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Philipp Blom

    1. Jänner 1970

    Philipp Blom ist ein deutscher Romanautor, dessen Werk die Geistesgeschichte mit der zeitgenössischen Kultur verbindet. Seine Schriften erforschen, wie vergangene Ideen und Sammelleidenschaften die moderne Welt prägen. Blom verbindet historische Tiefe mit aufschlussreichen Beobachtungen über kulturelle Veränderungen und menschliche Begierden.

    Böse Philosophen
    Berlin
    Die zerrissenen Jahre
    Let me tell you a story
    Der taumelnde Kontinent. Europa 1900-1914
    Das vernünftige Ungeheuer
    • Ein paar junge Leute machten sich anno 1750, um ihre Miete zu bezahlen, an eine bescheidene Arbeit: sie übersetzten ein simples Lexikon aus dem Englischen. Im Lauf der Zeit wuchs sich dieses Vorhaben zum größten verlegerischen Unternehmen des Jahrhunderts aus, zu einem Werk, das derart gefährlich und subversiv war, daß seinen Urhebern das Gefängnis, wenn nicht gar die Hinrichtung drohte. Die Zensur war ihnen ständig auf den Fersen, und der Papst belegte es mit dem Kirchenbann. Am Ende lagen 27 Bände mit 72000 Artikeln, 16500 Seiten, 2900 Illustrationen und 17 Millionen Wörtern vor. Die Autoren der Encyclopédie zählten zu den größten Geistern ihrer Zeit. Neben den Herausgebern Diderot, d'Alembert und de Jaucourt waren Voltaire, Rousseau und hunderte von andern mit von der Partie. Dieses einzigartige intellektuelle Abenteuer schildert der Historiker und Romancier Philipp Blom mit viel Witz, Elan und Verve. Seine Erzählung beruht auf intimen Quellenkenntnissen, doch sie schlägt einen Ton an, der uns ihre Helden so nahebringt, als sähen wir ihnen in einem spannenden Film zu, der von innigen Freundschaften und spektakuläre Konflikten handelt, von Mut und Beharrlichkeit angesichts ständiger Gefahr, von Liebschaften, Enttäuschungen und Triumphen.

      Das vernünftige Ungeheuer
      4,7
    • Es war eine atemlose Zeit. Freud erforschte die dunklen Seiten der Seele. Die Physik entdeckte das Geheimnis der Atome. Frauen forderten das Wahlrecht. Und der europäische Adel verabschiedete sich von der öffentlichen Bühne. In den rund 15 Jahren zwischen der Weltausstellung von 1900 und dem Beginn des Ersten Weltkriegs durchlebte Europa einen Taumel, der Alltag, Kunst, Wissenschaft und Politik erfasste. Das moderne Europa entstand: Und niemand ahnte, dass der Erste Weltkrieg seine Errungenschaften erst einmal zunichtemachen sollte. Blom inszeniert das frühe 20. Jahrhundert als spektakuläre Phase der europäischen Geschichte, in der alle Gewissheiten fragwürdig wurden. - Die gleichnamige Filmdokumentation aus dem Jahr 2013 wurde mit dem Erasmus EuroMedia Award 2014 ausgezeichnet.

      Der taumelnde Kontinent. Europa 1900-1914
      4,3
    • Die zerrissenen Jahre

      1918-1938

      • 576 Seiten
      • 21 Lesestunden

      1918 ist der Krieg zu Ende, aber die Welt findet keinen Frieden. Alle Gewissheiten sind ins Wanken geraten, und so geht der Kampf weiter: zwischen Linken und Rechten, Konservativen und Modernisten, Arbeitern und Unternehmern. Nach seinem Bestseller „Der taumelnde Kontinent“ über Europas Jahre vor dem 1. Weltkrieg führt Philipp Blom die Geschichte nun weiter bis ins Jahr 1938 und erweitert den Horizont bis in die USA. Der Jazz verbreitet ein neues Freiheitsgefühl, gleichzeitig gerät die Demokratie unter Druck. Zeitung und Radio erleben ihre besten Jahre, trotzdem brennen in Berlin die Bücher. „Die zerrissenen Jahre“ macht auf einmalige Weise jene Zeit anschaulich, die in den 2. Weltkrieg führte.

      Die zerrissenen Jahre
      4,3
    • Berlin

      • 111 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Berlin, die Kapitale des Deutschen Kaiserreiches: Bis 1871 'nur' Hauptstadt von Preußen, entwickelte sich die Stadt in der Gründerzeit rasant, um 1910 auf über 2 Millionen Einwohner. Mehr als 250 farbige Fotografien zeigen uns, wie Berlin – zwischen den Extremen dynamischer Modernisierung und rückwärtsgewandter Tradition – und seine Bewohner ausgesehen haben, welche Farben ihre Uniformen, Federbüsche, Kleider und Hüte hatten, wie sie sich bei Paraden, Manövern, Sedan- oder Flugtagen verhielten, allen voran Kaiser Wilhelm II. mit seiner Vorliebe für Prunk und Theatralik. Wie hatte sich die Stadt seit den Zeiten Schinkels durch protzige Repräsentationsbauten wie Reichstag, Siegessäule, Dom und diverse Feldherrenmonumente verändert, wie muss man sich die Pracht der Innenräume des Stadtschlosses vorstellen – und die Vielfarbigkeit des durch den 2. Weltkrieg vernichteten Stadtbildes? Die handkolorierten Glasdiapositive und Stereobilder der so genannten 'Kaiser-Panoramen' werden in diesem Buch erstmals veröffentlicht und lassen uns eine Zeit hautnah erleben, die uns sonst fast ausschließlich in schwarzweißen Bildzeugnissen überliefert ist. Ergänzt werden diese frühen Farbdarstellungen durch die Sozialreportagen von Heinrich Zille und den Gebrüdern Haeckel, die Alltag und 'Milljöhs' der Jahrhundertwende porträtierten.

      Berlin
      4,0
    • Böse Philosophen

      Ein Salon in Paris und das vergessene Erbe der Aufklärung

      • 400 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Die Suche nach einer wirklich menschlichen Gesellschaft Paris vor der Revolution: Regelmäßig treffen sich die führenden Denker Europas, Denis Diderot, David Hume, Laurence Sterne, Jean-Jacques Rousseau und viele andere, und streiten um ein neues Verständnis von Gott und der Welt. Sie werden misstrauisch beäugt und sind ständig in Gefahr, für ihre revolutionären Ideen verbannt oder noch schlimmer bestraft zu werden. Hier wird mit anschaulichen Porträts der Hauptakteure ein spannendes Kapitel europäischer Geschichte zum Leben erweckt.

      Böse Philosophen
      4,3
    • Gefangen im Panoptikum

      Reisenotizen zwischen Aufklärung und Gegenwart

      • 96 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Wir leben mitten in einer Krise der Aufklärung: Rationalität, Universalismus, Menschenrechte und Demokratie werden zunehmend in Frage gestellt. Um diese Entwicklung zu verstehen, greift Blom auf die großen Debatten der Aufklärung zurück. Denker wie Hobbes, Voltaire, Rousseau, Diderot, Kant und Bentham werden befragt, um einen Blick in unsere Zukunft zu werfen. Ihre Perspektiven auf die Gesellschaft nehmen unsere Kontroversen vorweg, ihre Argumente beschreiben Utopien, die unsere heutige Realität prägen. Vom Neoliberalismus und dem Kollaps der Linken bis hin zu identitären Argumenten, von der Überwachungsgesellschaft bis zur Naivität der Wohlmeinenden und dem Zynismus der Privilegierten – alles wird hier bereits kritisch verhandelt.

      Gefangen im Panoptikum
      4,0
    • Meisterwerke der Kunst neu erzählt Von Bestsellerautor Philipp Blom und Veronica Buckley Eros und Gewalt, Zeit und Rituale, Details und Geschichten Kunstwerke sind sprechende Dinge. Man muss ihnen nur zuhören, sich auf sie einlassen. Dann hört man sie. Fachleute achten auf Stil und Epoche, auf Technik und Einflüsse, aber man kann diese Werke auch ganz anders sehen: als Inspiration für sehr persönliche Beobachtungen und Geschichten. Die beiden Schriftsteller und Historiker Philipp Blom und Veronica Buckley haben sich auf zahlreiche Entdeckungsreisen durch das Kunsthistorische -Museum Wien begeben und laden in acht thematischen Rundgängen dazu ein, die Sammlungen mit anderen Augen zu sehen.

      Neue Einblicke in das Kunsthistorische Museum Wien
      4,0
    • Das große Welttheater

      Von der Macht der Vorstellungskraft in Zeiten des Umbruchs

      Die Weltkatastrophe ist kein Theaterdonner Nie zuvor waren wir so reich, so sicher, nie zuvor gab es so lange Frieden – wir leben in der besten aller Welten. Diese Geschichte erzählen wir uns selbst. Aber was, wenn sie nicht der Wirklichkeit entspricht? Denn Demokratien bröckeln, das Wirtschaftswachstum stagniert, der Hass zwischen sozialen Gruppen wächst und die Gefahr der Klimakatastrophe steigt. In seinem großen Essay zeigt Philipp Blom, wie es möglich ist, dass der Westen nicht trotz, sondern wegen Frieden und Wohlstand in der Krise steckt. Die Zeichen stehen auf Sturm und der Kampf um die Zukunft wird auch ein Kampf der Geschichten sein, vor aller Augen, auf der Bühne des Welttheaters.

      Das große Welttheater
      4,0
    • Sammelwunder, Sammelwahn

      Szenen aus der Geschichte einer Leidenschaft

      • 416 Seiten
      • 15 Lesestunden

      »Das wichtigste Stück einer Sammlung ist das, was ihr noch fehlt.« Bis zur Renaissance wurde hauptsächlich Schönes und Wertvolles gesammelt, und hauptsächlich von Fürsten. Dann verlegte man sich auf das Wunderliche und Exotische, natürlich auch nur Leute, die es sich leisten konnten: Hörner von Einhörnern oder präparierte Organe. Im Zeitalter der Massenproduktion erfasst die Sammelleidenschaft die Massen und kann Plastikbecher ebenso betreffen wie Kataloge von Bowlingbahnen. Wenn Dinge in Serie gefertigt werden, sind vollständige Serien das Ziel der Sehnsucht. Sogar das Sammeln von Büchern und Gemälden kann bis hin zu Mord und Totschlag führen.

      Sammelwunder, Sammelwahn
      3,5