, Ernst Rowohlt Verlag, 1928 Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2016. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Arnold Böcklin, Maria Magdalena, 1868. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.
Das Passagen-Werk Fünfter Band. Erster Teil: Einleitung des Herausgebers / Exposés: Paris, die Hauptstadt des XIX. Jahrhunderts / Paris, Capitale du XIXème siècle / Aufzeichnungen und Materialien Fünfter Band. Zweiter Teil: Aufzeichnungen und Materialien (Fortsetzung) / Erste Notizen: Pariser Passagen I / Frühe Entwürfe: Passagen, Pariser Passagen II, Der Saturnring oder Etwas vom Eisenbau Anmerkungen des Herausgebers: Editorischer Bericht / Zeugnisse zur Entstehungsgeschichte / Paralipomena, Überlieferung und Textgestaltung / Quellenverzeichnis zu den »Aufzeichnungen und Materialien« / Inhaltsverzeichnis
Das Passagen-Werk Fünfter Band. Erster Teil: Einleitung des Herausgebers / Exposés: Paris, die Hauptstadt des XIX. Jahrhunderts / Paris, Capitale du XIXème siècle / Aufzeichnungen und Materialien Fünfter Band. Zweiter Teil: Aufzeichnungen und Materialien (Fortsetzung) / Erste Notizen: Pariser Passagen I / Frühe Entwürfe: Passagen, Pariser Passagen II, Der Saturnring oder Etwas vom Eisenbau Anmerkungen des Herausgebers: Editorischer Bericht / Zeugnisse zur Entstehungsgeschichte / Paralipomena, Überlieferung und Textgestaltung / Quellenverzeichnis zu den »Aufzeichnungen und Materialien« / Inhaltsverzeichnis
Benjamin gilt als der »meistzitierte Theoretiker der Kulturwissenschaften« in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts, was umso erstaunlicher ist, je mehr man sich mit diesem eigenwilligen Denker beschäftigt. Zu Lebzeiten erschienen gerade einmal vier selbstständige Publikationen in Buchform, dazu ein Band mit Übersetzungen von Charles Baudelaire. Benjamins Texte erschienen in der Frankfurter Zeitung und der Literarischen Welt, er war ein bekannter Unbekannter der untergehenden Weimarer Republik. Walter Benjamin war aber nicht nur ein ernster Denker, sondern ein Autor mit Humor, wie die fünf Texte dieses Bandes beweisen. Und natürlich geht es um Literatur, Benjamins Lebenssinn, sowohl in Ich packe meine Bibliothek aus als auch in Für arme Sammler. Wie prekär das Leben als freier Schriftsteller sein kann, reflektiert Benjamin in Karussell der Berufe und der schnippischen Kritik der Verlagsanstalten. Denn am Ende geht es doch immer um das liebe Geld: Doch auch da weiß Benjamin Rat und beschreibt den Weg zu Erfolg in dreizehn Thesen. Unbedingt lesenswert!
Walter Benjamin ist einer der bedeutendsten Theoretiker der Gegenwart. Sein Einfluß auf die Philosophie und Soziologie, aber auch auf die Literatur-, Medien- und Kulturwissenschaft ist kaum zu überschätzen. Viele seiner Texte gehören heute zum Kanon der Theorie. Das Spektrum seiner Texte, ihrer Genres und Disziplinen, ihrer Themen und Formen ist enorm. Sein Werk ist überaus vielfältig und kaum zu überschauen. Die Auswahlbände der Reihe suhrkamp taschenbuch wissenschaft, die von renommierten Benjamin-Forschern herausgegeben werden und jeweils ein ausführliches Nachwort enthalten, unternehmen es, seine theoretischen Haupttexte thematisch zu bündeln und in kompakten Leseausgaben zugänglich zu machen.
Denkbilder
- 138 Seiten
- 5 Lesestunden
Die klugen Satiren, Polemiken und Glossen zeigen den großen Intellektuellen als Schriftsteller aus der Schule von Karl Kraus, die an Tagesereignis anknüpfenden Berichte als unbestechliche Beobachter und Kritiker des öffentlichen Lebens der Golden Twenties. Diese Denkbilder – alle konventionellen Grenzen zwischen philosophischer, künstlerischer und journalistischer Produktion sprengend – formulieren Erfahrungen, die auf Reisen gewonnen wurden, und geben Betrachtungen wieder über das Lesen, das Sammeln, das Erinnern und das Träumen.
Fundbüro. Kurzwaren aus der Einbahnstraße
- 160 Seiten
- 6 Lesestunden
Walter Benjamins Texte eröffnen eine neue Sicht auf das Leben und laden den Leser ein, die Magie im Alltäglichen zu entdecken. Der Band umfasst Werke wie "Einbahnstraße" und autobiografische Skizzen aus seiner Berliner Kindheit, die den Menschen und seine Wahrnehmung in den Mittelpunkt rücken.
Goethes Wahlverwandtschaften
- 96 Seiten
- 4 Lesestunden
Walter Benjamin: Goethes Wahlverwandtschaften Erstdruck in: Neue Deutsche Beitrage. 1924/1925 Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2016. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Georges Seurat, La Grande Jatte (Ausschnitt), 1885. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.
Ist es seelenlose Mechanik? Ist es Kunst? Walter Benjamins Kleine Geschichte der Photographie (1931) war ein früher Versuch, die junge Technik zu verstehen und weist auf seine spätere Abhandlung Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit (1935) voraus. Benjamin konnte nicht ahnen, dass sich die Welt der Bilder durch die Digitalisierung radikal verändern würde, was die Anzahl der Fotos ins Unzählbare steigerte, während die Bedeutung jedes einzelnen Bildes fast verschwunden ist. Was bleibt von Benjamins Theorie? Bei einer erneuten Lektüre seines Textes und im Kontext der hier reproduzierten Abbildungen der Originalausgabe bietet er überraschend aktuelle Impulse. Besonders die Kraft der frühen Bilder, von August Sanders Porträts bis Germaine Krulls Pariser Passagen, wird neu entdeckt. Haben sie nicht auch eine „Aura“ erlangt, die laut Benjamin verloren ging? Die Fragen nach Fotografie und Malerei stellen sich neu. Wolfgang Matz, ein Kenner Benjamins, setzt sich kritisch mit dessen Text im Kontext seiner Zeit auseinander und zeigt, wo produktiv angeknüpft werden kann angesichts der Flut an ständig produzierten und vernichteten Bildern. Mit Abbildungen von Künstlern wie Gustave Caillebotte und Louis Daguerre wird die Diskussion bereichert. „Nicht der Schrift-, sondern der Photographieunkundige wird der Analphabet der Zukunft sein.“
Diese Sammlung enthält Walter Benjamins aufschlussreiche Essays über die dramatischen und poetischen Beiträge von Bertolt Brecht und hebt ihren tiefgreifenden intellektuellen Austausch hervor. Benjamins Analyse vertieft sich in die Themen Kunst und Politik und zeigt seinen nachhaltigen Einfluss auf die zeitgenössische philosophische und kulturelle Diskurse. Durch diese Schriften erhalten die Leser ein tieferes Verständnis für Brechts Werk und dessen Relevanz im modernen Denken.
Walter Benjamin wurde am 15. Juli 1892 in Berlin geboren und nahm sich am 26. September 1940 in Portbou/Spanien das Leben. Er stammte aus einer assimilierten jüdischen Familie. Nach dem Abitur 1912 studierte er Philosophie, deutsche Literatur und Psychologie in Freiburg, München und Berlin. 1915 lernte er den Mathematikstudenten Gershom Scholem kennen, mit dem er lebenslang befreundet blieb. 1917 heiratete Benjamin Dora Kellner und wurde Vater eines Sohnes, Stefan Rafael. Die Ehe hielt 13 Jahre. 1917 promovierte er in Bern mit der Arbeit „Der Begriff der Kunstkritik in der deutschen Romantik“. 1923/24 begegnete er in Frankfurt am Main Theodor W. Adorno und Siegfried Kracauer. Der Versuch, sich an der Frankfurter Universität zu habilitieren, scheiterte 1925. Benjamin interessierte sich für den Kommunismus und reiste mehrere Monate nach Moskau. Zu Beginn der 1930er Jahre arbeitete er mit Bertolt Brecht an publizistischen Projekten und für den Rundfunk. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten ging er 1933 ins Exil. 1939 wurde er in Nevers für drei Monate mit anderen Flüchtlingen interniert. Im September 1940 versuchte er vergeblich, nach Spanien zu fliehen, und nahm sich aus Angst vor der Auslieferung das Leben. Gershom Scholem begründete mit seinen Werken die wissenschaftliche Erforschung der jüdischen Mystik, die ein neues Verständnis des Judentums und seiner Geschichte eröffnete.
Berliner Kindheit um neunzehnhundert
- 116 Seiten
- 5 Lesestunden
Walter Benjamins Berliner Kindheit um neunzehnhundert gehörte zu den ersten Büchern, die Peter Suhrkamp 1950 veröffentlichte. Benjamins Kindheitsbuch ist eine der schönsten autobiographischen Schriften des 20. Jahrhunderts und zugleich ein Schlüsseltext der Moderne. In Prosaminiaturen oder Momentaufnahmen beschreibt Benjamin seine Kindheit im Berlin der Jahrhundertwende, auf das im Rückblick bereits der Schatten des Exils fällt. Benjamin hat von 1932 bis 1938 an der Berliner Kindheit gearbeitet, aber keine der drei Fassungen lag für diese erste Buchfassung vor, die Theodor W. Adorno aus verschiedenen Manuskripten, Typoskripten und Teilabdrucken zusammenstellte. Erst 1981 wurde in der Bibliotheque Nationale in Paris ein Typoskript der 1938 entstandenen Fassung letzter Hand wiedergefunden. Eine weitere, noch später zugänglich gewordene Fassung ist bis heute unveröffentlicht geblieben. Sie erscheint zum Jubiläum des Verlages. Ihr beigegeben sind historische Photographien aus dem Berl in der Jahrhundertwende und Dokumente aus dem Nachlaß Walter Benjamins.
Briefwechsel
- 329 Seiten
- 12 Lesestunden
Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit
- 33 Seiten
- 2 Lesestunden
"Alle Bemühungen um die Ästhetisierung der Politik gipfeln in einem Punkt. Dieser eine Punkt ist der Krieg." Walter Benjamin. Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit. Dritte, autorisierte letzte Fassung, 1939. Neuausgabe, Göttingen 2019. LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag.
Aussichten
- 105 Seiten
- 4 Lesestunden
Benjamins "Rundfunkarbeiten" verdienen mehr Aufmerksamkeit. Klar und prägnant reflektiert er über das neue Medium, das ihm durch seine Hörspiele und Moderationen vertraut war.
Zur Kritik der Gewalt und andere Aufsätze
- 106 Seiten
- 4 Lesestunden
"Dieser Band vereinigt fünf Texte, die in einem inneren Zusammenhang stehen; sie zeigen die Entwicklung zentraler Motive von Benjamins Denken auf. Eingeleitet wird er durch eine sehr frühe Studie Über das Programm der kommenden Philosophie. Es folgen die Aufsätze Zur Kritik der Gewalt, wo Benjamins Schicksalsbegriff Gestalt gewinnt, und Schicksal und Charakter, eine Arbeit, die er selbst als ein Modell der ihm vorschwebenden philosophischen Theorie bezeichnet hat. In zwei Texten aus dem Nachlaß, den Geschichtsphilosophischen Thesen und dem Theologisch-politischen Fragment, kehren die Gedanken des frühen Benjamin wieder, auf einer anderen Stufe der Reflexion."
Träume
- 167 Seiten
- 6 Lesestunden
Unter dem Titel Träume werden hier erstmals die zu Lebzeiten publizierten und durch den Nachlaß überlieferten Traumberichte und traumtheoretischen Reflexionen Walter Benjamins in einem eigenen Band versammelt. Damit rückt eine Seite seines Werks in den Blick, die bislang wenig Beachtung gefunden hat, die aber für sein Schreiben und Denken zentrale Bedeutung hatte. Der erste Teil «Traumaufzeichnungen» enthält in erreichbarer Vollständigkeit und zeitlicher Folge Benjamins Niederschriften eigener Träume, wobei auch unpubliziertes Manuskriptmaterial herangezogen wird. Der zweite Teil «Über das Traumbewußtsein. Erwachen und Traum» enthält seine traumtheoretischen Reflexionen, die von kurzen Aphorismen über größere Darlegungen zur Traumliteratur und zur Geschichtlichkeit des Traums bis zur politischen Konzeption des »Traumkollektivs« und seines Erwachens reichen. Im Nachwort charakterisiert der Herausgeber Benjamins schriftstellerischen Umgang mit den eigenen Träumen und skizziert, in Abhebung von Freuds Traumdeutung und dem Surrealismus, dessen eigenständige und eigenwillige Bestimmung der Traumsphäre. Es liegt ein Lesebuch vor, das Benjamin sowohl als großen Träumer wie als bedeutenden Theoretiker des Traums präsentiert.
Ein Lesebuch
- 731 Seiten
- 26 Lesestunden
Walter Benjamin wurde am 15. Juli 1892 in Berlin geboren und nahm sich am 26. September 1940 in Portbou/Spanien das Leben. Seine Familie gehörte dem assimilierten Judentum an. Nach dem Abitur 1912 studierte er Philosophie, deutsche Literatur und Psychologie in Freiburg, München und Berlin. 1915 lernte er den Mathematikstudenten Gershom Scholem kennen, mit dem er lebenslang befreundet blieb. 1917 heiratete Benjamin Dora Kellner und wurde Vater eines Sohnes, Stefan Rafael. Die Ehe hielt 13 Jahre. Im selben Jahr wechselte er nach Bern, wo er 1919 mit der Arbeit über Kunstkritik promovierte. 1923/24 begegnete er in Frankfurt am Main Theodor W. Adorno und Siegfried Kracauer. Sein Habilitationsversuch zum Ursprung des deutschen Trauerspiels scheiterte 1925. Benjamin interessierte sich für den Kommunismus und reiste für mehrere Monate nach Moskau. Zu Beginn der 1930er Jahre plante er mit Bertolt Brecht publizistische Projekte und arbeitete im Rundfunk. Die Machtübernahme der Nationalsozialisten zwang ihn 1933 ins Exil. 1939 wurde er in Nevers für drei Monate mit anderen Flüchtlingen interniert. Im September 1940 unternahm er den vergeblichen Versuch, nach Spanien zu gelangen, und nahm sich aus Angst vor der Auslieferung an Deutschland das Leben.
Der Stratege im Literaturkampf
- 145 Seiten
- 6 Lesestunden
Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft: Medienästhetische Schriften
- 448 Seiten
- 16 Lesestunden
Walter Benjamin hat früh erkannt, daß technische Medien die künstlerischen Darstellungsweisen und die alltäglichen Erfahrungsformen verändern. Seit den 20er Jahren sind zahlreiche Texte zum Zusammenhang von Medienentwicklung, Kunstproduktion und Wahrnehmungswandel entstanden, die die Medienästhetik als eigenen Bereich der Ästhetik und Kunstwissenschaft begründet haben. Die zwischen 1925 und 1940 entstandenen Arbeiten üben seit ihrer Wiederentdeckung nachhaltigen Einfluß auf die kunst- und medientheoretischen Debatten aus. Sie werden hier, gegliedert nach Medienkomplexen, erstmals gesammelt vorgelegt.
Der viel zu früh verstorbene Walter Benjamin (er nahm sich 1940 auf der Flucht vor den Nazis das Leben) war ein Flaneur der Geisteswissenschaften, ein genialer Aphoristiker, der »das Prinzip der Montage in die Geschichte« übernehmen wollte. Auch in seinem berühmten »Passagen-Werk« versuchte er, »in der Analyse des kleinen Einzelmoments den Kristall des Totalgeschehens zu entdecken«. In einer Collage bietet dieser kommentierte Band die Essenz von Benjamins ästhetischen und geschichtsphilosophischen Schriften.
Über Sprache überhaupt und über die Sprache des Menschen
Benjamin, Walter – Logik und Ethik – 19607
Eines der wichtigsten und gleichzeitig dunkelsten Werke Walter Benjamins (1892–1940): In seinem kurzen Text über die Sprache verbindet er jüdisch-theologische Vorstellungen mit denen Johann Georg Hamanns (1730–1788) sowie eigenständigen sprachphilosophischen Überlegungen und versucht dabei nichts weniger als eine sprachphilosophische Begründung jeder Philosophie: Es geht um den Zusammenhang von schöpfendem und benennendem Wort. Der Text wird in dieser kritischen Ausgabe neu kommentiert und durch ein Nachwort zusätzlich entschlüsselt.
Am 4. Dezember 1926 reiste Walter Benjamin nach Moskau. Das Tagebuch seines Aufenthaltes vom 6. Dezember 1926 bis zum 1. Februar 1927 ist zu einer Zeit geschrieben, in der Stalin nicht nur Trotzki und die »Opposition« im Kampf um die Nachfolge Lenins ausschaltet, sondern auch der revolutionären russischen Kunst, ihren experimentellen Neuerungen in Theater und Literatur ein Ende setzt. Mit wichtigen Exponenten dieser revolutionären Ästhetik trifft Benjamin noch zusammen. Wenig erfolgreich sind die Kontakte mit offiziellen Stellen: Benjamins für die neue Große Sowjet-Enzyklopädie geschriebenes Exposé des Goethe-Artikels wird abgelehnt. Mehr noch als ein kulturpolitisches Kaleidoskop und mehr auch noch als eine physiognomische Vergegenwärtigung der Stadt Moskau ist Benjamins Tagebuch ein herausragendes persönliches Dokument – »wohl das rücksichtsloseste und offenherzigste«, wie Scholem schrieb. Es hält auf bedrückende Weise Benjamins ebenso beharrliche wie vergebliche Bemühungen um Asja Lacis fest. Schließlich zieht sich durch das Tagebuch ein Element, in dem Kultur-Politik und Biographie sich unmittelbar berühren: Benjamins ausführliche Erwägungen für und gegen den Eintritt in die Kommunistische Partei.
Mit Daten zu Leben und Werk, verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK. Inhalt - Einbahnstraße; Berliner Kindheit um Neunzehnhundert; Editorische Notiz; Daten zu Leben und Werk; Aus Kindlers Literatur Lexikon - Walter Benjamin, 'Einbahnstraße'; Walter Benjamin, 'Berliner Kindheit um Neunzehnhundert'.
Walter Benjamin wurde am 15. Juli 1892 in Berlin geboren und nahm sich am 26. September 1940 in Portbou/Spanien das Leben. Er wuchs in einer assimilierten jüdischen Familie auf und studierte nach dem Abitur 1912 Philosophie, deutsche Literatur und Psychologie in Freiburg, München und Berlin. 1915 traf er den Mathematikstudenten Gershom Scholem, mit dem er lebenslange Freundschaft pflegte. 1917 heiratete er Dora Kellner und wurde Vater eines Sohnes, Stefan Rafael. Die Ehe hielt 13 Jahre. 1917 promovierte er in Bern mit der Arbeit über die Kunstkritik in der deutschen Romantik. 1923/24 lernte er in Frankfurt Theodor W. Adorno und Siegfried Kracauer kennen. Sein Habilitationsversuch an der Frankfurter Universität scheiterte 1925. Benjamin interessierte sich für den Kommunismus und reiste nach Moskau. In den frühen 1930er Jahren arbeitete er mit Bertolt Brecht zusammen und war im Rundfunk tätig. Die Machtübernahme der Nationalsozialisten zwang ihn 1933 ins Exil. 1939 wurde er in Nevers mit anderen Flüchtlingen interniert. Im September 1940 versuchte er, über die Grenze nach Spanien zu gelangen, um seiner Auslieferung an Deutschland zu entkommen, und nahm sich das Leben. Peter Szondi, ein Literaturwissenschaftler und Kritiker, war von 1965 bis zu seinem Tod Direktor des Seminars für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin.
Faksimile-Ausgabe der Erstausgabe von Walter Benjamins "Einbahnstraße", zuerst erschienen 1928 im Rowohlt Verlag.
Über Haschisch
- 148 Seiten
- 6 Lesestunden
Über Haschisch enthält außer dem bekannten Text »Haschisch in Marseille« eine an entlegener Stelle veröffentlichte Haschischgeschichte sowie zahlreiche, bisher unveröffentlichte Protokolle und Berichte von Drogenexperimenten, die Benjamin in den Jahren 1927 bis 1934 gemeinsam mit Freunden unternahm. Die Protokolle stellen Material zu einem geplanten Buch über Haschisch dar.
Johann Wolfgang Goethe ; Erläuterungen Von Hans-j. Weitz ; Mit Einem Essay Von Walter Benjamin, Goethes Wahlverwandtschaften. Revidierter Text Des Insel-goethe--t.p. Verso.
"Deutsche Menschen" ist eine Briefsammlung, zusammengestellt und kommentiert von Walter Benjamin. Das Buch versammelt siebenundzwanzig Briefe aus den hundert Jahren zwischen 1783 und 1883, also ungefähr von der Französischen Revolution bis zur Gründerzeit. Mit dem 1936 unter dem Pseudonym Detlef Holz in der Schweiz gedruckten Buch "Deutsche Menschen" beabsichtigte Walter Benjamin unter anderem, dem vom Nationalsozialismus beherrschten Deutschland das bessere Beispiel eines aufgeklärten und humanistischen Bürgertums vorzuhalten. Die Briefe und Kommentare waren schon 1930/31 in der Frankfurter Zeitung erschienen. Der Titel "Deutsche Menschen" war auch darauf berechnet, das Buch an der nationalsozialistischen Zensur vorbei auf den deutschen Markt zu schmuggeln.
Der Geisterseher
Roman
Manuel, ein begabter, aber unschöner, linkischer junger Mensch, verzehrt sich in einer verbotenen Leidenschaft, in der Liebe zu seiner kindlichen Cousine. Bereits während der Pubertät leidet er an Tuberkulose und quält sich mit realen Todesängsten. Als einziger Ausweg aus diesem doppelten Leiden dient ihm der Traum, in dem er die alltägliche und die imaginäre Welt, Liebessehnsucht und Todestrieb in Ekstase und Zerstörung gipfeln läßt. Julien Green erlaubt einen Blick in Abgründe der menschlichen Seele, die keinen Leser unberührt läßt.
Stadt des Flaneurs
- 144 Seiten
- 6 Lesestunden
Der Philosoph und Literaturkritiker Walter Benjamin (1892–1940) war ein Kosmopolit und zugleich mit Leib und Seele Berliner. Sein Blick auf Berlin ist der des Flaneurs: Unerkannt in der Masse geht er durch die Straßen und nimmt das Wesen der Stadt in sich auf – beobachtend, durchdringend und mitunter bewundernd. Benjamins Texte entwerfen ein faszinierendes Panorama Berlins um 1900. Mit zahlreichen zeitgenössischen Abbildungen.
Gesammelte Schriften
Aufsätze, Essays, Vorträge
Deutschlands Untergang in zwanzig Thesen und andere Texte
- 78 Seiten
- 3 Lesestunden
Aufklärung für Kinder
Rundfunkvorträge
Städtbilder
Nachwort von Peter Szondi
Baudelaire
Das Paris des Second Empire bei Baudelaire
Berliner Kindheit um Neunzehnhundert
Fassung letzter Hand (Band 86, Klassiker in neuer Rechtschreibung)
- 52 Seiten
- 2 Lesestunden
Die Reihe präsentiert bedeutende Werke der Weltliteratur in der aktuellen Rechtschreibung gemäß Duden. Klara Neuhaus-Richter sorgt dafür, dass klassische Texte für moderne Leser zugänglicher werden, ohne ihren ursprünglichen Charakter zu verlieren. Diese Ausgabe bietet eine wertvolle Möglichkeit, die Klassiker neu zu entdecken und zu genießen.
In dieser Sammlung von Briefen entfaltet Walter Benjamin seine tiefgreifenden Gedanken über die deutsche Kultur und Gesellschaft. Die Korrespondenz bietet einen intimen Einblick in seine Ansichten zu Kunst, Literatur und der politischen Lage seiner Zeit. Durch persönliche Reflexionen und prägnante Analysen wird Benjamins einzigartige Perspektive auf die Herausforderungen und Widersprüche des deutschen Lebens sichtbar, während er gleichzeitig die Bedeutung von Menschlichkeit und Identität thematisiert.
Texte über Städte, Berichte, Feuilletons
Werke und Nachlaß. Kritische Gesamtausgabe, Band 14
- 1903 Seiten
- 67 Lesestunden
Walter Benjamins Texte aus den Jahren 1925 bis 1939, verfasst in Städten wie Paris, Moskau und Berlin, bieten einen faszinierenden Einblick in eine Vielzahl von Themen. Sie reichen von der Physiognomie von Städten über den französischen Faschismus bis hin zu Evolutionstheorien und persönlichen Träumen. Diese Arbeiten sind nicht nur journalistische Beiträge, sondern reflektieren auch Benjamins scharfsinnige Beobachtungen und seine Fähigkeit, komplexe Ideen in prägnante Formulierungen zu fassen. Sie zeigen ihn als einen herausragenden Denker und Schriftsteller seiner Zeit.
Werke und Nachlaß. Kritische Gesamtausgabe Band 4
Goethes Wahlverwandtschaften | Ein Gründungsdokument der Kulturwissenschaften
- 800 Seiten
- 28 Lesestunden
Der Essay analysiert Goethes berühmten Roman aus einer kritischen Perspektive und beleuchtet die komplexen Themen und Charaktere. Benjamin hinterfragt die gesellschaftlichen und philosophischen Kontexte des Werkes und bietet eine tiefgehende Auseinandersetzung mit Goethes Intentionen. Seine Argumentation regt dazu an, die literarischen Strukturen und die moralischen Fragestellungen des Romans neu zu betrachten. Der Essay ist sowohl eine literarische Analyse als auch ein Beitrag zur Diskussion über die Relevanz von Goethes Werk in der modernen Literatur.
Kurze Prosa
- 296 Seiten
- 11 Lesestunden
Die Umstände von Walter Benjamins Tod im Jahr 1940 bleiben umstritten, da Zweifel an der Suizidversion bestehen. Während er versuchte, über Spanien ins amerikanische Exil zu gelangen, soll er im spanischen Portbou gestorben sein. Ein mündlich diktierter Abschiedsbrief verstärkt die Mystik um sein Ende. Benjamins bedeutende Werke als Humanist und Literat haben bis heute einen nachhaltigen Einfluss auf unsere Auffassung von Sprache und Literaturtheorie.
Zusammenstellung von journalistischen Texten
- 50 Seiten
- 2 Lesestunden
Im Kontext des Sozialismus und der Frauenbewegung wird die Frage aufgeworfen, ob wir uns nicht in eine Ära der Jugend bewegen. Die Betrachtung der gesellschaftlichen Veränderungen und der Einfluss von Individualismus und Verkehr auf das Leben der Menschen regt zum Nachdenken über die Rolle und die Werte der Jugend in der heutigen Zeit an. Der Text thematisiert die Herausforderungen und Chancen, die mit dieser Entwicklung einhergehen.
Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit
Dritte, autorisierte letzte Fassung, 1939
- 36 Seiten
- 2 Lesestunden
Der zentrale Text der modernen Kultur- und Medientheorie analysiert die Wechselwirkungen zwischen Kultur, Medien und Gesellschaft. Er beleuchtet, wie Medien die Wahrnehmung der Realität formen und kulturelle Praktiken beeinflussen. Die komplexen Zusammenhänge zwischen Technologie und menschlicher Erfahrung werden eingehend untersucht, wobei der Autor sowohl historische als auch zeitgenössische Perspektiven einbezieht. Durch kritische Reflexion wird ein tieferes Verständnis für die Rolle der Medien in der heutigen Welt vermittelt.
Walter Benjamins Tagebücher und Reiseberichte bieten autobiografische Einblicke in sein Leben, das nicht nur fröhlich war. Seine Notizen spiegeln die Ausweglosigkeit wider, die er 1931 erlebte. Diese Werke sind ein bedeutender Teil der Weltliteratur.
Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit
Der Grundlagentext zur Kunstphilosophie im 20. Jahrhundert
Walter Benjamins Essay von 1935 untersucht, wie technische Entwicklungen wie Fotografie und Film die Wahrnehmung von Kunst beeinflussen. Er argumentiert, dass die "Aura" einzigartiger Kunstwerke durch Massenreproduktion verloren geht, was weitreichende politische und ästhetische Konsequenzen hat. Ein essenzieller Text für Kunst- und Medieninteressierte.
Kleinere Übersetzungen
- 460 Seiten
- 17 Lesestunden
Aus dem Inhalt: Tristan Tzara, Die Photographie von der Kehrseite Gabriele d Annunzio, Der göttlichen Eleonora Duse Louis Aragon, Auszüge aus Le Paysan de Paris Marcel Proust, Über das Lesen. Zu John Ruskins 30. Todestag Leon Bloy, Auslegung der Gemeinplätze J.-M. Sollier (Adrienne Monnier), Kluge Jungfrau St.-J. Perse, Anabasis Honoré de Balzac, Ursula Mirouet Marcel Jouhandeau, Fräulein Zéline oder Gottes Glück zum Gebrauch eines alten Fräuleins Marcel Jouhandeau, Prudence Hautechaume oder Die Mannequins der Diebin Marcel Jouhandeau, Léda Marcel Jouhandeau, Die Schäferin NanouMarcel Jouhandeau, Das Château de la Folie Marcel Jouhandeau, Der Dorfbräutigam Anhang Félix Bertaux, Vorrede zu Neue Französische ErzählerAnmerkungen des Herausgebers























































