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Elena Ferrante

    5. April 1943

    Diese pseudonyme italienische Romanautorin taucht in ihren Werken tief in die Komplexität menschlicher Beziehungen und gesellschaftlicher Strukturen ein. Ihr Stil ist bekannt für seine rohe Ehrlichkeit und scharfe psychologische Tiefe, die den Leser in die intimen Welten ihrer Charaktere zieht. Ferrante widmet sich meisterhaft den Themen Identität, Freundschaft und dem Einfluss der Umwelt auf die Charakterbildung. Ihre bemerkenswerte literarische Auseinandersetzung mit diesen universellen Themen hat sie als eine der bedeutendsten zeitgenössischen literarischen Stimmen etabliert.

    Tage des Verlassenwerdens
    Frantumaglia
    Meine geniale Freundin
    Die Geschichte Der Getrennten Wege : Erwachsenenjahre (Band III)
    Die Geschichte der verlorenen Kindes
    Die Geschichte eines neuen Namens: Jugendjahre
    • Lila und Elena sind sechzehn Jahre alt, und sie sind verzweifelt. Lila hat noch am Tage ihrer Hochzeit erfahren, dass ihr Mann sie hintergeht – er macht Geschäfte mit den allseits verhassten Solara-Brüdern, den lokalen Camorristi. Für Lila, arm geboren und durch die Ehe schlagartig zu Geld und Ansehen gekommen, brechen leidvolle Zeiten an. Elena hingegen verliebt sich Hals über Kopf in einen jungen Studenten, doch der scheint nur mit ihren Gefühlen zu spielen. Sie ist eine regelrechte Vorzeigeschülerin geworden, muss aber feststellen, dass das, was sie sich mühsam erarbeitet hat, in ihrer neapolitanischen Welt kaum etwas gilt. Trotz all dieser Widrigkeiten beharren Lila und Elena immer weiter darauf, ihr Leben selbst zu bestimmen, auch wenn der Preis, den sie dafür zahlen müssen, bisweilen brutal ist. Woran die beiden jungen Frauen sich festhalten, ist ihre Freundschaft. Aber können sie einander wirklich vertrauen? Elena Ferrante hat einen Weltbestseller geschrieben. Ein Gipfelwerk der zeitgenössischen Literatur. Und einen Roman, den man erschüttert und begeistert liest!

      Die Geschichte eines neuen Namens: Jugendjahre
      4,6
    • Als ich nach Neapel zurückzog, vermied ich es, wieder feste Beziehungen zu Lila aufzubauen. Das war nicht leicht. Sie versuchte fast sofort, erneut in mein Leben einzubrechen, und ich ignorierte sie, tolerierte sie, ertrug sie. Es sind die achtziger Jahre, Elena ist schließlich doch nach Neapel zurückgekehrt, aus Liebe. Die beste Entscheidung ihres ganzen Lebens, glaubt sie, doch als sich ihr nach und nach die ganze Wahrheit über den geliebten Mann offenbart, fällt sie ins Bodenlose. Lila, die ihren Schicksalsort nie verlassen hat, ist eine erfolgreiche Unternehmerin geworden, aber dieser Erfolg kommt sie teuer zu stehen. Denn sie gerät zusehends in die grausame, chauvinistische Welt des verbrecherischen Neapels, eine Welt, die sie zeit ihres Lebens verabscheut und bekämpft hat.

      Die Geschichte der verlorenen Kindes
      4,5
    • Das letzte Mal habe ich Lila vor fünf Jahren gesehen. Wir schlenderten früh am Morgen unsere Straße, den Stradone, entlang, und wie nun schon seit Jahren gelang es uns nicht, uns miteinander wohlzufühlen. Elena und Lila sind inzwischen erwachsene Frauen. Lila hat einen Sohn bekommen und sich von allem befreit, von der Ehe, von ihrem neuen Namen, vom Wohlstand. Sie hat ihrem alten Viertel den Rücken gekehrt, arbeitet unter entwürdigenden Bedingungen in einer Wurstfabrik und befindet sich unversehens im Zentrum politischer Tumulte. Elena hat Neapel ganz verlassen, das Studium beendet und ihren ersten Roman veröffentlicht. Als sie in eine angesehene norditalienische Familie einheiratet und ihrerseits ein Kind bekommt, hält sie ihren gesellschaftlichen Aufstieg für vollendet. Doch schon bald muss sie feststellen, dass sie ständig an Grenzen gerät.

      Die Geschichte Der Getrennten Wege : Erwachsenenjahre (Band III)
      4,4
    • Meine geniale Freundin

      Band 1 der Neapolitanischen Saga (Kindheit und frühe Jugend) | Das beste Buch des 21. Jahrhunderts (New York Times)

      • 487 Seiten
      • 18 Lesestunden

      In einem volkstümlichen Viertel Neapels wachsen sie auf, derbes Fluchen auf den Straßen, Familien, die sich seit Generationen befehden, das Silvesterfeuerwerk artet in eine Schießerei aus. Hier gehen sie gemeinsam in die Schule, die unangepasste, draufgängerische Lila und die schüchterne, beflissene Elena, beide darum wetteifernd, besser zu sein als die andere. Bis Lilas Vater sein brillantes Kind zwingt, in der Schusterei mitzuarbeiten, und Elena mit dem bohrenden Verdacht zurückbleibt, das Leben zu leben, das eigentlich ihrer besten, ihrer so unberechenbaren Freundin zugestanden hätte.

      Meine geniale Freundin
      4,3
    • Frantumaglia

      Mein geschriebenes Leben

      Briefe, Aufsätze und Interviews aus über fünfundzwanzig Jahren verflechten sich zu dem lebhaften Selbstporträt einer außergewöhnlichen Autorin. Elena Ferrante beantwortet in den Frantumaglia die wichtigsten der Fragen ihrer Leserinnen und Leser, sie zeigt sich so offen wie nie zuvor – und bleibt uns doch faszinierend fremd. »Frantumaglia«. Es ist Elena Ferrantes Mutter, eine Schneiderin, die ihrer Tochter dieses Wort hinterlässt – es stammt aus dem neapolitanischen Dialekt, aus der Welt der verknoteten Fäden und der aufgetrennten Nähte, ein Sinnbild für Unaussprechliches, Verwirrendes. Und ein Sinnbild eben auch für die Empfindungen und Ideen, die Elena Ferrantes Leben prägen – und über die sie sich hier Klarheit verschafft. Die Weltautorin erzählt von ihrer neapolitanischen Herkunft, von ihrer Kindheit als ein unerschöpfliches Archiv aus Erinnerungen, Eindrücken, Fantasien, sie erläutert ihr Verhältnis zur Psychologie und zu Frauenfragen, sie diskutiert ihre Haltung zur Öffentlichkeit und spricht über heutige Bedenken und Begeisterungen.

      Frantumaglia
      4,1
    • Tage des Verlassenwerdens

      • 254 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Eine junge, attraktive Frau wird plötzlich von ihrem Mann verlassen. Allein mit den beiden Kindern und dem Hund fällt sie in einen dunklen Abgrund, dessen Existenz sie früher nicht einmal erahnt hätte. Der schwindelerregende Fall Olgas, ihr Scheitern an den ganz alltäglichen Dingen und ihr Zweifel an ihrer weiblichen Identität lassen den Leser nicht mehr los. Mit einer kraftvollen, sensiblen Sprache führt die Autorin den Leser bis zum dunkelsten, schmerzvollsten Grund weiblicher Erfahrung.

      Tage des Verlassenwerdens
      3,9
    • Die Kolumnen von Bestsellerautorin Elena Ferrante ( Die Neapolitanische Saga ) aus The Guardian Seit 2018 schreibt Elena Ferrante eine wöchentliche Kolumne für das Wochenendmagazin der britischen Zeitung The Guardian . Dabei setzt sich die Autorin der Neapolitanischen Saga in persönlichen Miniaturen mit einem breiten Spektrum verschiedener Themen auseinander – unter anderem mit der Kindheit, dem Altern, mit Geschlechterdiskursen und mit ganz Alltäglichem. Sie erzählt von ihrer ersten großen Liebe und warum sie eine Abneigung gegen Ausrufezeichen hat. Eva Mattes, die deutsche Stimme von Elena Ferrante, liest die Texte der Bestsellerautorin. Ungekürzte Lesung mit Eva Mattes 3 CDs, 3h 19min

      Zufällige Erfindungen
      3,9
    • An den Rändern

      • 100 Seiten
      • 4 Lesestunden

      In vier schillernden personal essays schreibt Elena Ferrante darüber, wie sie Leserin geworden ist und wie Autorin, welche Kämpfe sie austragen musste und austrägt und welchen ihrer Instinkte sie beim Schreiben folgt. Es geht um Einflüsse und Vorbilder, um Jane Austen, Emily Dickinson, Elsa Morante, Gertrude Stein, Ingeborg Bachmann, und es geht um die Frage, wie man es hinbekommt, über die Menschen zu schreiben und über die Welt, sozusagen wirklichkeitsgetreu – und was das eigentlich heißen kann: weibliches Schreiben. An den Rändern ist auch ein feministischer Schlachtgesang: der Appell, dass wir uns gegen »die böse Sprache« vereinen, eine Sprache, die historisch unter anderem der »Wahrheit der Frauen« fremd ist – zugunsten einer Idee des Lesens und Schreibens als kollektiver, vielstimmiger Erfahrung. Die Lust am Text, die Freuden des Lesens und die Abenteuer des Schreibens – und was bedeutet es, als Frau zu lesen, zu schreiben und zu leben? In ihren feinsinnigen, schmissigen Essays macht Elena Ferrante die noch immer viel zu leisen Stimmen an den Rändern für uns hörbar.

      An den Rändern
      3,8
    • Frau im Dunkeln

      Roman | Von der Autorin des Bestsellers »Meine geniale Freundin«

      • 188 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Was bedeutet es, eine Frau und Mutter zu sein – und dabei eigene Wege gehen zu wollen? Mit frappierender Ehrlichkeit ergründet Elena Ferrante die widersprüchlichen Gefühle, die uns an unsere Kinder binden. Ein heißer Sommer an der süditalienischen Küste. Leda – knapp fünfzig, allein lebend, Mutter zweier erwachsener Töchter – verbringt unbeschwerte Tage am Strand. Sie vertreibt sich die Zeit damit, eine junge Mutter und deren kleines Mädchen zu beobachten, die innig vor sich hin spielen. Doch plötzlich verdüstert sich das Idyll und die sonst so beherrschte Leda lässt sich zu einer unbegreiflichen Tat hinreißen ...

      Frau im Dunkeln
      3,7
    • Neapel in den Neunzigern, Giovanna ist dreizehn Jahre alt, die Vorzeigetochter kultivierter Mittelschichtseltern, eine strebsame Schülerin. Doch plötzlich verändert sich alles, ihr Körper, ihre Stimmung, die Noten brechen ein, und immer öfter gerät sie mit ihren Eltern aneinander. Zufällig kommt Giovanna der Vorgeschichte ihres Vaters auf die Spur, der aus einem ganz anderen Neapel stammt, einem leidenschaftlichen, vulgären Neapel. Dort treibt sie sich herum, aber die Geheimnisse, auf die sie da stößt, verstören sie. Und als sie bei einem Abendessen bemerkt, wie ein Freund der Familie unterm Esstisch zärtlich die Füße ihrer Mutter streift, verliert sie vollends die Fassung. Denn wem kann sie überhaupt noch trauen? Und was soll ihr Halt geben? Oder ist sie selber bereits unrettbar verwoben in dieses lügenhafte Leben der Erwachsenen? Elena Ferrante hat ein Bravourstück geschaffen und einen traurigen und schönen Roman geschrieben: über die Heucheleien der Eltern, die Atemlosigkeiten und Verwirrungen der Jugendzeit und über das Drama des Erwachsenwerdens. Darüber, wie es ist, ein Mädchen zu sein und eine Frau zu werden.

      Das lügenhafte Leben der Erwachsenen
      3,7
    • Allein am Strand zurückgelassen und ganz auf sich gestellt – die Puppe Celina durchlebt eine schreckliche Nacht. Der schäbige Strandwärter versucht, ihr die Worte zu rauben und sie mit seinem großen Rechen aufzukehren wie Müll, das Feuer will sie verbrennen, und das Meer erhört keines ihrer Gebete. Aber Schlimmste ist: Ihre Puppenmutter, das kleine Mädchen Mati, hat sie vergessen, denn Mati hat jetzt ein kleines Kätzchen zur Spielgefährtin. Ein Unglück folgt aufs Nächste, bis die Nacht sich in einen Tag verwandelt, und als die Sonne aufgeht, sieht Celina plötzlich alles ein wenig klarer. Der Strand bei Nacht ist die rätselhafte, berührende, überraschende Geschichte einer Puppe mit zerbrechlicher Seele und allzu menschlichen Gefühlen. Elena Ferrantes unverwechselbare Verlebendigungskunst und Mara Cerris traumähnliche Bilder fügen sich zu einem eindringlichen Leseerlebnis für kleine und große Ferrante-Fans.

      Der Strand bei Nacht
      3,4
    • Lästige Liebe

      • 206 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Lästige Liebe ist ein psychologisches Meisterwerk von schwindelerregender Genauigkeit: eine Mutter-Tochter-Geschichte über Liebe und Hass und den unlösbaren Knoten aus Lügen, Eifersucht und Gewalt, der die beiden – schicksalhaft – aneinanderbindet. Dreimal ruft sie an, sie klingt verstört, und eigentlich sollte sie im Zug nach Rom sitzen, unterwegs zu Delia, ihrer Tochter. Wenig später wird ihre Leiche an Land gespült. Zur Beerdigung kehrt Delia nach Neapel zurück, in die chaotische Heimatstadt, in ihre verhasste Vergangenheit. Und sie bleibt, denn sie muss die Wahrheit wissen: Warum starb ihre Mutter? Und welche Rolle spielt Caserta, ein ehemaliger Freund ihres Vaters, der plötzlich wieder auftaucht? Er jedenfalls scheint der Letzte zu sein, der die Mutter lebend gesehen hat. Zunehmend verzweifelt, läuft Delia durch die Gassen der Stadt und entwirrt Erinnerungen, die sie lange unterdrückt hatte. Noch ahnt sie nicht, wie schutzlos sie sein wird, gegen das Geheimnis ihrer eigenen Kindheit …

      Lästige Liebe
      3,4
    • Die Geschichte eines neuen Namens

      Band 2 der Neapolitanischen Saga

      • 19 Seiten
      • 1 Lesestunde

      In 2012, Elena Ferrante's <i>My Brilliant Friend</i> introduced readers to the unforgettable Elena and Lila, whose lifelong friendship provides the backbone for the Neapolitan Novels. <i>The Story of a New Name</i> is the second book in this series. With these books, which the <i>New Yorker</i>'s James Wood described as "large, captivating, amiably peopled ... a beautiful and delicate tale of confluence and reversal," Ferrante proves herself to be one of Italy's most accomplished storytellers. She writes vividly about a specific neighborhood of Naples from the late-1950s through to the current day and about two remarkable young women who are very much the products of that place and time. Yet in doing so she has created a world in which readers will recognize themselves and has drawn a marvelously nuanced portrait of friendship. In <i>The Story of a New Name</i>, Lila has recently married and made her entrée into the family business; Elena, meanwhile, continues her studies and her exploration of the world beyond the neighborhood that she so often finds stifling. Love, jealousy, family, freedom, commitment, and above all friendship: these are signs under which both women live out this phase in their stories. Marriage appears to have imprisoned Lila, and the pressure to excel is at times too much for Elena. Yet the two young women share a complex and evolving bond that is central to their emotional lives and is a source of strength in the face of life's challenges. In these Neapolitan Novels, Elena Ferrante, the acclaimed author of <i>The Days of Abandonment</i>, gives readers a poignant and universal story about friendship and belonging.

      Die Geschichte eines neuen Namens
    • Die Geschichte der lebenslangen Freundschaft zwischen Lila und Elena begeisterte Millionen. Als Kinder begegnen sich die beiden zum ersten Mal im Neapel der 50er Jahre. Sehr bald gehen sie getrennte Wege. Jede für sich erlebt Liebe, Arbeit, Ehe, Mutterschaft, die Umwälzungen im Land, das Vergehen der Jahre, und doch bleiben sie zeit ihres Lebens unmissverständlich aufeinander bezogen. Bis die eine spurlos verschwindet und der anderen nichts bleibt, als dagegen anzuschreiben: Die Neapolitanische Saga beginnt. Vier Bände, ein literarisches Ereignis, jetzt im Schuber zum großartigen Preis.

      Die Neapolitanische Saga
      4,6
    • Cronache del mal d'amore

      L'amore molesto - I giorni dell'abbandono - La figlia oscura

      • 508 Seiten
      • 18 Lesestunden

      Ammirazione, stupore e incredulità destò nel 1991 l’uscita dell’ Amore molesto . Chi era questa scrittrice che si firmava Elena Ferrante e dichiarava di aver vissuto molto tempo a Napoli e poi in Grecia? Già in quel primo romanzo la sua voce era decisa, nitida, perfetta. Una voce che alla fitta trama coniugava l’atmosfera soffocante del romanzo poliziesco americano, il gesticolare patetico e comico dei grandi personaggi di Samuel Beckett, gli angoscianti dubbi sulla propria identità di Virginia Woolf, e la confusa e allo stesso tempo cruciale caccia ai fantasmi di Henry James. Difficile dare un’etichetta a un tale romanzo: una donna di circa quarantacinque anni che, di fronte all’improvvisa e misteriosa morte della madre, tenta di appurare come si sono svolti i fatti. Undici anni dopo, nel 2002, uscì I giorni dell’abbandono , opera meno oscura sebbene altrettanto cupa e di grande impatto; una peripezia di disamore, solitudine e disperazione senza un briciolo di sentimentalismo, senza una pagina superflua. Pubblico e critica tornarono a mostrarsi ancora più ammirati ed entusiasti. Nel 2006 fu pubblicato un terzo romanzo, La figlia oscura , incentrato sui rapporti tra una madre e le sue due figlie.

      Cronache del mal d'amore
      3,9